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Israelische Militäroffensive

1000 Menschen protestieren in Zürich für Israel



Gegen 1000 Personen haben am Donnerstagabend in der Zürcher Innenstadt an einer friedlichen Pro-Israel-Kundgebung teilgenommen. Dazu aufgerufen hatte – wie schon am Mittwoch in Genf – die Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI).

Israel-Fahnen dominierten am Donnerstagabend die Rathausbrücke. Zahlreiche Kundgebungsteilnehmende trugen Plakate mit Aussagen wie «We stand with Israel», aber auch schlicht «Peace». Alle Zugänge zur Rathausbrücke, die eher ein Platz ist, wurden von Stadtpolizisten bewacht.

Sämtliche Redner betonten das Recht Israels auf Selbstverteidigung, wie es jedem anderen Land diskussionslos zugestanden werde. Der FDP-Politiker Rolf Walther, Präsident der GSI-Sektion Zürich, beschwor die Solidarität der Schweiz mit der Bevölkerung der «einzigen Demokratie im nahen Osten».

Antisemitismus habe «in dieser Stadt, in diesem Kanton, in diesem Land nichts zu suchen», sagte Walther. Er spielte damit auf üble Vorkommnisse im Zusammenhang mit einer Pro-Palästinensischen Kundgebung vor zwei Wochen am selben Ort an.

Der Protest richte sich nicht gegen Muslime und ebenso wenig gegen die Palästinenser, sondern «einzig gegen jene ihrer Führer, die seit Jahren die Vernichtung Israels verlangen». Walther rief dazu auf, in Stille der Toten auf beiden Seiten zu gedenken. «Sogar jener, die daran gehindert wurden, Menschen in Israel zu töten.»

Seit Beginn der israelischen Offensive am 8. Juli wurden bis Donnerstag fast 1400 Palästinenser getötet, die meisten davon Zivilisten. Auf israelischer Seite starben 56 Soldaten bei den Kämpfen und drei Zivilisten durch Raketenbeschuss der Hamas. 225'000 Palästinenser sind in 86 Einrichtungen des UNO-Hilfswerkes UNWRA geflüchtet. (rar/sda)

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