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Norwegen: Mehr als tausend Jugendliche in Sommerlager auf Utøya



Auf der norwegischen Insel Utøya hat zum zweiten Mal nach dem Terroranschlag des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik ein Sommerlager für Jugendliche begonnen. Mehr als tausend Teilnehmer wurden zu Workshops zum Thema Extremismus, Spielen und Konzerten erwartet.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Mitglieder der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei (AUF). Auch Schwedens sozialdemokratischer Ministerpräsident Stefan Löfven hat seinen Besuch angekündigt.

Breiviks Angriff am 22. Juli 2011 hatte der AUF gegolten. Mehr als 500 Jugendliche hatten damals am Ferienlager teilgenommen. 69 von ihnen hatte Breivik innerhalb von nur eineinhalb Stunden zum Teil aus nächster Nähe erschossen. Zuvor hatte der Terrorist eine Bombe im Osloer Regierungsviertel gezündet, die acht Menschen tötete.

«Utøya wird nie wieder dasselbe sein», sagte der AUF-Chef Mani Hussaini. Die Jugendlichen wollten sich die Insel im Tyrifjord nordwestlich von Oslo aber nicht von Extremisten wegnehmen lassen. Im vergangenen Jahr hatte die AUF sich dazu entschlossen, erstmals wieder ein Sommerlager auf der Insel zu veranstalten. (sda/dpa)

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