Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Taliban sabotieren anstehende Wahlen

16 Tote bei Selbstmordanschlag im Norden Afghanistans



An Afghan police officer stands at the site of a suicide blast in Faryab, northern Afghanistan March 18, 2014. The suicide bomber killed 15 people and wounded at least 28 in the attack on a busy marketplace in Faryab on Tuesday, the provincial governor said.     REUTERS/Stringer (AFGHANISTAN - Tags: CIVIL UNREST)

Überreste des Terroranschlags im Norden von Afghanistan Bild: Reuters

Wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Afghanistan sind bei einem Selbstmordanschlag im Norden des Landes mindestens 16 Menschen getötet worden. Nach Behördenangaben sprengte sich der Attentäter am Dienstag auf einem belebten Markt in der Stadt Maimanah in die Luft. 

Zu dem Anschlag mit 40 Verletzten, darunter eine Schwangere und zwei Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren, bekannte sich niemand.  Maimanah ist die Hauptstadt der Provinz Farjab, die an Usbekistan grenzt und von Usbeken, Turkmenen und Paschtunen bewohnt wird. 

Nato-Truppen verlassen Land bis Ende Jahr

In Afghanistan wird am 5. April ein Nachfolger von Präsident Hamid Karsai gewählt, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren darf. Die islamistischen Taliban versuchen, die Wahl zu sabotieren. Vor einer Woche riefen sie ihre Kämpfer zu Angriffen auf Wähler, Wahllokale und Wahlhelfer auf. Alle Afghanen sollten sich von den Wahllokalen fernhalten. Andernfalls würden sie ihr Leben in Gefahr bringen, drohten die Taliban. 

Bis zum Jahresende sollen die Nato-Kampftruppen das Land verlassen, anschliessend sind nur noch Ausbildungs- und Unterstützungseinsätze vorgesehen. Es wird eine Eskalation der Gewalt und ein weiteres Erstarken der Taliban befürchtet, die ohnehin bereits Teile des Südens und Ostens des Landes kontrollieren. (jas/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter