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Afghanistan: Mindestens 15 Tote bei Explosion in Kabul - über 200 Verletzte



Bei einem Selbstmordanschlag auf das Büro der nationalen Sicherheitsbehörde in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Dienstag mindestens 15 Mitarbeiter des Geheimdienstes NDS ums Leben gekommen. Dies sagte ein Mitarbeiter der Behörde, der anonym bleiben wollte.

Gemäss Angaben des Gesundheitsministeriums wurden mehr als 200 Personen verletzt. Präsident Aschraf Ghani dagegen nannte keine genauen Zahlen. Er sagte lediglich, dass es «viele» Opfer gebe.

Ein mit Sprengstoff beladenes Autos hatte das nur wenige Hundert Meter vom Präsidentenpalast entfernte Gebäude angegriffen. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag, wie ihr Sprecher Zabihullah Mudschahed bei Twitter mitteilte.

Ein oder zwei weitere Attentäter leisteten offenbar noch Widerstand, sagte der Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. In der Nähe der Geheimdienst-Zentrale war heftiges Gewehrfeuer zu hören.

Es handelte sich um die erste Bombenexplosion in der Hauptstadt, seit die Taliban vor einer Woche ihre Frühjahrsoffensive angekündigt hatten. Die Sicherheitslage in der Hauptstadt und weiten Teilen des Landes am Hindukusch hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschlechtert. (sda/afp/dpa/reu)

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