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Naturschutz

Fast 30 Ranger getötet – Organisationen fordern mehr Schutz



Wilderer haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 29 Wächter in Naturschutzgebieten getötet. Insgesamt verloren in dem Zeitraum 65 Wildhüter im Dienst ihr Leben, teilten die Internationale Naturschutzunion (IUCN) und der Internationale Ranger-Verband (IFR) am Dienstag in Gland mit.

Zum Welttag der Ranger (31. Juli) forderten sie stärkere Anstrengungen im Kampf gegen Wilderei sowie beim Arbeitsschutz für Wildhüter.

«Wir sind sehr besorgt, dass Ranger weiter einer so grossen Gefahr von Gewalt und Mord ausgesetzt sind», sagt IRF-Präsident Sean Willmore. «Ranger sind die Hüter des wertvollsten natürlichen Besitzes», erklärte IUCN-Generaldirektorin Marton-Lefèvre.

Nach Mordanschlägen von Wilderern sind Unfälle sowie Attacken von Wildtieren die häufigsten Todesursachen von Rangern. 60 Prozent der 2013/2014 registrierten Todesfälle entfallen auf Asien, vor allem auf Indien.

Von Wilderern wurden die meisten Wildhüter in Indien, Kenia und im Kongo getötet. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle von Rangern aber gesunken - im Vorjahreszeitraum wurden 102 registriert, Wilderer und bewaffnete Gruppen töteten 69 von ihnen. (sda/dpa)

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