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«Flexible Lösung» geplant

Credit Suisse windet sich bei der Umsetzung der Abzockerinitiative



Die Credit Suisse muss wie alle anderen börsenkotierten Unternehmen die Abzockerinitiative umsetzen. In einem Brief an die Aktionäre skizziert Verwaltungsratspräsident Urs Rohner den Vorschlag der Grossbank zur Umsetzung des Volksanliegens. Dieser ist sehr offen formuliert. «Für die Geschäftsleitung wird der Verwaltungsrat bestimmen, ob die Genehmigung durch die Generalversammlung für das kommende oder für das abgelaufene Geschäftsjahr beantragt wird», heisst es in dem Brief. Rohner bezeichnet diese Regelung als eine «flexible Lösung». Diese erlaube es zum Beispiel, den fixen Teil der Vergütung im Voraus und den variablen Teil erst nach dem Abschluss des massgeblichen Geschäftsjahres zur Genehmigung vorzulegen. 

Diese Lösung, bei der die Aktionäre erst nach Abschluss des Geschäftsjahres über die Boni abstimmen, entspricht dem von der UBS gewählten Modell. Genauere Informationen zu den beantragten Statutenänderungen will die Credit Suisse im Laufe des Donnerstags veröffentlichen. Die erste bindende Abstimmung über die Vergütung des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wird an der Generalversammlung 2015 durchgeführt. (sda)

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