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Macron nennt Nationalismus das neue «Lepra» – und erntet dafür Kritik



epa06821369 French President Emmanuel Macron attends a press conference during the German-French Minister Meeting in front of the German government's guest house Meseberg Palace in Meseberg, near Berlin, Germany, 19 June 2018. German and French ministers meet for an one day meeting to discuss bilateral topics, including Foreign, Defence and Security politics.  EPA/FILIP SINGER

Nationalismus mache sich «wie die Lepra fast überall in Europa breit» – Emmanuel Macron. Bild: EPA/EPA

Der Ministerpräsident von Frankreich, Emmanuel Macron, bezeichnet die anti-europäische Stimmung in gewissen Teilen Europas als die neue «Lepra», die sich fast überall in Europa breit mache. Dies sagte er am Donnerstag während eines Besuchs in Quimper in der Bretagne. Die Rede dauerte mehr als anderthalb Stunden.

Dabei kritisierte er laut der Newsplattform Le Figaro den Trend zur Wiedergeburt des Nationalismus und zu geschlossenen Grenzen. Befreundete Nachbaren würden die schlimmsten Dinge sagen und man gewöhnte sich einfach daran. Die wirtschaftliche, politische und journalistische Elite habe hierbei eine immense Verantwortung.

Nun macht sich Empörung im Internet breit:

Laurence Sailliet, die Sprecherin der Republikaner, sagte in einem Interview, dass Macron Menschen beleidige, die nicht wie er denken. Auch sie tweetet:

(doz)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lusch 22.06.2018 21:44
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat er absolut recht, er ist der Einzige der sich getraut etwas zu sagen, alle anderen Politiker in Europa reden nur um den heissen Brei!
  • Cpt. Jeppesen 22.06.2018 20:55
    Highlight Highlight Am Ende seiner Rede sagt er:

    "Ich brauche Nationen, die an die EU glauben, ich brauche Franzosen, die an dieses Projekt glauben, weil sie die Geschichte kennen, weil sie den Preis des Nationalismus kennen, weil sie die Kosten der Dummheit kennen, weil sie wissen, dass wir uns unseren Ängsten stellen müssen, weil es immer schwieriger zu handhaben ist, weil niemand jemals zufrieden zu sein scheint.
    Wer ist mehr dafür verantwortlich als derjenige, der mit den Ängsten spielt?"

    Hat Macron etwa unrecht? Die Rechte zündelt ständig will aber für nichts verantwortlich sein. Mimimi...
  • Enzasa 22.06.2018 20:24
    Highlight Highlight Er hat Recht.
    Wer will denn schon die Wahrheit hören, wenn in seinem Herzen weiß, wie negativ sie ist.
  • Spooky 22.06.2018 18:59
    Highlight Highlight "Die wirtschaftliche, politische und journalistische Elite habe hierbei eine immense Verantwortung."

    Haben sie nicht! Die Leute glauben dieser Elite keine Wort mehr. Also hat diese Elite auch keine Verantwortung mehr.
  • phreko 22.06.2018 18:20
    Highlight Highlight Nationalismus bringt rein gar nichts, ausser Probleme. Aber manche profitieren leider davon...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.06.2018 18:06
    Highlight Highlight Das hat schon bei Clintos "Basket of deplorables" seht gut funktioniert...nicht!
    Kleiner Tip an den Mösiö: Damit mobilisiert man niemanden aus den eigenen Reihen und höchstens die Gegner, wenig schweisst stärker zusammen als die Verachtung von oben.
  • elias776 22.06.2018 16:48
    Highlight Highlight Aber recht hat er.
  • pamayer 22.06.2018 16:08
    Highlight Highlight Merci, Monsieur le Président!
  • blobb 22.06.2018 16:03
    Highlight Highlight Nationalismus ist kein neues Lepra, es ist eine uralte Pest.
  • saukaibli 22.06.2018 16:02
    Highlight Highlight Diese Aussage ist beleidigend - für alle Leprakranken. Ich mag den Vergleich von Max Uthoff noch mehr: "Nationalismus ist die Strassenhure unter den Gefühlen. Lässt jeden ran und wenn man nicht aufpasst, fängt man sich noch was Schlimmeres ein." Glücklicherweise wissen wir aus der Geschichte bereits, wohin uns Nationalismus JEDES verfluchte Mal führt. Krieg, Tod, Elend, Armut, Erkenntnis, Versöhnung, Wille zum Besseren, Vergessen, Nationalismus und alles wieder von vorne.