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Ukraine

Ukrainische Grenzschützer starten Inspektion von russischem Konvoi

15.08.2014, 16:5715.08.2014, 17:15

Ukrainische Grenzschützer und Zollbeamte haben mit der Überprüfung des russischen Hilfskonvois begonnen. Die Inspektionen fänden an einem Grenzposten auf russischem Territorium statt, sagte ein ukrainischer Militärsprecher der Nachrichtenagentur AFP.

«Um 10 Uhr (Ortszeit) haben die Kontrollen der russischen humanitären Hilfe begonnen», sagte Militärsprecher Leonid Matjuchin. Beteiligt seien 41 Grenzschützer sowie 18 Zollbeamte. Nach der Überprüfung der rund 280 Lastwagen solle die Fracht in die nach wie vor von prorussischen Separatisten kontrollierte Stadt Lugansk gebracht werden, sagte er weiter.

Der Konvoi war am Dienstag bei Moskau mit knapp 2000 Tonnen Hilfsgütern gestartet. Seitdem streiten beide Länder über die Konditionen, zu denen er in die umkämpfte Ostukraine gelassen werden sollte.

Die ukrainische Regierung ihrerseits hatte einen eigenen Konvoi mit rund 800 Tonnen Hilfsgütern auf den Weg geschickt. Mehr als 20 Lastwagen aus Charkow seien bereits am Sammelpunkt Starobelsk nördlich des umkämpften Gebiets unter Aufsicht des Roten Kreuzes entladen worden, teilte Irina Geraschtschenko von der Präsidialverwaltung mit. Lastwagen aus Dnjepropetrowsk seien bereits eingetroffen, eine Ladung aus Kiew sei noch unterwegs.

In der ostukrainischen Millionenstadt Donezk gingen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussische Separatisten mit unverminderter Härte weiter. Bei Angriffen in der Nacht seien mindestens elf Zivilisten getötet worden, teilte der Stadtrat mit. Mindestens acht wurden demnach verletzt.

Derweil wies der für den Grenzschutz zuständige russische Inlandsgeheimdienst FSB britische Medienberichte über die Einfahrt eines russischen Militärkonvois in die Ukraine zurück. «Die Grenzverwaltung für das Gebiet Rostow bestätigt diese Informationen nicht», sagte Sprecher Nikolai Sinizyn am Freitag der Staatsagentur Ria Nowosti. (sda/reu/afp)

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