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Stille Kundgebung gegen Fanatismus in Bellinzona

Angriff auf «Charlie Hebdo»

Stille Kundgebung gegen Fanatismus in Bellinzona

10.01.2015, 17:29

In der Schweiz haben am Samstag erneut mehrere hundert Menschen der Opfer des Angriffs auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» gedacht. In Bellinzona rief die SP zum Zusammenstehen in der Stille auf. In Genf war für den Abend eine Solidaritätskundgebung geplant.

Im Tessin lud die SP unter dem Titel «Je suis Charlie» zu einer stillen Kundgebung auf der Piazza Governo in Bellinzona ein. Rund 450 bis 500 Menschen hätten sich eingefunden, berichtete Paola Zufolo-Darani von der SP Tessin auf Anfrage. Das seien viele für Bellinzona.

Als einziger Redner habe der Tessiner Karikaturist Corrado Mordasini in berührenden Worten zu den Versammelten gesprochen. Die SP hatte aufgerufen, in der Stille und ohne Parteizeichen oder Fahnen für eine tolerantere Welt ohne Gewalt und ohne Fanatismus einzustehen.

In Genf wurde zum Solidaritätsmarsch für die Opfer bei «Charlie Hebdo» aufgerufen. Die Kundgebung sollte am frühen Abend mit Fackeln von einer Fussgängerzone zum französischen Konsulat ziehen. Die Teilnehmenden wollen damit einstehen für die Meinungsäusserungsfreiheit, die Presse, den Humor und das Recht, karikieren zu dürfen. (sda)

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