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A Saudi soldier is seen through a tent positioned at the Saudi border with Yemen in Jazan, Saudi Arabia, Monday, April 20, 2015. The Saudi air campaign in Yemen is now in its fourth week.(AP Photo/Hasan Jamali)

Bild: Hasan Jamali/AP/KEYSTONE

Arabische Koalition stoppt Angriffe im Jemen: Jetzt beginnt die Mission «Wiederherstellung der Hoffnung»



Die US-Regierung zeigt sich erfreut über die Beendigung der Luftangriffe im Jemen durch die arabische Militärkoalition. Die USA begrüssten diese Ankündigung der Regierung von Saudi-Arabien, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats am Dienstag in Washington.

«Wir unterstützen weiterhin die Wiederaufnahme eines von der UNO unterstützten politischen Prozesses und die Erleichterung von humanitärer Hilfe», sagte Alistair Baskey weiter.

Smoke rises after a Saudi-led airstrike hit a site where many believe the largest weapons cache in Yemen's capital, Sanaa, on Tuesday, April 21, 2015. The Saudi-led coalition pounded Shiite rebels in Yemen on Tuesday, killing at least 19 in a city in the country's west, officials said. (AP Photo/Hani Mohammed)

Die Bombenangriffe wurden gestoppt. Bild: Hani Mohammed/AP/KEYSTONE

Der Sprecher der arabischen Militärkoalition, General Ahmed al-Assiri, hatte am Dienstagabend mitgeteilt, der Einsatz werde um Mitternacht «auf Bitten der jemenitischen Regierung und des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi» eingestellt. Die militärischen Ziele seien erreicht worden. 

Mit der neuen Mission «Wiederherstellung der Hoffnung» beginne nun die nächste Phase des Einsatzes, hiess es in einer Erklärung der Militärallianz. Der Fokus liege dabei auf einer politischen Lösung des Konflikts, der humanitären Hilfe sowie der «Bekämpfung des Terrorismus» im Jemen.

2000 Angriffe, 1000 Tote

Die von Riad angeführte arabische Militärallianz flog seit dem 26. März nach eigenen Angaben mehr als 2000 Angriffe auf die Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten in der Armee. In einem Monat gab es dabei rund 1000 Tote.

Die Huthi-Rebellen liefern sich seit Wochen heftige Kämpfe mit den Truppen und Milizen von Präsident Hadi, der im Februar aus der Hauptstadt Sanaa in die südliche Hafenstadt Aden und später nach Saudi-Arabien geflohen war. (feb/sda/afp)

Obama warnt den Iran

US-Präsident Barack Obama hat den Iran indirekt vor Waffenlieferungen an die Huthi-Rebellen im Jemen gewarnt. Die USA hätten ihre Flotte vor die Küste des Jemen verstärkt, um die Freiheit der Schifffahrt zu garantieren. Falls aber «Waffen an Fraktionen innerhalb des Jemen geliefert werden, die die Schifffahrt bedrohen könnten, ist das ein Problem», sagte er dem TV-Sender MSNBC. Dies habe man Teheran deutlich gemacht, fügte Obama hinzu. Eine iranische Einmischung in den Konflikt im Jemen würde die Suche nach einer Lösung nur erschweren, meinte Obama weiter. Er warnte vor einem Stellvertreter-Krieg im Jemen, bei dem sich Schiiten, die im Iran herrschen, und sunnitisch-orientierte Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und Oman gegenüber stehen. 

Machtkampf im Jemen

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Machtkampf im Jemen
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