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Sammelklage gegen L'Oréal in den USA wegen Haarausfalls



Ein Glättungsmittel von L'Oréal machte das Haar von afroamerikanischen Kundinnen nicht wie versprochen voller und seidiger, sondern führte zu Haarausfall. Der französische Kosmetikkonzern wurde deshalb auf Zahlung von Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt.

Der Sammelklage hätten sich bereits 100'000 Betroffene in den USA angeschlossen, sagte der Anwalt Ben Meiselas von der Kanzlei Mark Geragos der Nachrichtenagentur AFP. Sie verlangten eine Entschädigung in Höhe von mindestens fünf Millionen Dollar.

Die Anwendung des Mittels der Marke Softsheen-Carson habe zu «verstörenden und besorgniserregenden Verletzungen wie Haarausfall, Blasen und Verbrennungen» geführt, heisst es in der am Mittwoch in Kalifornien eingereichten Klageschrift. Anwalt Meiselas sagte, er strebe einen Vergleich mit L'Oréal an: «Es liegt an ihnen, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.»

Der Kosmetikkonzern erklärte, er wisse von einer Klage zweier Kunden vor US-Gerichten wegen des Glättungsmittels Optimum Amla Legend von Softsheen Carson. Glättungsmittel seien «technische Produkte», die laut Gebrauchsanweisung anzuwenden seien. Laufende Klagen kommentiere L'Oréal nicht.

L'Oréal wirbt für das Produkt mit dem Inhaltsstoff Amla-Öl, gewonnen aus der Frucht der Indischen Stachelbeere. In der Klageschrift heisst es, das Mittel enthalte «kaum Amla-Öl», sondern stattdessen eine «gefährliche Mischung aus stark reizenden und potenziell giftigen Mitteln». (sda/afp)

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