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Revisionsarbeiten

Neue Risse im Atomkraftwerk Mühleberg entdeckt



Am Kernmantel des AKW Mühleberg sind während der jährlichen Revisionsarbeiten neue Anrisse entlang einer Schweissnaht entdeckt worden. Trotzdem hat das Kraftwerk den Betrieb wieder aufgenommen: Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) gab grünes Licht.

«Für den kommenden Betriebszyklus stellen die neuen Risse sicherheitstechnisch kein Risiko dar», sagte ENSI-Sprecher Anton Treier am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Bereits am vergangenen Donnerstag habe die Behörde dem bernischen Energiekonzern BKW genehmigt, das AKW nach der Jahresrevision wieder anzufahren.

Zuganker eingebaut

Ob die Risse künftig ein Problem darstellen könnten, konnte Treier nicht sagen. Das ENSI erteile die Genehmigungen nur für einen Betriebszyklus. Dieser dauere im Allgemeinen rund ein Jahr. Das AKW Mühleberg soll 2019 vom Netz genommen werden.

1996 hatte das AKW vorsorglich vier Zuganker eingebaut, welche die Belastung auf die Schweissnähte reduzieren. Zusätzlich stabilisieren sie den Kernmantel und stützen ihn an der Druckbehälterwand ab. Seit 2000 wird zudem durch Beimischung von Edelmetallen und Wasserstoff die Chemie des Reaktorwassers geändert, um die Korrosion zu reduzieren. (whr/sda)

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