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Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. watson

Fehlende Antennen für 5G + Rückkehr zur Kernkraft – das schreiben die Sonntagszeitungen



Fehlende Antennen für 5G

Eine rasche Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards in der Schweiz ist laut der «NZZ am Sonntag» gefährdet. Die Schweiz brauche nämlich dafür noch einmal so viele Handyantennen, wie es bereits gibt. «Wir gehen davon aus, dass ohne Anpassung der Anlagegrenzwerte rund 15’000 zusätzliche Mobilfunkstandorte neu gebaut werden müssen», sagte Christian Grasser, der Geschäftsführer des Branchenverbands Asut, gegenüber der Zeitung.

ARCHIVBILD ZUR AUSSCHREIBUNG FUER DIE MOBILFUNKFREQUENZEN FUER 5G --- Zwei Maenner fuehren auf dem Dach eines Buerogebaeudes Arbeiten an einer Mobilfunkantenne aus, aufgenommen am 28. Juni 2017 auf in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zwei Männer führen auf dem Dach eines Bürogebäudes Arbeiten an einer Mobilfunkantenne in Zürich aus. Bild: KEYSTONE

Die bestehenden Anlagen stiessen an ihre Leistungsgrenzen, weil der mobile Datenkonsum stark steige und die Sendeleistungen sich aufgrund strenger Strahlenschutzvorschriften nicht erhöhen dürften. «Rund zwei Drittel aller Standorte in der Schweiz und weit mehr als 90 Prozent der Standorte in Städten und Agglomerationen weisen nicht genügend Reserven auf, um 5G leistungsfähig einzusetzen», sagte Grasser weiter. Er bezweifele zudem, dass es innert nützlicher Frist möglich sein werde, die zusätzlich benötigten neuen Antennen aufzustellen.

Rückkehr zur Kernkraft

Die Atomlobby bringt laut der «SonntagsZeitung» eine Rückkehr zur Kernkraft der Schweiz ins Spiel. Den Anfang mache Hans-Ulrich Bigler, Präsident des Nuklearforums und Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes SGV. Er fordere, dass mittelfristig der eben erst beschlossene Atomausstieg wieder aufgehoben werde.

Hans-Ulrich Bigler, FDP-ZH, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 7. Dezember 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hans-Ulrich Bigler Bild: KEYSTONE

Rückenwind verspüre der Zürcher FDP-Nationalrat ausgerechnet von der Klimadebatte. «Werden die CO2-Reduktionsziele hoch angesetzt oder die Gletscher-Initiative angenommen, wird man ernsthaft über die Aufhebung des Kernkraftverbots und den Einstieg in neue Kernkrafttechnologien nachdenken müssen», sagte Bigler der Zeitung.

Noch fehle zwar die Bereitschaft in ein Atomkraftwerk zu investieren. «Neue Reaktortypen, die Sicherheit gewährleisten und das Abfallproblem lösen, werden aber dazu führen, dass es wieder Investoren gibt», betonte er.

Biglers Standpunkt werde von Politikern aus dem rechtsbürgerlichen Lager geteilt. Legitimiert sähen sich die Anhänger der Atomenergie auch durch die Intervention von Bill Gates. Der Microsoft-Gründer sagte kürzlich, die Atomkraft sei die einzige Lösung des Klimaproblems und er forderte deshalb mehr Investitionen in neue Nukleartechnologien.

Tschernobyl, Fukushima und Co. – die 15 teuersten Störfälle in AKWs:

Sammelwut von DNA-Daten

Rund 191'600 Personen sind laut der Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» mit ihrem DNA-Profil bereits in einer Datenbank gespeichert, die von der Bundespolizei Fedpol verwaltet wird. Im Jahr 2001, als die Datenbank eingerichtet wurde, gab es lediglich 1854 gespeicherte DNA-Profile. Danach hätten die Zahlen der Einträge explosionsartig zugelegt. Sie stiegen per Ende 2017 auf über 191'000 Einträge.

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Video: www.explain-it.ch

Angesichts dieser starken Zunahme stünden kantonale Polizeien im Verdacht, routinemässig DNA-Analysen anzuordnen. Die Parlamentarische Verwaltungskontrolle habe daher bereits kritisiert, dass der Sicherheitsbehörden sogar für geringfügige Verstösse DNA-Analysen vornehmen würden.

Sprachkurse für Stellensuchende im Ausland

Für Stellensuchende bieten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren laut dem «SonntagsBlick» Sprachkurse im Ausland an. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco habe einen Auftrag über rund 1.7 Millionen Franken an eine Berliner Sprachschule gegeben. Die Kosten lägen pro Absolvent aus der Schweiz bei 5900 Franken, wobei die Teilnehmer 1600 Franken aus der eigenen Tasche zahlen müssten.

Die Massnahme richte sich an gut ausgebildete Personen, die bereits über deutsche Sprachkenntnisse verfügten und für drei Monate ins Ausland gehen könnten, sagte ein Seco-Sprecher gegenüber der Zeitung. Der Vorteil von diesen Sprachkursen bestünde darin, dass die Teilnehmenden Intensivkurse belegten und auch im Alltag mit der Sprache konfrontiert würden. Das Erlernte könne so in der Schule, in Gastfamilien sowie in Alltagssituationen direkt angewandt werden.

Schweiz gut auf Brexit vorbereitet

Der Schweizer Botschafter in Grossbritannien, Alexandre Fasel, hat in Interviews mit der «Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» erklärt, dass die Schweiz rechtlich gut auf einen Brexit vorbereitet sei. «Wir waren in der Tat das erste Land, das seine Post-Brexit-Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich geregelt hat», erklärte der Diplomat.

Britain's Queen Elizabeth II meets Alexandre Fasel from the Swiss Confederation during a private audience at Buckingham Palace in central London, Wednesday Nov. 22, 2017. (Gareth Fuller/Pool via AP)

Alexandre Fasel mit Königin Elizabeth II. Bild: AP/PA Pool

Die Rechtsgrundlage der Beziehung sei somit gesichert. Die Abmachungen mit der britischen Regierung regelten klar, dass es keine Änderungen für Schweizer gebe, die bereits in Grossbritannien angesiedelt seien. Zudem könne Fasel anhand von Zahlen keinen Trend erkennen, dass das Land bei Schweizern an Attraktivität verloren habe.

Viele Härtefallgesuche gutgeheissen

In der Schweiz haben laut der «NZZ am Sonntag» noch nie so viele Sans-Papiers eine Aufenthaltsbewilligung erhalten wie im vergangenen Jahr. Bund und Kantone genehmigten 840 entsprechende Härtefallgesuche. 716 betrafen Personen ohne Aufenthaltspapiere; 124 abgewiesene Asylsuchende. Die Zeitung beruft sich dabei auf Zahlen des Staatssekretariats für Migration SEM.

Dies sei zudem die höchste Zahl in den vergangenen zehn Jahren. Gegenüber dem Vorjahr sei sie obendrein um fast zwanzig Prozent angestiegen. Die meisten Ausländer ohne Papiere hätten 2018 in den Kantonen Genf und Waadt eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Daneben habe vor allem der Kanton Zürich überdurchschnittlich viele Härtefallgesuche von abgewiesenen Asylsuchenden bewilligt.

Kickback für Ärzte

Die «NZZ am Sonntag» schreibt über fragwürdige Kickback-Praktiken von Labors an Ärzte. Die Zeitung beruft sich dabei auf verschiedene Vorfälle in Genf und schildert einen Musterbeispiel. Für jährliche Aufträge im Wert von 166'000 Franken würde ein Arzt eine Rückzahlung von zehn Prozent des Umsatzes erhalten.

Sogenannte Retrozessionen seien gemäss Experten aber nur erlaubt, falls sie als Rabatte an Patienten gingen, schreibt die Zeitung weiter. Der Branchenverband Santésuisse schätze, dass die Belastung durch Kickback-Verträge für die Prämienzahler bei rund zehn Millionen Franken liege.

Heikles Mandat für Ex-Leiterin des SBB-Personenverkehrs

Die ehemalige Leiterin des SBB-Personenverkehrs, Jeannine Pilloud, ist laut dem «SonntagsBlick» Verwaltungsrätin einer Firma, die auch Aufträge von den SBB erhielt. Im Juni 2018 habe sie Einsitz in den Verwaltungsrat des IT-Unternehmens Innovation Process Technology IPT genommen, das eng mit den SBB zusammenarbeite.

Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr spricht wahrend einer Medienkonferenz ueber den aktuellen Stand betreffend Fernverkehrskonzession ein, am Freitag, 8. September 2017 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Jeannine Pilloud Bild: KEYSTONE

Ein SBB-Sprecher erklärte gegenüber der Zeitung, dass es nicht unüblich sei, dass SBB-Konzernleitungsmitglieder auch Verwaltungsratsmandate bei Drittfirmen innehätten. Pilloud erklärte zudem, dass sie in ihrer Funktion als SBB Delegierte des öffentlichen Verkehrs keinen Einfluss auf die Beschaffungsgeschäfte von IT habe. Die strengen Compliance-Vorgaben würden rigoros eingehalten. (sda)

SBB prüfen schweizweit komplett rauchfreie Bahnhöfe:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Kernkraft ist nicht sauber.
    Das Uran wächst nicht auf Bäumen, es braucht nur schon sehr viel CO2 um es aus dem Boden zu holen, viel CO2 um es zu raffinerieren und sehr viel CO2 um es zu Transportirren.

    Zudem kann man das Zeug nicht einfach im OBI Kaufen gehen, man macht sich Politisch Abhängig
  • reaper54 10.02.2019 09:21
    Highlight Highlight Von DNA Daten Sammelwut kann keine rede sein, respektive es ist schlicht eine Lüge von Le Matin. Geht einmal in der Schweizerischen Strafprozessordnung nachlesen wie hoch die Hürden für eine DNA Abnahme sowie Auswertung sind! Es wäre schön wenn unsere Kantonspolizeien diese Profile bei Straftätern wirklich sammeln dürften so könnten sie sehr viele Verbrechen mehr aufdecken.
    • Raber 10.02.2019 13:22
      Highlight Highlight Also hier in bern hat mal eine kleine gruppe,hauptsächlich junge mädchen,friedlich gegen die miss ch wahl demonstriert.die wurden alle abgeführt,mussten sich nackt ausziehen bei der polizei und zum schluss wurden noch dna profile erstellt.ich seh da keine grosse hürde...auch wurden schon legal lebenden zwischennutzern bei einer polizeirazzia den bewohnern auf vorrat eine dna probe genommen.hat hier in bern durchaus system bei der polizei,bei nichtigen fällen,begangen von vermeintlich "linken",mal eine dna probe zu nehmen.
    • Pafeld 10.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Oder einfach mal bei sämtlichen Demoteilnehmer, so geschhen zum Beispiel wie vor ein paar Jahren bei den Miss Schweiz Wahlen?
      Nein, DNA-Entnahme braucht äusserst strenge und absolut eindeutige Richtlinien ohne Ermessungsspielraum für Beamte. Zu gross ist die Gefahr, die von irrtümlich erhobenen Daten ausgeht. Zumal sich das Profil lebenslang nicht ändert und auch Angehörige unbeabsichtigt ins Visier geraten können. Denn auch DNA ist nicht zu 100% sicher und gerade die forensischen Prozedere bieten viele Fehlerquellen. Das ist nicht wie bei CSI im Fernsehen.
  • Lucas29 10.02.2019 08:49
    Highlight Highlight Wir sollten die Kernenergie nicht völlig aus dem Spiel nehmen.
    Man muss weiterhin an der Kernfusion forschen, denn mit dieser Methode sind all unsere Energieprobleme gelöst!

    Bei dieser Kernfusion wird aus einem einzigen Gramm Wasserstoff etwa die gleiche Menge Energie freigesetzt wie bei der Verbrennung von acht Tonnen Erdöl oder elf Tonnen Kohle.
    • reaper54 10.02.2019 09:29
      Highlight Highlight @Lucas29 du hast das System nicht verstanden, Kernenergie ist der urfeind der linken, sie ist das personifizierte böse...
      Die Energiewende muss wie in Deutschland geschehen, Dieselautos in Innenstädten verbieten Atomstrom herunterfahren. Dafür ganz saubere Kohle und Gaskraftwerke ans Netz hängen welche dann die komplett ungefährlichen Teslas, mit lizium ionen Batterien, gewonnen in einem Slum in Südamerika in dem das Wort “Umweltschutz” nichteinmal existiert, mit Strom füttern.
      Achtung dieser Kommentar kann spuren von Ironie enthalten.
    • E7#9 10.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Bin auch für Forschung in alle Richtungen. Aber ich glaube offen gassgt nicht, dass wir in absehbarer Zeit die Kernfusion beherrschen. Wenn ich es richtig Verstehe, wären wir dann nahe beim Alchimisten, der aus Blei Gold herstellen kann.
    • Energize 10.02.2019 10:04
      Highlight Highlight Das Problem ist, das die Forscher seid 50. Jahren sagen, dass es in 50 Jahren soweit ist mit der Kernfusion. Tatsächlich sind die Probleme von damals noch weitgehend dieselben. Mit der Kernfusion können wir nicht rechnen um das Klimaproblem zu lösen. Weiter zu forschen macht aber Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hagane no Kagakusha 10.02.2019 08:33
    Highlight Highlight Zu 5G: „Die Schweiz brauche nämlich dafür noch einmal so viele Handyantennen, wie es bereits gibt.“ Und obwohl alle von 5G sprechen, ist das jetzt erst ein Update des bestehenden LTE: Gigabit LTE, aus Marketinggründen pre-5G oder sogar 5G genannt. 5G selber, eine mm-Wellen-Technologie (60GHz) wird alle 250m eine Antennenanlage brauchen. Ich kenne einen der Chefentwickler bei einer der Telekomfirmen persönlich, und auch er zweifelt daran, dass das echte 5G für Mobiltelefone jemals breit eingesetzt wird. Denn müssen wir wirklich unterwegs einen Spielfilm in wenigen Sekunden rubterladen?
    • Tiny Rick 10.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Wie so oft schon erwähnt, bei 5G geht es nicht nur um schnellere Geschwindigkeiten (primäres marketing redet von dem), sondern um kurze latenzzeiten für z.B. autonomes fahren und es geht um hohe anzahl an möglichen Verbindungen (internet of things).
    • Hagane no Kagakusha 10.02.2019 09:55
      Highlight Highlight @Tiny Rick: So ist es, es geht eben NICHT um Mobiltelefone, und die Sache oben mit 15000 Antennen mehr hat nichts mit autonomem Fahren zu tun. Für die kurze Latenzzeit braucht es eben die mm-Wave-Systeme.
    • Oh Dae-su 10.02.2019 10:40
      Highlight Highlight @Tiny Rick
      Ich höre diese Argumentation immer wieder und halte sie ehrlich gesagt für ziemliches Marketinggeschwätz.
      Autonome Autos heissen so, weil sie eben gerade keine "Steuerung" und daher keine Kommunikation von Aussen benötigen. Auch verfügt 4G bereits über Latenzen im Bereich von 10-20ms. Kann mir keiner erzählen, dass dies nicht ausreichend ist für ein Verkehrsleitsystem.
      Zum Thema IoT gibt es z.B. von der Swisscom bereits ein dediziertes Low Power Network. 5G wird dafür also mehrheitlich gar nicht vorgesehen.
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