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Peter Theo Curtis

Extremisten lassen US-Geisel in Syrien frei



Ein in Syrien in Geiselhaft gehaltener US-Journalist ist laut einem Bericht des arabischen Nachrichtensenders Al-Jazeera freigelassen worden. Peter Theo Curtis sei Vertretern der UNO übergeben worden, meldete der in Katar ansässige Sender. John Kerry bestätigte die Freilassung des jungen Wissenschaftlers. «Endlich kehrt er nach Hause zurück», erklärte der US-Aussenminister.

(FILES) In this July 28, 2014 file photo US Secretary of State John Kerry delivers remarks while releasing the 2013 Annual Report on International Religious Freedom at the US State Department in Washington, DC. A young American who has been held hostage for two years by an Islamic rebel group in Syria has been freed, US Secretary of State John Kerry said on August 24, 2014.

US-Aussenminister John Kerry bestätigte am Sonntag die Freilassung von James Curtis Bild: AFP

Die USA hätten mehr als zwei Dutzend Staaten gebeten, sich für die Freilassung von Curtis und allen anderen US-Geiseln in Syrien einzusetzen. Dass der Reporter nun frei sei, sei insbesondere nach der Tragödie in dieser Woche – Kerry meint die Tötung des US-Journalisten James Foley – eine grosse Erleichterung.

Curtis von al-Quaida-Ableger entführt

Der Reporter war vor zwei Jahren in der türkischen Stadt Antakya entführt worden. Von wem, war bislang unklar, seine Entführung wurde geheimgehalten. Nun ist bekannt, dass die radikalislamische al-Nusra-Front – ein syrischer Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida – Curtis als Geisel gehalten hatte.

Ein Lebenszeichen von Curtis habe es Ende Juni gegeben, als er in einem Video eine vorgefertigte Stellungnahme abgelesen habe, berichtete Al-Jazeera. Demnach stellte er sich in dem Video als Journalist aus Boston vor. Laut dem Sender hatte sich Katar für seine Freilassung eingesetzt. (sda/dpa) 

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