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Während Sie schliefen

+++ Auch Banken lassen Argentinien im Stich +++ Noch immer 80 Opfer an der MH17-Absturzstelle +++ Liberia schliesst wegen Ebola-Ausbruch alle Schulen +++ US-Repräsentantenhaus erlaubt Klage gegen Präsident Obama +++

Auch wenn Sie die Augen zumachen, brauchen Sie keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. watson hält Ausschau nach News und aktuellen Ereignissen. 



Liveticker: Die Nacht auf den 31. Juli 2014

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5:12
Mindestens 150 Tote bei Flüchtlingstragödie vor Libyens Küste
Bei einer Flüchtlingstragödie vor der libyschen Küste sind mindestens 150 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Die libysche Küstenwache habe die Leichen und Wrackteile eines Schiffes rund vier Kilometer vor der Stadt Khums entdeckt, berichtete das Nachrichtenportal Libya Herald am Mittwoch.

Bereits am Dienstag seien Tote an Land gefunden worden, hiess es weiter. Bei den Opfern, unter ihnen Frauen und Kinder, handle es sich wahrscheinlich um Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Nach Erkenntnissen der Küstenwache war das Schiff am Montagabend in See gestochen.
5:09
Bis zu 80 MH17-Opfer in Ostukraine noch nicht geborgen
epa04335397 An armed separatist in military attires stand guard as they block the road for the passage of the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) members between Donetsk and Slavonst in Ukraine, 30 July 2014. The OSCE members and experts were again not able to get to the crash site of the Malaysian Boeing flight MH17. The Boeing 777 was carrying 298 people from Amsterdam to Kuala Lumpur when it was shot down near Ukraine's border with Russia on July 17.  EPA/EVERT-JAN DANIELS
An der Absturzstelle des malaysischen Flugzeugs in der Ostukraine sind nach Angaben der australischen Aussenministerin bis zu 80 Leichen noch nicht geborgen. Julie Bishop sprach am Donnerstag im australischen Radio von grosser Frustration, weil die Ermittler wegen der anhaltenden Kämpfe nicht zur Absturzstelle vordringen können.

Sie erhob neue Vorwürfe gegen Russland: «Meine grosse Sorge ist, dass Russland den Prozess aktiv untergräbt». Bishop hält sich derzeit in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf.

Unter Bezug auf Geheimdienstinformationen sagte Bishop: «Danach sieht es ganz so aus, dass die Raketen von russischer Seite kommen und die Separatisten schwer bewaffnet sind. Sie haben Artillerie, sie haben Raketen. So etwas kauft man nicht im Laden an der Ecke.»
4:30
USA stocken humanitäre Hilfe für Syrien auf
Die USA stocken ihre humanitäre Hilfe für die unter dem Bürgerkrieg leidenden Menschen in Syrien auf. Das Aussenministerium in Washington verkündete am Mittwoch ein weiteres Hilfspaket von 378 Millionen Dollar. Die Gesamtsumme der US-Hilfe für die syrische Zivilbevölkerung steigt damit auf 2,4 Milliarden Dollar.

«Fast elf Millionen Syrer mühen sich, eine der schlimmsten humanitären Krisen seit Menschengedenken zu überleben», heisst es in der Erklärung. Das US-Aussenministerium warf dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad vor, seine Gegner mit einer «Taktik des Aushungerns» zum Aufgeben zwingen zu wollen. Die Regierungstruppen würden Lieferungen von Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten an die Bevölkerung behindern.
3:01
Auch Banken lassen Argentinien hängen
Die Last-Minute-Verhandlungen im Schuldenstreit zwischen Argentinien und US-Hedgefonds sowie ein Plan von Banken zur Abwehr einer drohenden Staatspleite sind gescheitert. Die zweitgrösste südamerikanische Volkswirtschaft steuert nach 13 Jahren erneut in die Staatspleite.

Das Hilfsangebot eines Konsortium aus Finanzhäusern komme nicht zustande, sagte ein hochrangiger Bankvertreter am Mittwoch. Die Geldhäuser wollten die Schulden des südamerikanischen Landes bei den klagenden Hedgefonds übernehmen. Mit dem Schritte hätte eine Zahlungsunfähigkeit verhindert werden sollen, die mit Ablauf der Frist im Schlichtungsverfahren um Mitternacht (Donnerstag, 06.00 MESZ) droht.
2:20
Liberia schliesst wegen Ebola-Ausbruch alle Schulen
Im Kampf gegen die tödliche Viruskrankheit Ebola schliesst der westafrikanische Staat Liberia alle Schulen des Landes. Die Regierung erwägt zudem, mehrere Ortschaften unter Quarantäne zu stellen.

«Wir müssen handeln, um die Ausbreitung zu stoppen», sagte Gesundheitsminister Lewis Brown der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Mit der Durchsetzung der Massnahmen wurden die Sicherheitskräfte beauftragt. Alle Behördenmitarbeiter, die nicht unbedingt nötig sind, werden einen Monat lang in den Zwangsurlaub geschickt.
1:38
US-Repräsentantenhaus erlaubt Klage gegen Präsident Obama
Das US-Repräsentantenhaus will Präsident Barack Obama offensichtlich vor Gericht ziehen. Die Abgeordneten gaben am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington mehrheitlich einer Resolution statt, die es erlaubt, den Präsidenten zu verklagen. 225 stimmten für den Beschluss, 201 dagegen.

Alle Ja-Stimmen kamen von Republikanern, von denen nur fünf die äusserst ungewöhnliche Resolution ablehnten - hingegen votierte kein einziger von Obamas Demokraten für die Klagebefugnis.
0:41
Banco Espirito Santo schreibt 3,6 Milliarden Euro Verlust
Die angeschlagene portugiesische Bank Espirito Santo hat wegen der Geldprobleme ihrer Gründerfamilie im ersten Halbjahr einen Milliardenverlust geschrieben. Der Fehlbetrag belaufe sich auf 3,6 Milliarden Euro, teilte das Institut am Mittwochabend mit.

Damit hat die Bank nach eigenen Angaben nur noch eine Kernkapitalquote (Tier 1) von fünf Prozent statt der vorgeschriebenen sieben Prozent. Der Aktienkurs des Unternehmens war bereits im Laufe des Tages um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Mehrere Unternehmen der Familie Espirito Santo sind insolvent.
0:10
Ratingagentur S&P erklärt teilweisen Zahlungsausfall Argentiniens
Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit von Argentinien auf das Niveau eines «teilweisen Zahlungsausfalls» herabgestuft. Mit der auf seiner Website vorgenommenen Einstufung reagierte S&P am Mittwoch auf das Versäumnis von Buenos Aires, rund 540 Millionen Dollar an Staatsschulden bei internationalen Gläubigern fristgerecht zu tilgen.

Hinter dem Zahlungsausfall steht ein Streit zwischen Argentinien und zwei US-Hedgefonds, die einen Schuldenschnitt für das südamerikanische Land nicht mittragen und den Nennwert ihrer argentinischen Staatsanleihen verlangen.
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