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Lawine auf Bahnstrecke

Zermatt kurzzeitig von der Aussenwelt abgeschnitten



Der Walliser Skisportort Zermatt ist mit dem Zug wieder erreichbar. Die Bahnstrecke zwischen Täsch VS und Zermatt, die in der Nacht auf Dienstag wegen einer Lawine gesperrt werden musste, konnte kurz nach 9.30 Uhr wieder befahren werden. 

Die Züge zwischen Täsch und Zermatt verkehrten wieder normal, wie die Matterhorn Gotthard Bahn am späteren Vormittag mitteilte. Auch im Regionalverkehr zwischen Brig und Zermatt konnte der fahrplanmässige Betrieb wieder aufgenommen werden. 

Passagiere des Glacier-Express, der Zermatt mit St. Moritz GR verbindet, müssen mit einer Verspätung von einer Stunde rechnen. Im Winter verkehrt jeweils nur ein solcher Zug pro Tag, im Sommer sind es deren drei. 

Die Lawine, die in der Nacht auf Dienstag zwischen Täsch und Zermatt niederging, verursachte keine signifikanten Schäden an der Bahnlinie, wie Thomas Werlen von der Matterhorn Gotthard Bahn sagte. 

Anders als die Bahnstrecke war die Strasse zwischen Täsch und Zermatt wegen drohender Lawinen auch um 10.30 Uhr noch gesperrt, wie der Verkehrsdienst TCS auf seiner Website meldete. 

Da am Dienstagmorgen die Strasse und die Bahnlinie nicht befahren werden konnten, war Zermatt kurzzeitig ganz von der Umwelt abgeschnitten gewesen. Die Sperrung der Bahnstrecke und der Strasse am frühen Morgen dürfte vor allem die Pendler betroffen haben, wie Werlen sagte. Touristen seien an Wochentagen weniger zahlreich nach Zermatt unterwegs. (rar/sda)

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