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Nigeria

Schicksal von entführten Schülerinnen weiter ungewiss



Das Schicksal der in Nigeria von Islamisten verschleppten Schülerinnen ist weiterhin ungeklärt. Die meisten der 129 am Montag entführten Schulmädchen würden nach wie vor vermisst, teilte die Schulleiterin am Donnerstag mit. Sie bestritt Angaben des Verteidigungsministeriums, wonach nur noch acht Schulmädchen in der Gewalt der Entführer seien. Dagegen sei der Bericht zutreffend, dass nur 14 Schülerinnen sicher nach Hause zurückkehrten, 115 würden weiterhin vermisst. Andere Nachrichtenagenturen sprachen von 20 Mädchen, die nach offiziellen Angaben wieder auf freiem Fuss seien. 

Das Mädchengymnasium befindet sich in der Ortschaft Chibok. Schwer bewaffnete Männer hatten am Montagabend das Gymnasium überfallen und die Schülerinnen gezwungen, auf Lastwagen zu steigen. Für die Tat wurde die islamistische Gruppe Boko Haram verantwortlich gemacht. (sda/afp/reu)

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