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Schuhe: Birkenstock stoppt Verkauf von Sandalen bei Amazon in den USA



Der legendäre Sandalenproduzent Birkenstock tritt auf die Bremse: Weil immer mehr Fälschungen im Umlauf sind, stoppt der Schuhhersteller den Verkauf seiner Produkte auf der Amazon-Plattform in den USA.

Das Unternehmen bestätigte am Donnerstag einen Bericht des US-Nachrichtenportals CNBC.com, wonach der Verkauf mit Beginn des kommenden Jahres eingestellt wird. Die Amazon-Plattform in Europa ist nicht betroffen.

Ein Amazon-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zur Entscheidung von Birkenstock ab. Er betonte jedoch, dass «auf dem Amazon Marktplatz nur Originalwaren angeboten werden» dürften. Angebote verbotener Produkte würden entfernt. Kunden erhielten «im Fall von nicht autorisierter Ware eine Ersatzlieferung oder den Kaufpreis erstattet».

Amazon habe «Tür und Tor geöffnet für den Verkauf von Billigkopien aus China», sagte ein Birkenstock-Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Dabei geht es vor allem um die Angebote von eigenständigen Händlern, die Amazon als Online-Plattform nutzen - den sogenannten Marketplace-Verkäufern. Produktpiraterie sei ein globales Problem, aber auf verschiedenen Märkten unterschiedlich stark ausgeprägt, sagte Birkenstock-Sprecher Jochen Gutzy.

Nachfrage stärker als Angebot

Er begründete das Vorgehen des Herstellers aus Neustadt/Wied im nördlichen Rheinland-Pfalz mit der Absicht, «unsere Marke zu schützen, aber auch um die Konsumenten vor schlechten Kopien zu schützen». Diese würden oft unter prekären Bedingungen, teilweise in Kinderarbeit hergestellt und seien häufig mit Schadstoffen belastet.

Gutzy führte die zunehmende Verbreitung von Kopien darauf zurück, dass Birkenstock in den vergangenen drei bis Jahren stark gewachsen sei. Die Produktion sei zwar verdoppelt worden, die Nachfrage sei aber stärker zugenommen als das Angebot. «In einer solchen Situation wird man zur Zielscheibe von Produktpiraten.» (sda/dpa)

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