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Unidentified armed men patrol around a Ukraine's infantry base in Perevalne, Ukraine, Sunday, March 2, 2014. Hundreds of armed men in trucks and armored vehicles surrounded the Ukrainian military base Sunday in Crimea, blocking its soldiers from leaving. The outnumbered Ukrainians placed a tank at the base's gate, leaving the two sides in a tense standoff. (AP Photo/Darko Vojinovic)

Bild: AP

Krim-Krise

US-Aussenminister John Kerry kündigt Reise nach Kiew an



Mit der Androhung eines Kampfeinsatzes auf der Krim hat Russland die schwerste Krise im Verhältnis zum Westen seit Ende des Kalten Krieges heraufbeschworen. US-Präsident Barack Obama drohte, Kremlchef Wladimir Putin werde eine Invasion der Ukraine «teuer zu stehen kommen».

Das Parlament in Moskau hatte am Samstag einstimmig den Weg für einen Militäreinsatz in der Ukraine bereitet und dies mit dem Schutz der russischen Bevölkerung begründet. Russisch sprechende Milizen übernahmen am Wochenende die Kontrolle über die zur Ukraine gehörende Schwarzmeer-Halbinsel.

Putin habe nun alle Vollmachten, um einzuschreiten, teilte der Kreml mit. Die neue, prowestliche Regierung in der Ukraine wertete das Vorgehen Russlands als «militärische Aggression» und warf dem Kreml vor, die Krim besetzen zu wollen.

Als Reaktion auf den russischen Parlamentsbeschluss versetzte die Ukraine ihre Streitkräfte in volle Kampfbereitschaft und mobilisierte am Sonntag alle Reservisten. Russland habe für einen «Akt der Aggression» keine Grundlage, sagte Interimspräsident Alexander Turtschinow. Die ukrainische Regierung bat die NATO um militärischen Beistand.

USA droht mit Russlands Ausschluss aus G8

Das russische Vorgehen auf der Krim sorgte international für grosse Besorgnis. US-Aussenminister John Kerry drohte Russland mit Sanktionen und warnte, Russland könnte aus dem Kreis der G8-Industriestaaten ausgeschlossen werden. Er hat angekündigt, am Dienstag nach Kiew zu reisen und der Zentralregierung die Unterstützung der USA auszusprechen.

Die USA, Kanada, Grossbritannien und Frankreich setzten ihre Teilnahme an Konferenzen zur Vorbereitung des G8-Treffens im russischen Sotschi aus. Das teilte das Weisse Haus nach einem 90-minütigen Telefonat zwischen Obama und Putin am Samstag mit.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte nach einer Krisensitzung des NATO-Rates in Brüssel: «Ein militärisches Vorgehen der Streitkräfte Russlands gegen die Ukraine ist ein Bruch des internationalen Rechts.» In einer Erklärung des Rates heisst es, die NATO stehe auf Seiten der Ukraine als «einem geschätzten Partner».

Stellungnahme von NATO-Generalsekretär Rasmussen

Video: Youtube/NATO

Schweiz verstärkt Botschaftspersonal

In Wien machten sich die USA an einer Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für das Entsenden von OSZE-Beobachtern in die Ukraine stark. Ein solches Vorhaben benötigt jedoch Russlands Zustimmung. Gegenüber der deutschen Kanzlerin Angela Merkel deutete Putin am Telefon an, eine «fact finding mission» zu akzeptieren.

Die Schweiz, die den OSZE-Vorsitz inne hat, verstärkte unterdessen die Botschaft in Kiew personell, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag mitteilte. Bundespräsident Didier Burkhalter habe sich am Sonntag zudem mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon getroffen.

Putin wartet mit Marschbefehl

Russlands Präsident Putin wollte nach Kremlangaben seinen Befehl zum Militäreinsatz von der weiteren Lage auf der Krim abhängig machen. Dort blieb die Lage am Sonntag angespannt, aber ruhig. Die russischen Streitkräfte brachten nach ukrainischen Angaben mehrere tausend Soldaten auf die Krim, wo Moskau seit über 200 Jahren die Schwarzmeerflotte in Sewastopol unterhält.

Die Krim-Regierung hatte Russland um Schutz vor gewaltbereiten ukrainischen Nationalisten und Extremisten angerufen. In mehreren Städten der Schwarzmeer-Halbinsel demonstrierten Menschen gegen die Regierung in Kiew. Auch ausserhalb der Krim gab es Proteste: So wurden in Charkow bei Zusammenstössen nach russischen Medienberichten mehr als 100 Menschen verletzt.

Ukrainischer Marinechef gibt sich prorussisch

Russische Soldaten umstellten am Sonntag einen Stützpunkt der ukrainischen Armee und forderten Soldaten zum Überlaufen auf. Das russische Konsulat auf der Krim stellte Pässe für ukrainische Sicherheitskräfte aus.

Admiral Denis Beresowski wechselt die Seiten

Video: Youtube/RT

Der Chef der ukrainischen Marine, Denis Beresowski, sagte unterdessen den prorussischen Regionalbehörden auf der Krim seine Gefolgschaft zu. Übergangspräsident Turtschinow, der Beresowski erst am Samstag zum Befehlshaber ernannt hatte, ordnete dessen Entlassung an. Die ukrainische Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen Landesverrats gegen den Admiral ein. (sda/dpa/afp/reu)

Liveticker: Ukraine: Unruhen auf Krim (01.03.2014)

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Damit beenden wir unseren Live-Ticker zu der Krim-Krise.
21:43
Zusammenfassung der Ereignisse des Tages
Russische Truppen haben ihre Kontrolle über militärische und zivile Einrichtungen auf der Halbinsel Krim ausgebaut. Im Westen wird Russland für sein Vorgehen scharf kritisiert, in mehreren Städten und sogar Moskau kam es zu Demonstrationen. US-Außenminister John Kerry drohte sogar, Russland aus der Gruppe der G-8-Staaten auszuschliessen. Die russische Regierung behauptet weiterhin, russischstämmige Einwohner der Ukraine vor «Neofaschisten» zu beschützen. US-Präsident Barack Obama und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel haben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert, konnten aber nichts erreichen. Der Übergangspräsident der Ukraine warnte, man bewege sich am Rande einer Katastrophe. Der Befehlshaber der ukrainischen Marine auf der Krim ist zur pro-russischen Regionalregierung übergelaufen. Die ukrainische Übergangsregierung setze ihn daraufhin umgehend ab und leitete ein Verfahren wegen Hochverrats gegen ihn ein.
19:43
US-Aussenminister John Kerry mit unfreiwilliger Tragikomik
Linke Medien in den USA hauen Aussenminister John Kerry eine Aussage um die Ohren, die er heute Morgen im Zusammenhang mit der Krim-Krise gemacht hat: «Man marschiert einfach nicht unter falschem Vorwand in ein anderes Land ein, um seine Interessen durchzusetzen.» Wie war das noch einmal mit den irakischen Massenvernichtungswaffen?

19:07
Ukrainischer Marine-Chef entlassen und wegen Landesverrat angeklagt
Die ukrainische Regierung in Kiew hat den Chef seiner Marine entlassen. Denis Beresowski hatte zuvor auf die Seite der russischen Invasoren gewechselt. Ausserdem soll ihm wegen Landesverrat der Prozess gemacht werden. Beresowski war erst am Freitag vom neuen ukrainischen Übergangs-Präsidenten Alexander Turtschinow zum Kommandanten der Marine ernannt worden.
18:37
Versaut Putin Athleten und Fans die Winter-Paralympics?
Am nächsten Freitag beginnen die Winter-Paralympics 2014 in Sotschi – 500 Kilometer Luftlinie von der Krisenregion Krim entfernt. Die britische Regierung hat schon einmal angekündigt, der Veranstaltung aus Protest gegen die russische Invasion fernzubleiben.


17:30
Der Chef der ukrainischen Kriegsmarine hat die Seiten gewechselt
Russia Today berichtet, dass sich der ukrainische Chef der Marine Denis Beresowski, zusammen mit dem Grossteil der Truppen, der autonomen Region Krim angeschlossen habe.
17:06
Auch die Ukraine verfügt über einsatzbereite Kriegsschiffe in Sewastopol
Die ukrainische Regierung sagt, ihre aus zehn Kriegsschiffen bestehende Flotte im Hafen von Sewastopol sei einsatzbereit und stehe weiterhin loyal zu Kiew.
16:35
Rund zehntausend Menschen haben in Moskau ihre Unterstützung für Wladimir Putins harten Kurs bekundet
People march during a procession in central Moscow, March 2, 2014. People gathered on Sunday to support the people of Crimea and Ukraine, including Russian speakers, and to protest against the policies conducted by Ukraine's new authorities recently elected in Kiev, according to organisers. REUTERS/Sergei Karpukhin (RUSSIA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT)
16:30
BBC-Korrespondent warnt davor, die Ukraine von der östlichen Grenze her zu betreten

16:25
Zwischenzeitlich ist bereits das sechste Schiff der russischen Kriegsmarine in Sevastopol eingelaufen

16:15
Dutzende demonstrierende Kriegsgegner in Moskau festgenommen
Wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen einen möglichen russischen Militäreinsatz in der Ukraine sind am Sonntag dutzende Demonstranten in Moskau festgenommen worden. Laut der Nachrichtenagentur Interfax wurden 40 Aktivisten wegen «versuchter Störung der öffentlichen Ordnung» im Zentrum der russischen Hauptstadt festgesetzt.

Die Bürgerrechtsgruppe Ovdinfo bezifferte die Zahl der Festgenommenen auf 100. Auch bei einer Demonstration auf dem Maneschnaja-Platz unweit des Kremls versammelten sich am Sonntag Anti-Kriegs-Aktivisten. Ihr Aufzug wurde von der Polizei eingekesselt und mit quergestellten Bussen am Weiterzug gehindert. (sda)

Zahlreiche User twittern Bilder der Festnahmen. Die Echtheit kann nicht verifiziert werden.

16:10
Auch in Berlin wird gegen die russische Intervention demonstriert
epa04106128 A placard depicting joined faces of Stalin and Putin and reading 'Putin Hands off Ukraine' is seen during a demonstration in front of the Russian embassy in Berlin, Germany, 02 March 2014. More than 200 people gathered for the protest against a possible  EPA/BRITTA PEDERSEN
16:00 «Finger weg von der Ukraine»
Rund 50 Menschen haben am Sonntagnachmittag in Bern gegen die russische Intervention auf der Halbinsel Krim protestiert. «Putin - Finger weg von der Ukraine» stand auf einem der Transparente. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die Organisation zur Unterstützung des Ukrainischen Volkes. Neben Ukrainern beteiligten sich auch Russen am Protest. Russland wolle die Lage auf der Halbinsel ausnutzen und einen Krieg mit der Ukraine beginnen, kritisierten Demonstrierende. Doch noch sei Zeit für eine friedliche Lösung, mahnte eine Sprecherin in ihrer kurzen Ansprache.
16:00
Warum die Krim so gefährlich ist

15:50
Die Ukraine dargestellt nach Sprachgebrauch
15:15
John Kerry: «Russland verhält sich wie im 19. Jahrhundert»
Der amerikanische Aussenminister John Kerry kritisiert Russland scharf und wirft der Regierung vor, sich wie im 19. Jahrhundert aufzuführen und ein anderes Land mit frei erfundenen Gründen zu überfallen.


15:00
Frankreich und Grossbritannien nicht bei G8-Vorbereitung dabei
Als Konsequenz aus dem Moskauer Vorgehen auf der Krim hat Frankreich seine Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen für den G8-Gipfel in der russischen Stadt Sotschi abgesagt. Dies liess das Präsidialamt in Paris verlauten.

Auch der britische Aussenminister William Hague kündigt an, die Gespräche zur Vorbereitung des G8-Treffens in Sotschi auszusetzen. Zuvor hatte bereits US-Präsident Barack Obama seinem russischen Kollegen Wladimir Putin mitgeteilt, dass die USA nicht an den Konferenzen teilnähmen. (sda)
14:55
BBC-Reporter twittert Bilder von russischen Kriegsschiffen vor Sevastopol

14:50
Die Ukraine bereitet sich auf eine russische Invasion vor, schreibt Reuters
14:20
Der schwedische Aussenminister Carl Bildt sieht im russischen Einsatz klar eine militärische Besetzung

13:35
NATO-Chef sagt, Russland bedrohe Frieden und Sicherheit in Europa
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Russland zum sofortigen Stopp seines Militäreinsatzes in der Ukraine aufgefordert. «Was Russland derzeit in der Ukraine tut, verstösst gegen die Prinzipien der UNO-Charta. Es bedroht den Frieden und die Sicherheit in Europa.» Dies sagte Rasmussen am Sonntag unmittelbar vor Beginn eines Krisentreffens des NATO-Rates in Brüssel.

Er habe das Treffen wegen der Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen den souveränen Staat Ukraine einberufen. Rasmussen appellierte «an alle Seiten, alles zu unternehmen, um von dieser gefährlichen Situation wegzukommen.» Russland müsse seine Militäraktionen und seine Drohungen stoppen.

Die NATO unterstütze die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine. «Wir unterstützen dass Recht des ukrainischen Volkes, ohne ausländische Einmischung über seine eigene Zukunft zu entscheiden.»
13:15
Ukrainischer Interimspräsident ordnet Kampfbereitschaft an
Nach dem von Russland angedrohten Militäreinsatz auf der Krim hat die Ukraine ihre Streitkräfte in volle Kampfbereitschaft versetzt. Interimspräsident Alexander Turtschinow unterzeichnete am Sonntag eine entsprechende Anordnung.

Russland habe für einen «Akt der Aggression» keine Grundlage, sagte Turtschinow. «Alle Erklärungen über Gefahren für russische Staatsbürger oder russischsprachige Ukrainer sind erdacht.» Russland hatte gedroht, das Militär zum Schutz seiner Bürger auf der Halbinsel Krim einzusetzen. (sda)
12:20
Der ukrainische Präsident lässt den Luftraum für Militärmaschinen sperren

12:15
In Kürze soll sich der NATO-Rat treffen

12:00
Russische Soldaten mit über 20 Fahrzeugen haben eine ukrainische Basis umstellt
ITV-Reporter James Mates schreibt, dass bei einer Basis in Perevalne auf der Krim russischen Soldaten die ukrainischen auffordern, sich zu ergeben.


11:20
Massenhaft ukrainische Soldaten schliessen sich prorussischen Machthabern auf der Krim an
Medienberichten zufolge liefen massenhaft ukrainische Soldaten über. Die Militärangehörigen hätten sich den neuen prorussischen Machthabern auf der Krim angeschlossen, meldeten Korrespondenten von Moskauer Staatsmedien am Sonntag von der Halbinsel.

Der russische Grenzschutz teilte nach einem Bericht der Agentur Tass zudem mit, dass im Januar und Februar etwa 675'000 Ukrainer über die Grenze nach Russland gekommen seien. Es gebe Hinweise auf eine «humanitäre Katastrophe». (sda)
11:15
Die Reservisten sollen schnellstmöglich kampfbereit gemacht werden
Der oberste Sicherheitsverantwortliche der Ukraine will die Reservisten so bald wie möglich kampfbereit haben, schreibt Reuters.

Sicherheitsminister Andriy Paruby soll ausserdem das amerikanische und das britische Aussenministerium um Unterstützung ersucht haben, um die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten.
11:07
Die russische Operation wurde optisch schon umgesetzt

10:45
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass das ukrainische Militär seine Reservisten einberufe

10:30
Russische Truppen sollen an der Grenze zur Krim Gräben ausheben

10:20
Dem litauischen Aussenministerium bereitet die russische Truppenstationierung Sorgen
In einer Mitteilung äussert das litauische Aussenministerium schwere Bedenken über die Autorisierung der russischen Regierung, Truppen in die Ukraine zu schicken. Litauen fordert die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen auf, sich dieser «unverantwortlichen Provokation» anzunehmen.
10:10
Australische Aussenministerin zeigt sich bestürzt über die Situation in der Ukraine
«Es ist für jede Nation inakzeptabel, die territoriale Integrität der Ukraine in jeglicher Weise zu bedrohen», erklärt die australische Aussenministerin Julie Bishop in einer Mitteilung.
9:50
Videoaufnahmen zeigen mutmassliche russischen Truppen in Balaklawa
Wann und wo genau die Aufnahmen entstanden, ist nicht gesichert. Sie wurden vom Russland-kritischenTwitterdienst Euromaidan PR verbreitet.


09:25
Nächtliche Kundgebungen in Kiew
In der Nähe des US-Konsulats in Kiew haben sich in der Nacht auf Sonntag Demonstranten getroffen. Auf Plakaten waren Slogans wie «Helft der Ukraine» und «Rettet uns» zu lesen.
epa04105735 A photo made available 02 March 2014 of Ukrainian holding placards as they gather near the US consulate in the capital Kiev, Ukraine, late 01 March 2014 night. Russia ratcheted tension in the Ukraine crisis on 01 March with its upper house of parliament approving the use of armed forces in the Crimean peninsula, which is part of Ukraine. Interim Ukrainian president Oleksandr Turchynov on 01 March has placed Ukraine's military on high alert in response to Russia's possible military intervention in Ukraine. Russian President Vladimir Putin the same day told US President Barack Obama that if violence keeps spreading in eastern Ukraine and Crimea, Moscow will reserve its right to protect its own interests and those of the Russian-speaking population there. 'The troops are already there,' said Ukrainian UN Ambassador Yuriy Sergeyev at an emergency meeting of the Security Council and called on Russia to respect Ukraine's territorial integrity, saying the presence of Russian troops in Crimea was illegal and an 'act of aggression.'  EPA/VOLODYMYR PETROV
08:46
Klitschko fordert unblutige Lösung des Konflikts mit Russland
Der ukrainische Politiker und Ex-Boxchampion Vitali Klitschko hat zu einer Lösung des Konflikts mit Russland ohne Blutvergiessen aufgerufen. Ukrainische Politiker versuchten derzeit, einen konstruktiven Dialog mit den russischen Machthabern aufzubauen, sagte Klitschko nach Angaben seiner Partei Udar (Schlag).

«Wir sollten diese Frage nicht mit Hilfe von Gewalt und Waffen lösen, sondern auf dem Weg von Konsultationen», sagte er einer am Sonntag in Kiew veröffentlichten Mitteilung zufolge. Als Parlamentsabgeordneter sei er bereit, an einem konstruktiven Dialog mitzuwirken.

Angesichts der Spannungen auf der Halbinsel Krim warnte Klitschko vor einem Auseinanderbrechen der Ukraine. Russlands Drohung eines Militäreinsatzes sei eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ex-Sowjetrepublik und eine Gefahr für die territoriale Einheit des Landes.
08:35 Uhr - Lage in Simferopol ist ruhig
Buzzfeed-Reporter Max Seddon berichtet von einem ruhigen Sonntagmorgen in der Krim-Stadt.


07:51
Flugverbindung zwischen Kiew und Krim steht wieder

07:09
Ruf nach schnellen Sanktionen gegen Russland
Der ehemalige US-Botschafter in Moskau, Michael McFaul, fordert in einem Artikel der «New York Times» so schnell wie möglich Sanktionen gegen Russland.
FILE - In this Wednesday, May 15, 2013 file photo the U.S. Ambassador to Russia Michael McFaul leaves the Foreign Ministry in Moscow, Russia. The U.S. ambassador to Russia has announced that he is stepping down after two turbulent years in Moscow. Michael McFaul is considered the architect of President Barack Obama's effort to reset relations with Russia. (AP Photo/Misha Japaridze, File)
04:50
Kerry warnt Russland vor Konsequenzen
epa04103916 US Secretary of State John Kerry delivers remarks to the media following a bilateral meeting with Foreign Minister of Colombia Maria Holguin (not pictured) at the State Department in Washington DC, USA, 28 February 2014. Kerry delivered remarks on a conversation he held today with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov regarding the crisis in Ukraine. Kerry also discussed possible US sanctions against Venezuela.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

03:28
Auch Kanada straft Russland ab
Wegen der russischen Drohungen gegenüber der Ukraine will sich Kanada nicht weiter an den Vorgesprächen für den G8-Gipfel im russischen Sotschi beteiligen. Zudem beorderte Kanada seinen Botschafter in Moskau für Konsultationen vorerst nach Hause. Weiter unterstütze Kanada die Forderung nach sofortiger Entsendung einer Beobachtermission aus UNO und OSZE.
02:18
Worum es in der Ukraine auch noch geht

01:25
USA fordern Beobachter für Ukraine
Die USA haben wegen der Krise in der Ukraine den sofortigen Einsatz von internationalen Beobachtern gefordert. Dafür sprach sich US-Botschafterin Samantha Power bei einer öffentlichen Sitzung des UNO-Sicherheitsrates in New York aus. Power schlug dabei vor, Experten der Vereinten Nationen und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu entsenden. Der ukrainische Vertreter Jurij Sergejew unterstützte den Vorschlag der USA. Dagegen warf der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin dem Westen vor, sich in die ukrainische Innenpolitik einzumischen. Die Demonstranten in Kiew seien «vom Ausland ermutigt worden».
00:10
Putin will russische Interessen in der Ukraine verteidigen
Das russische Präsidialamt erklärte, Putin habe im Gespräch mit Obama für sein Land das Recht vorbehalten, seine Interessen im Osten der Ukraine und auf der Krim zu verteidigen, sollte es dort zu Gewalt gegen Russen oder russisch-sprachige Ukrainer kommen. Putin habe sich besorgt über provokative, kriminelle Handlungen von Ultra-Nationalisten in der Ukraine gezeigt, die von der Regierung in Kiew ermutigt würden.
23:48
Obama und Putins 90 Minuten Gespräch
Das Telefonat zwischen Barack Obama und Wladimir Putin hat 90 Minuten gedauert. Hier das offizielle Statement des Weissen Hauses.
epa04105474 A handout picture made available by the White House on 01 March 2014 shows US President Barack Obama talking on the phone in the Oval Office with Russian President Vladimir Putin about the situation in Ukraine, 01 March 2014. The United States has condemned Russia’s military intervention into Ukrainian territory and called on Russia to withdraw its forces back to bases in Crimea. The strongly worded statement came from the White House following a telephone call between President Barack Obama and Russian President Vladimir Putin lasting 90 minutes.  EPA/PETE SOUZA / THE WHITE HOUSE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY
23:42
USA setzen Teilnahme an G-8-Vorbereitungstreffen aus
Die USA setzen als Konsequenz aus dem Moskauer Vorgehen auf der Krim ihre Teilnahme an Konferenzen zur Vorbereitung des G-8-Treffens im russischen Sotschi aus. Das teilte das Weisse Haus nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin am Samstag mit.
23:12
Proteste vor dem Weissen Haus
Wladimir Putin hat mit Barack Obama telefoniert und ihm bedeutet, dass Russland seine Interessen im Osten der Ukraine oder auf der Halbinsel Krim verteidigen wird, meldet die Agentur Ria. Vor dem Weissen Haus in Washington haben sich Pro-Ukrainische Demonstranten versammelt, um Obama um Hilfe zu bitten.

22:34
Krisensitzung des NATO-Rates am Sonntag
Der NATO-Rat wird am Sonntag in Brüssel über die Lage in der Ukraine beraten. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen teilte am Samstagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, er habe das Gremium der Botschafter der 28 NATO-Staaten in Brüssel einberufen.
22:24
Obama ruft nationalen Sicherheitsrat ein
US-Präsident Barack Obama hat den nationalen Sicherheitsrat einberufen. Bei den Gesprächen soll es um die politischen «Optionen» der US-Regierung gehen, sagte ein Vertreter des Weissen Hauses in Washington.
21:50
Diese Kurzdokumentation gibt einen guten Überblick über die Geschichte der Ukraine - auch wenn sie schon ein bisschen älter ist.
21:35
EU und NATO fordern Zurückhaltung von Russland
Die EU hat Russland wegen der vom Parlament genehmigten Militärintervention in der Ukraine scharf kritisiert. Die grundsätzliche Entscheidung, im Ernstfall russische Soldaten in das Nachbarland einmarschieren zu lassen, stelle eine unrechtmässige Eskalation der Lage dar, erklärte die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton am Samstagabend.
Die NATO rief Russland ebenfalls zur militärischen Zurückhaltung auf. Die Regierung in Moskau dürfe die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine nicht verletzen, forderte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Die Situation auf der Halbinsel Krim dürfe nicht weiter eskalieren, sondern müsse entspannt werden. Die NATO-Partner stünden im engen Kontakt, um über ihr weiteres Vorgehen zu beraten, sagte Rasmussen.
21:00
Premierminister Jazenjuk: Das wäre der Beginn eines Krieges
Der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk sagte heute Abend: «Eine Militärintervention wäre der Beginn eines Krieges und das Ende jeglicher Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland.» Gemäss CNN ist Jazenjuk zuversichtlich, dass es nicht zu einer militärischen Intervention durch Russland kommt.
20:47
Uno-Sicherheitsrat berät an Sondersitzung
Der Uno-Sicherheitsrat ist in New York zu einer Sondersitzung zusammen gekommen, um über die Krim-Krise zu beraten. Die Uno-Botschafterin der USA, Samantha Power, rief zuvor Russland auf, seinen Truppenaufmarsch zu stoppen und seine Soldaten zurückzuziehen.
20:45

20:40
Ukrainische Armee in Alarmbereitschaft
Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hat seine Armee in Alarmbereitschaft versetzt.
20:34
Angst auf dem Maidan
In der Ukraine steigt die Angst vor einem Krieg. Nach Putins Ankündigung machen sich die Demonstranten auf dem Maidan-Platz in Kiev Sorgen. «Vor wenigen Tagen dachten wir, wir hätten gewonnen. Wir dachten, wir könnten endlich ein freies Land aufbauen. Doch jetzt wurde der Ukraine der Krieg erklärt.», sagte Yuri Lutsenko, ehemaliger ukrainischer Innenminister, der zur Zeit der Janukowitsch-Regierung im Gefängnis sass, auf der Bühne des Maidans. Ein Reporter von Focus.de hat sich auf dem Maidan umgehört und mit Ukrainern gesprochen. Den Bericht lesen Sie hier.
20:29
Turtschinow wirft Putin gezielte Destabilisierung vor
Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow sagt laut einer Mitteilung auf der Website des Parlaments, Russland intendiere eine vollständige Destabilisierung der Situation in der Ukraine. Putin hat am Samstag angekündigt, dass er zunächst schauen will, wie sich die Situation auf Krim entwickelt, bevor er seine Truppen schickt.
19:11
Die unbekannten Soldaten


Seit über 36 Stunden patrouillieren auf Krim Soldaten ohne Erkennungszeichen. Wer dahinter steckt, erfahren Sie hier.
18:35
Ukrainer wollen nach Russland

18:32
Putin macht Militäreinsatz von der weiteren Lage abhängig
Russlands Präsident Wladimir Putin will seinen Befehl für einen Militäreinsatz auf der Krim von der weiteren Lage auf der Halbinsel abhängig machen. Das teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Samstag dem russischen Staatsfernsehen mit.

Putin habe nun alle Vollmachten, um einzuschreiten, sagte Peskow. Zuvor hatte die Krim-Regierung den Kremlchef um Schutz vor gewaltbereiten ukrainischen Nationalisten und Extremisten angerufen. Putin habe nun die Erlaubnis für einen solchen Hilfseinsatz vom Föderationsrat, hoffe aber darauf, dass sich die Situation in der Autonomen Republik Krim stabilisiere.

Der nun mögliche Marschbefehl sei noch nicht erteilt, betonte Peskow. Putin entscheide auch über Grösse des etwaigen Kontingents. «Natürlich wird er diese Entscheidung fällen unter der Berücksichtigung, wie sich die Situation entwickelt», sagte Peskow.
17:53
Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats
Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine um die Schwarzmeer-Halbinsel Krim will sich der UNO-Sicherheitsrat noch an diesem Samstag in einer weiteren Sondersitzung mit der Lage befassen. Das Treffen werde um 20.00 Uhr MEZ stattfinden, teilten die Vereinten Nationen mit.

Auch die EU-Aussenminister wollen nach Angaben von Diplomaten in den kommenden Tagen zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Im Gespräch sei ein Treffen "Anfang der nächsten Woche" in Brüssel, sagte am Samstag ein ranghoher Diplomat.
17:41
Berichte über Schiessereien in Simferopol

17:15

17:12
Wann entsendet Putin seine Truppen?
Offen ist derzeit noch, wie schnell Putin seine Truppen in die Ukraine schickt. Der stellvertrende Aussenminister Russlands, Grigorj Karasin, sagte: «Die Zustimmung, die der Präsident erhalten hat, bedeutet nicht buchstäblich, dass er von diesem Recht schnell Gebrauch machen wird.»
17:04
Zusammenfassung
Die Lage auf der Halbinsel Krim spitzt sich zu. Präsident Putin hat am Samstag die Entsendung russischer Truppen in die Ukraine beantragt. Der Föderationsrat hat in einer Demonstation der Einigkeit dem Antrag einstimmig zugestimmt und dabei Putins Arbeit gelobt und die USA mehrmals scharf kritisiert. Putin begründete den Schritt mit der lebensbedrohlichen Lage für Russen und die Angehörigen der russischen Streitkräfte in der Ukraine. Der Einsatz solle so lange dauern, bis sich die Lage in Politik und Gesellschaft normalisiert habe.
16:38
Der Föderationsrat stimmt Putins Antrag zu (Video)
16:24
Journalist Lucian Kim aus dem Krisengebiet

16:08 Uhr

16:04
Putins Antrag gutgeheissen
Das russische Parlament stimmt dem Antrag Putins zu.
15:50



15:41
Föderationsrat versammelt sich zu ausserordentlichen Sitzung

15:36
Föderationsrat wird über Putin-Antrag entscheiden
Bis Putin die Truppen auf die Krim entsenden kann, wird es einige Zeit dauern, meldet der Sender Russia Today. Über den Antrag von Putin muss der Föderationsrat abstimmen. Zuvor werde Putin dort seine Position darlegen können. Wie lange dies konkret dauern wird, ist noch unklar.
15:27: Russische Fahnen in weiteren Städten

15:21: Reaktionen auf Twitter



15:13: Putins Antrag im Wortlaut
Wladimir Putins Antrag im russischen Parlament im Wortlaut: «Im Zusammenhang mit der aussergewöhnlichen Situation in der Ukraine, der Bedrohung für das Leben von Bürgern der russischen Föderation, unseren Landsleuten, und der Angehörigen der Streitkräfte der russischen Föderation auf ukrainischem Staatsgebiet (in der Autonomen Republik Krim) ... schlage ich vor, die Streitkräfte der russichen Föderation auf dem Territorium der Ukraine einzusetzen, bis sich die sozio-politische Situation im Land normalisiert hat.»
15:01
Putin beantragt Truppenentsendung auf die Krim
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstagnachmittag im Parlament die Entsendung von Truppen in die Ukraine beantragt. Zuvor hatten der Chef der Staatsduma, Sergej Naryschkin, sowie der Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow ein entsprechendes Gesuch um Beistand an Putin gerichtet. Der Kreml hatte zunächst nur mitgeteilt, das Ersuchen von Aksjonow zu prüfen. Die russische Militärdoktrin erlaubt den Einsatz von Streitkräften im Ausland zum Schutz eigener Bürger.
14.36
Prorussische Kräfte besetzen Verwaltung der ostukrainischen Stadt Charkow
Bei Protesten gegen die neue ukrainische Regierung haben in Charkow (ukrainisch: Charkiw) prorussische Kräfte das Gebäude der Gebietsverwaltung besetzt. Sie vertrieben regierungstreue Kräfte, die das Haus im Zuge monatelanger Massenproteste in Kiew besetzt hatten. Aktivisten hissten auf dem Gebäude die russische Flagge sowie die Fahne von Charkow. «Charkow und Russland!» riefen die Aktivisten bei der Aktion. Die Polizei schritt nicht ein. (sda/dpa)
13:47 Uhr: Russisches Parlament hält Streitkräfte-Einsatz auf Krim für möglich
Der russische Föderationsrat hält den Einsatz eines begrenzten Kontingents an Streitkräften für zulässig, um die Lage auf der Halbinsel Krim in der Süd-Ukraine zu beruhigen. Das Oberhaus in Moskau lasse diese Möglichkeit zum Schutz der Bürger und der russischen Schwarzmeerflotte zu, sagte Föderationsratschefin Valentina Matwijenko der Agentur Interfax. Die Entscheidung für einen Militäreinsatz liege beim russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte Matwijenko. «Aber heute, da wir die Situation sehen, lässt sich eine solche Variante nicht ausschliessen. Wir müssen die Menschen schützen», betonte sie.

Zuvor hatten der Chef der Staatsduma, Sergej Naryschkin, sowie der Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow ein entsprechendes Gesuch um Beistand an Putin gerichtet. (sda)
12:51
Staatsduma fordert von Putin Schutz für Krim-Bürger
Die russische Staatsduma hat Kremlchef Wladimir Putin dazu aufgerufen, der neuen moskautreuen Regierung auf der Halbinsel Krim Beistand beim Schutz der Bürger zu leisten. «Abgeordnete rufen den Präsidenten auf, alle zur Verfügung stehenden Mittel für den Schutz der Bevölkerung auf der Krim vor Willkür und Gewalt zu gewährleisten», teilte Parlamentschef Sergej Naryschkin mit. Die russische Militärdoktrin erlaubt einen Einsatz eigener Streitkräfte im Ausland zum Schutz eigener Bürger.

Der prorussische Krim-Regierungschef Sergej Axjonow hatte Putin vorher ebenfalls um Beistand angerufen. Der Kreml hatte mitgeteilt, das Gesuch prüfen zu lassen. (sda/dpa/Reuters)
10:49
Ukraine fordert Russland zum Rückzug auf der Krim auf
Angesichts der zunehmenden Spannungen auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat der neue ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk Russland zum Rückzug seiner Truppen aufgefordert. Es gebe gegenwärtig einen «unzulässigen Aufenthalt» russischer Soldaten auf der Krim.

«Es ist inakzeptabel, wenn gepanzerte russische Militärfahrzeuge im Zentrum ukrainischer Städte auftauchen», erklärte Jazenjuk in Kiew. «Wir fordern die Regierung der Russischen Föderation und die Machthaber auf, ihre Streitkräfte zurückzuziehen und in den vorgesehenen Stützpunkten unterzubringen.»

Nach Einschätzung des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat Russland seine militärische Präsenz inzwischen auf 6000 Soldaten verstärkt. Eine militärische Reaktion schloss Jazenjuk aber entschieden aus.
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