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Wenn tiefe Steuern locken

US-Pharmafirma Salix will ins steuergünstige Irland emigrieren



Mit Salix Pharmaceuticals will eine weitere US-Firma ihren Steuersitz nach Europa verlegen und so dem amerikanischen Fiskus ein Schnippchen schlagen. Salix werde mit der irischen Tochtergesellschaft des italienischen Pharmaunternehmens Cosmo fusionieren, wie die beiden Konzerne am Mittwoch mitteilten.

Der Sitz der momentan in Raleigh in North Carolina beheimateten Salix würde damit nach Irland wandern, wo die Steuersätze günstiger sind. Mit der Transaktion entstehe eine «steuereffiziente Unternehmensstruktur, die die Akquisitions- und Wachstumsstrategie von Salix verbessert», hiess es.

Die Zahl amerikanischer Firmen, die durch Übernahmen ihren Sitz in europäische Länder mit niedrigeren Steuern verlegen wollen, hat in letzter Zeit deutlich zugenommen. Jüngste Beispiele sind der Pharmakonzern AbbVie und die Medizintechnikfirma Medtronic. In den USA stossen solche Vorhaben - im Fachjargon «Inversion» genannt - inzwischen auf scharfe Kritik.

Geld soll bei der geplanten Transaktion von Salix und Cosmo keines fliessen. Die in Linate nahe Mailand ansässige und an der Schweizer Börse gelistete Cosmo wird künftig mit etwas mehr als 20 Prozent an Salix beteiligt sein. (sza/sda/reu)

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