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Nach dem Cupfinal

15 Zürcher aus Berner Polizeihaft entlassen - Dutzende Anzeigen



Nach den Ausschreitungen am Rand des Cupfinals haben 15 Teilnehmer des Zürcher Fanmarschs die Nacht zum Dienstag in Berner Polizeihaft verbracht. Im Verlauf des Dienstags wurden sie auf freien Fuss gesetzt, wie Manuel Willi, Chef der Regionalpolizei Bern, auf Anfrage sagte.

Insgesamt 45 Personen waren festgenommen worden. Die meisten müssen laut Willi mit einer Anzeige rechnen. Vorgeworfen wird ihnen Landfriedensbruch, Plünderungen, Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Sachbeschädigung. Bei den 15 Personen, die bis Dienstag in Polizeihaft waren, handelt es sich laut Willi grossmehrheitlich um Zürcher unter 30 Jahren. Auch ein Jugendlicher ist dabei.

Bei den Ausschreitungen vom Ostermontag wurden insgesamt fünf Polizisten verletzt. Einige leiden an Gehörproblemen, nachdem Zürcher Fans Knallkörper in ihrer Nähe gezündet hatten. Zudem wurden Steine gegen Polizisten geworfen.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 40'000 Franken. Dazu kommt der Wert von Gegenständen, die bei der Plünderung eines Souvenirladens in der Altstadt entwendet wurden. Laut Medienberichten wurden einige der Gegenstände allerdings zurückgebracht.

Die Polizei hatte noch am Montagabend alle betroffenen Laden- und Liegenschaftsbesitzer aufgerufen, die Schäden zu melden. Können die Urheber nicht ermittelt werden, werden die Haftpflichtversicherungen zahlen müssen. (sda)

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