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Mitglied der rechtsextremen Partei Jobbik

Ehemaliger ungarischer Skinhead wird Vizepräsident des Parlaments



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Bild: Wikipedia

Das ungarische Parlament hat einen ehemaligen Skinhead-Führer zu seinem neuen Vizepräsidenten gewählt. Für Tamas Sneider, einen Abgeordneten der rechtsextremen Jobbik, stimmten am Dienstag neben Mitgliedern seiner eigenen Partei auch andere Parlamentarier.

So konnte Sneider auch Stimmen der Mehrheitsfraktion des auch künftig regierenden rechts-nationalen Bundes Junger Demokraten (Fidesz) von Ministerpräsident Viktor Orban gewinnen. Die Abgeordneten der linken Opposition lehnten Sneider ab, die der Öko-Partei LMP enthielten sich der Stimme.

Der Jobbik-Funktionär Sneider war unter dem Kampfnamen «Roy» Anfang der 1990er-Jahre ein für seine Gewalttätigkeit berüchtigter Anführer der Skinhead-Bewegung in seiner nordungarischen Heimatstadt Eger.

Zu seinem Präsidenten wählte das Parlament an der konstituierenden Sitzung am Dienstag den Orban-Vertrauten Laszlo Köver (Fidesz). Er hatte das Amt bereits in den vergangenen vier Jahren inne. (jas/sda)

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