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Unwetter

«Land unter» in Griechenland



Weiten Teilen Griechenlands hat der Tiefausläufer «Gonzalo» am Freitagabend schwere Regenfälle und Überschwemmungen beschert. Besonders betroffen war die Region Attika, in der auch die Hauptstadt Athen liegt.

Dies teilte der nationale Wetterdienst mit. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.

In Attika rückte die Feuerwehr zu mehr als 600 Einsätzen aus. Zuglinien waren unterbrochen, zahlreiche Schiffe im Hafen von Piräus liefen vorerst nicht mehr aus. 

Auch in der zweitgrössten Stadt Thessaloniki gab es Zwischenfälle durch starke Winde. Bäume und Strommasten stürzten um. Zeitweise fiel der Strom aus. Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras versprach den von Schäden betroffenen Menschen Entschädigungen.

Der Norden Griechenlands wurde überdies am Samstag von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert. Wie die nationale Erdbebenwarte mitteilte, lag das Epizentrum 20 Kilometer von der Stadt Arta entfernt. Angaben über Opfer oder grössere Schäden wurden zunächst nicht gemacht. (sda/afp)

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