Afghanistan
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Demokratie auf wackligen Beinen

Ghani bestreitet Betrug bei Präsidentenwahl in Afghanistan

25.06.14, 21:10 25.06.14, 21:34
Afghan presidential candidate Ashraf Ghani speaks during a press conference at his residence in Kabulon June 25, 2014. Ghani on June 25 defended himself against electoral fraud allegations that have tipped the country into a political crisis, saying that all ballots cast for him were legitimate. Ghani's poll rival Abdullah Abdullah has said he will reject the result of the ongoing vote count due to what he claimed was "blatant fraud" committed by Ghani, the election authorities and outgoing President Hamid Karzai. AFP PHOTO/SHAH Marai

«Unsere Stimmen sind sauber, wir werden jede einzelne Stimme verteidigen», sagte Aschraf Ghani am Sonntag.  Bild: AFP

Der afghanische Präsidentschaftskandidat Aschraf Ghani hat die Betrugsvorwürfe seines Kontrahenten Abdullah Abdullah zurückgewiesen. «Wir haben genug von der Sprache der Drohungen und der Rechtlosigkeit», sagte Ghani am Mittwoch in Kabul.

«Unsere Stimmen sind sauber, wir werden jede einzelne Stimme verteidigen», sagte Ghani weiter. Das Ergebnis der Stichwahl vom 14. Juni ist noch nicht bekannt. In ersten Medienberichten war jedoch davon die Rede, dass Ghani besser abgeschnitten habe als erwartet.

Der Ex-Aussenminister Abdullah war als Favorit ins Rennen gegangen. In der ersten Wahlrunde Anfang April errang er einen Vorsprung von 13 Punkten vor Ghani, aber nicht die erforderliche absolute Mehrheit. Nach der Stichwahl erhob Abdullah Fälschungsvorwürfe gegen Ghani, die Wahlkommission und den scheidenden Präsidenten Hamid Karsai.

Ghani hatte sich nach der Stichwahl zur Zahnbehandlung ins Ausland begeben. Die Äusserungen vom Mittwoch waren seine erste öffentliche Reaktion auf Abdullahs Vorwürfe. 

Ghani forderte Abdullah auf, sich wieder an dem Auszählungsprozess zu beteiligen, in den beide Seiten einbezogen worden waren, um einen möglichst konfliktfreien Machttransfer zu gewährleisten. Das offizielle Ergebnis der Wahl soll am 2. Juli bekanntgegeben werden. (sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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