Aids

Junge stören sich am «hochsexualisierten» Inhalt der Plakate.  Bild: bag

Love-Life-Kampagne

35 Junge wollen die umstrittene HIV-Kampagne stoppen

Die Sujets der Love-Life-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) erregen die Gemüter. Jetzt muss sich das Bundesverwaltungsgericht damit befassen.

29.09.14, 11:12 30.09.14, 10:44

35 Kinder und Jugendliche sind wegen der Love-Life-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mit einer Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht gelangt. Das BAG hatte ihr Gesuch um einen Stopp der Kampagne nicht behandelt. Sie stören sich am «hochsexualisierten» Inhalt der Plakate

Die Medienstelle des Bundesverwaltungsgerichts bestätigte auf Anfrage, dass eine Beschwerde in dieser Sache hängig sei. Die 35 Kinder und Jugendlichen und ihre Eltern werden von der Stiftung Zukunft CH und weiteren Organisationen unterstützt. Sie fordern die Beendigung der Love-Life-Kampagne, weil durch die «hochsexualisierten» Inhalte schutzwürdige Interessen von ihnen verletzt werden.

Der Bundesrat unterstützt die Kampagne und bezeichnet sie als einen Erfolg. Sie habe nichts mit Pornografie zu tun, schrieb er in seinen Antworten auf mehrere Vorstösse aus den Reihen von EVP und CVP. Gestartet hatte das BAG die Kampagne im Mai mit einem Aufruf, am Casting für die Plakatsujets teilzunehmen. 250 Personen meldeten sich. Fünf Paare wurden schliesslich ausgewählt und von der Starfotografin Diana Scheunemann in eindeutigen Posen fotografiert. (whr/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • elivi 29.09.2014 21:46
    Highlight 35! omg so viele! die armen chindli! Die müssen sicher all die werbung mit der ganzen nackigen sicher auch verklagt haben! überall is es schon!
    12 0 Melden
  • Christian Denzler 29.09.2014 16:33
    Highlight Prüderie 101. HIV wird nun halt mal nicht blos durch Händchenhalten übertragen und wen wir gleich dabei sind: Vom Küssen wird man auch nicht schwanger. So als Tipp an die christlichen Fundis. Der Skandal hier ist, dass Kinder instrumentalisiert werden um Moralvorstellungen verklemmter Erwachsener zu transportieren! Dagegen sollte man vorgehen.
    37 3 Melden
  • Albi Gabriel 29.09.2014 12:43
    Highlight Wen interessiert schon das Gelaber irgendwelcher ewiggestriger christlicher Fundamentalisten?
    26 1 Melden
  • Daniel Caduff 29.09.2014 12:20
    Highlight Ich bin sicher, die Kinder sind da selber drauf gekommen. Die haben einfach mal an einem Sonntag gedacht: "Komm, statt draussen zu spielen, reklamieren wir doch mal bei einem Bundesamt." - Damit dass diese Kinder von ihren Eltern für deren eigene Zwecke instrumentalisiert werden, hat das natürlich nichts zu tun, schon klar.
    31 0 Melden
    • Cheese 30.09.2014 04:59
      Highlight Diese Kindli spielen am Sonntag nicht draussen. Die sind dann in der Kinder- und Jugendabteilung der Freikirche XY wo ihnen hübsch erzählt wird, wie das genau geht mit den bösen Ungläubigen und dass vorehelicher Sex Teufelszeugs ist.
      7 0 Melden
  • Sir Jabali 29.09.2014 12:15
    Highlight Ich glaube nicht, dass dies von 35 Kindern und Jugendlichen kommt sondern von ihren verklemmten Eltern. Die Kinder und Jugendlichen werden dazu lediglich missbraucht.
    21 0 Melden
  • goschi 29.09.2014 12:06
    Highlight Jetzt werden zum erzielen der eigenen Prüderie also schon die Kinder vorgeschickt?
    Trauriges Verhalten der Kampagnengegner.
    19 0 Melden
  • droelfmalbumst 29.09.2014 11:59
    Highlight sonst keine hobbies? was ist an der kampagne schlecht?
    da kommt die bünzli schweiz wieder hervor.... leck....
    18 0 Melden
  • papparazzi 29.09.2014 11:18
    Highlight Genau, was ist eigentlich mit den Kinderrechten?!? Und wie war das kürzlich bei der Demo der JUSO gegen Demonstranten? Da haben die doch glatt mit Wasser versetzten Essig in Kinderaugen gespritzt, als diese vorbei liefen und gefüllte Präservative nach Personen und Kindern geworfen!!! Die SP soll sich was schämen! n-tu (csc)
    1 16 Melden

Streit um Anti-Aids-Kampagne

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