Angriff auf Paris
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Die derzeit 6 populärsten Antworten auf den Terror – und warum sie alle in die Sackgasse führen

Die Anschläge in Paris haben klar gezeigt, dass der Islamische Staat (IS) kein lokales Problem (mehr) ist, sondern uns in Europa ganz direkt betrifft. Kaum jemand ist bereit, einfach zur Tagesordnung überzugehen. Wir müssen etwas tun. Die Frage ist, was. Hier eine Liste oft gehörter Ansätze – und warum sie kaum funktionieren dürften:

Mehr Bomben!

A frame grab taken from footage released by Russia's Defence Ministry October 22, 2015, shows a pilot of the Russian air force inside the cabin of a military jet during a sortie at an unknown location in Syria. REUTERS/Ministry of Defence of the Russian Federation/Handout via Reuters     ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO RESALES. NO ARCHIVE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS.      TPX IMAGES OF THE DAY

Bild: HANDOUT/REUTERS

Das Bedürfnis, auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren, ist menschlich. Daran sollte sich erinnern, wer nach Rache sinnt und gleichzeitig den USA bis heute vorwirft, nach 9/11 überreagiert zu haben. Frankreich lässt seine Luftwaffe seit den Anschlägen von Paris wieder vermehrt Angriffe gegen den IS in Syrien fliegen. Das beruhigt kurzfristig die Volksseele, aber niemand soll ernsthaft erwarten, dass der IS damit entscheidend geschwächt wird. Dafür bomben die USA, ab und zu ein paar Golfmonarchien sowie zuletzt Russland schon zu lange.

Bodentruppen!

U.S. Marine Corp Assaultman Kirk Dalrymple watches as a statue of Iraq's President Saddam Hussein falls in central Baghdad's Firdaus Square in this April 9, 2003 file photo. To match Special Report IRAQ-SECURITY/MALIKI     REUTERS/Goran Tomasevic/Files (IRAQ - Tags: CIVIL UNREST CONFLICT MILITARY POLITICS)

Bild: GORAN TOMASEVIC/REUTERS

Wenn es Luftangriffe nicht richten, dann müssen eben doch Bodentruppen her, auch wenn dadurch die Wahrscheinlichkeit eigener Verluste dramatisch ansteigt. Stellenweise scheint das Tabu zu bröckeln. Und man soll es nicht versäumen, neben kulturfremden NATO-Soldaten auch lokale Kräfte am Kampf zu beteiligen. Mit anderen Worten: ein konventioneller Krieg mit einheimischen Verbündeten. Die ernüchternden Beispiele Irak und Afghanistan mahnen zur Vorsicht: Alle Luftwaffen, US-/NATO-Bodentruppen, einheimischen Armeen und Geheimdienste dieser Welt waren dort bislang nicht in der Lage, nachhaltig Frieden und Stabilität zu schaffen. Vielleicht gibt es triftige Gründe, warum dasselbe Rezept in Syrien doch funktioniert. Wer sie kennt, möge vortreten.

Mehr Überwachung!

FILE - In this June 6, 2013 file photo, the National Security Agency (NSA) campus in Fort Meade, Md. The Justice Department is appealing a federal judge's opinion that says the NSA's bulk collection of telephone data on hundreds of millions of Americans is likely unconstitutional. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Europa müsse sich eingestehen, dass es ein «grosses Sicherheitsproblem» habe und «alle bisherigen Antworten darauf unzureichend» gewesen seien, schreibt NZZ-Chefreadaktor und Geheimdienst-Fan Eric Gujer. Sein Ansatz: «Die enge Verzahnung von Polizei, Nachrichtendiensten und Armee bringt in der Epoche des globalen Jihad die besten Resultate. Die Amerikaner haben so die Kaida zerschlagen.» Wirklich? Die Führungsriege des IS ging bekanntlich aus al-Kaida im Irak (AQI) hervor. Wie es scheint, haben deren schlimmste Elemente die «Zerschlagung» durch die USA überlebt, sich einen neuen Namen zugelegt und lehren uns seither das Fürchten.



Grenzen zu!

epa04988827 Hungarian police officers stand guard in front of the iron gate between Hungary and Serbia during the official reopening of the Roszke-Horgos border crossing in Roszke, 180 kilometers southeast of Budapest, Hungary, 22 October 2015. Hungary on 17 September 2015 had sealed the last gap in their barricade along its border with Serbia, closing a major passage to thousands of refugees and migrants. The crossing at Roszke on the Hungarian side has been closed off with barbed wire, after Hungary hurriedly completed the fence along the 175-kilometers border with Serbia.  EPA/ZOLTAN GEREGELY KELEMEN HUNGARY OUT

Bild: EPA/MTI

Machen wir uns nichts vor: Eine kriminelle Organisation von der Grösse und mit den Ressourcen des IS wird Wege finden, einzelne Leute – mehr braucht es für einen Terroranschlag nicht – nach Europa zu schleusen. Wenn er sich dabei für die Variante «als Flüchtling getarnter Terrorist» entscheidet, dann kaum aus Not, sondern mit Absicht: Das weit verbreitete Misstrauen gegenüber Flüchtlingen in Europa weiter zu schüren und Überreaktionen durch Bevölkerung und Behörden zu forcieren. Dass Millionen Menschen dem «Kalifat» davonlaufen und anderswo ein besseres Leben aufbauen, passt nicht in die langfristigen Pläne des IS. Als sich die DDR mit dem gleichen Problem konfrontiert sah, baute sie die Mauer. Die Terroristen sind schlauer und perfider: Sie wollen, dass der Westen den Mauerbau für sie erledigt. Die Rechnung könnte aufgehen.

Integration!

FILE - In this Feb. 7, 2013 file photo, women walk in the streets of Montfermeil, outside Paris. French Prime Minister Manuel Valls shocked many this week by referring to a

Bild: Elaine Ganley/AP/KEYSTONE

Gewiss kein «quick fix» aber ein vielversprechender Ansatz: Arbeit, Perspektiven und letztlich westlich-humanistische Werte in die Banlieues, die Ghettos, und die Parallelgesellschaften in den Städten Europas bringen und damit dem Terrorismus den Nährboden entziehen. Allerdings sind längst nicht alle Terroristen Verlierer, die es im Westen nicht geschafft haben und deshalb für die Heilversprechen des IS besonders empfänglich wären. Wie der deutsche IS-Kenner Jürgen Todenhöfer gegenüber watson erklärte, ist der Lockruf des «Kalifats» derart mächtig, dass ihm auch vordergründig erfolgreiche Menschen erliegen. Dass Armut und Terrorbereitschaft nicht miteinander korrelieren, belegen zudem zahlreiche Studien.

Öl-/Geldhahn zu!

DEREK, SYRIA - NOVEMBER 14:  A truck prepares to dump the dregs of oil refined into diesel fuel on November 14, 2015 near Derek, in Rojava, Syria. The predominantly Kurdish autonomous Rojava region of northern Syria had previously been supplied with pretroleum from refineries in areas now under Daesh control, so Rojavans have begun crudely processing their own reserves into diesel for domestic fuel and heating needs. The Islamic State, however, continues to pump and export millions of barrels of oil, generating vast revenues for its regional war machinery and international terrorist activities.  (Photo by John Moore/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Eine Lösung, dem Terror indirekt den Garaus zu machen: Die Ölförderungsanlagen unter Kontrolle des IS zerstören und ihm so den Geldhahn zudrehen. Oder noch nachhaltiger: Alternative Energiequellen erschliessen und gar kein Öl mehr importieren. Allerdings ist der IS-«Staatshaushalt» im Vergleich mit anderen Ländern in der Region wesentlich diversifizierter und keineswegs einseitig vom Ölhandel abhängig. Entführungen/Lösegeld, illegaler Antiquitätenhandel, Steuern und Spenden spülen Millionen in die Kriegskasse der Barbaren. Im Übrigen: Sollte sich der Westen dereinst tatsächlich aus der Öl-Abhängigkeit befreien, dürften einige Golfstaaten, die schon heute unter dem tiefen Ölpreis ächzen, vollends kollabieren. Ob Saudiarabien als «failed state» der Terrorgefahr zu- oder abträglich ist, sei einmal dahingestellt.

Ratlosigkeit?

Der Westen muss etwas tun. Was? Ich gestehe offen, ich weiss es nicht. Die oben aufgeführten, derzeit intensiv gehandelten Ansätze, taugen nicht. Vielleicht eine kompromisslose Kombination davon, was in ungefähr dem «Israel»-Ansatz entspräche: Abgesehen von kruden Messerattacken ist es dem jüdischen Staat weitgehend gelungen, Terroranschläge auf seinem Territorium zu unterbinden. Dafür bezahlt das Land einen hohen Preis: Grenzzäune, Armee und Polizei, wohin das Auge blickt. Gigantische Geheimdienst-Strukturen. Dauerhafte Besatzung. Unvorstellbar, dass ein westeuropäisches Land diesen Weg wählt.

«Ich habe die FLN im Algerienkrieg gesehen. Ich habe mit Al-Kaida und den Taliban gesprochen. Aber ich habe noch nie so etwas Machtvolles wie den IS gesehen, diese Kombination aus Fanatismus und vorzüglicher militärischer Ausbildung.»

Jürgen Todehöfer

Wen diese Analyse ratlos zurücklässt, befindet sich in guter Gesellschaft: US-Präsident Obama, nominell der mächtigste Mann der Welt, hat keinen Plan gegen den IS. Jürgen Todenhöfer, renommierter Terrorismus-Experte und intimer IS-Kenner, erstarrt in Ehrfurcht vor dem Phänomen. Wer einen einfachen Weg sieht, den IS zu zerstören, begeht den fatalen Fehler, ihn zu unterschätzen. Wenigstens das sollte uns nach Paris nicht mehr passieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • trio 03.03.2016 06:55
    Highlight Highlight Längerfristig gibt es wohl nur eine Lösung. Verzicht auf Öl und die Flüchtlinge aus den betreffenden Regionen ausreisen lassen. Dann wird der IS von alleine Zusammenbrechen.
  • BeWi 19.11.2015 14:34
    Highlight Highlight nun, es zeigt sich einmal mehr, dass gewisse Regionen und vorallem deren Regierung zum Spielball der (scheinbaren) Weltmächte werden. Der Vergleich zu 9/11 hinkt m.E. Dort hat GWB mit Hilfe von falschen Meldungen SH gesürtzt und wollte sich im Gebiet breit machen. Aus meiner Sicht wurde die Daesh darum so stark, weil wir Westler uns anmassen zu wissen welche Machthaber die Guten und welche die Bösen sind; Die Rebellen in Syrien wurden u.a. auch von F unterstützt und Waffen geliefert, auch die USA haben dies (über Saudi-A) gemacht. Der einzge "vernünftige" war und ist anscheinen Putin...
    • Kian. 19.11.2015 17:38
      Highlight Highlight Putin vernünftig? Der typ greift die syrischen Rebellen mit Bomben an und braucht Daesh als vorwand um Bomben abzuwerfen. Was ist daran vernünftig??
  • a v 19.11.2015 13:41
    Highlight Highlight Habe selten einen dermassen unsachlichen Bericht gelesen. "Ich gestehe offen, ich weiss es nicht." Bitte erst überlegen, was man schreibt.
    • Nick Name 19.11.2015 14:10
      Highlight Highlight Was ist denn "unsachlich" an der zitierten Aussage?
      Im Übrigen befindet sich der Hauptteil des "Berichts" obendran. Auch unsachlich?
      Bitte erst überlegen, was man schreibt.
    • BeWi 19.11.2015 14:42
      Highlight Highlight hey Nick Name, sau guter Nick Name...
  • Mora 19.11.2015 13:12
    Highlight Highlight 2. ... den verschiedenen Kulturen das beste fördern und leben. Durch diese Verbindung entsteht gegenseitiges Vertrauen und durch das Vertrauen können zusammen Lösungen gefunden werden. Je mehr sich verbinden, desto mehr wird aus dem Westen und Osten eine grosse Kultur und der Terror verliert an Legitimation, da durch die Aufhebung der Trennung der Kulturen der böse Westen nicht mehr verurteilen werden kann. Es ist bestimmt ein längerfristiges Projekt, aber für mich die einzig fruchtbare Lösung.
    Und natürlich braucht es viel Arbeit und auch Bereitschaft für Frieden von jedem von uns.
    • BeWi 19.11.2015 14:48
      Highlight Highlight 1. finde ich nicht, dass ich etwas damit zu tun habe und 2. scheint mir das reichlich naiv: genau das Zermischen der Kulturen macht ja diese imensen Probeme: jede Region die von anderen Aufgeteilt und vermischt wurde ist ein Spannungsfeld und Kriege sind vorprogrammiert. M.E. soll genau das Gegenteil sein: man soll die verschieden Kulturen respektieren und auch deren Eigenheiten akzeptieren. Araber / Chinesen / Inder / US / EU, alles unterscheidliche Menschen und wir dürfen uns nicht einbilden, dass wir besser sind. Wenn die Daesh wirklich einen Staat will, sollen die den doch haben...
    • BeWi 19.11.2015 14:49
      Highlight Highlight .. aber nur, wenn die aufhören, die anderen als Ungläubige ab zu tun und zu ermorden. Wenn das nicht der Fall ist, dann muss die Daesh auch weg.
    • Mora 19.11.2015 14:57
      Highlight Highlight Naja ich finde wenn ich ein Mensch bin und auf der Erde lebe, dann habe ich auch etwas mit den anderen Menschen zu tun und kann daran mitarbeiten.
      Sieh es ist ja so, dass die Kulturen ja schon lange vermischt sind. Im Handel sind wir ja schon globalisiert. Wir trinken Kaffee, Kakao, essen Currys, heizen mit Öl, gehen ins Hammam etc. etc.
      Weshalb sollten wir die Dinge ein- und die Menschen ausschliessen? Konsequenterweise müsste sich ja dann jeder Bürger in sein Land zurückziehen, die Grenzen zumachen und nur noch von inländisch erzeugten Produkten leben. Da wir aber bereits genetisch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mora 19.11.2015 13:06
    Highlight Highlight 1. Grundsätzlich müssen wir uns zuerst mal bewusst machen, dass wir alle dafür verantwortlich sind und etwas tun können und dass wir es nicht den "grossen Mächten" überlassen müssen zu handlen (oder über sie herziehen).
    Mein Lösungsansatz wäre echte Integration.
    Für mich muss Integration zwingend auf Gegenseitigkeit beruhen. Nicht nur der Islam muss den Westen integrieren, sondern wir den Islam. Mit Islam meine ich vor allem die dahinter stehende Kulturen.
    Wenn wir beginnen uns für die Kulturen zu interessieren und uns ihnen zu öffnen, verbinden sich die Kulturen und wir können beide aus....
  • smarties 19.11.2015 12:37
    Highlight Highlight Für mich persönlich beginnt die frage schon viel früher. Was will man erreichen? Klar, gewinnen. Doch was dann? Was ist nachher?
    Was sind die ursachen für flüchtlinge und terror?
    Ich bin mir sehr sicher, dass irgend jemand einmal studien gemacht hat, was eine nachhaltig stabile und zufrieden gesellschaft (die auch noch ökologisch ist) aussehen sollte.
    Ich werde den verdacht nicht los, dass auch der westen sich ändern muss...
    Staatstheoretiker/gesellschaftstheoretiker ihr seid gefragt!
    • mein Lieber 19.11.2015 13:54
      Highlight Highlight Etwas was wir alle machen können: alle respektieren. Klingt schwierig, da wir auch nicht immer respektiert werden. Jedoch kann man nichts anderes tun als das, dafür das aber richtig. Dafür müssen wir falsche Werte wie Stolz und Macht ablegen und mit wenig zufrieden sein. Der Verzicht von Erdöl ist auch wichtig, nur so werden die Drahtzieher geschwächt und wieder zu menschlichen Wesen. Der Krieg wird von jedem finanziert der die grossen Player der Wirtschaft unterstützen. Google, Microsoft, Apple, Coca Cola, Autohersteller etc. Das alles bringt Ungleichgewicht und damit Krieg. Weniger Konsum!!!
    • Toerpe Zwerg 19.11.2015 14:11
      Highlight Highlight Gute idee. Wir sollten unseren Wohlstand schleunigst aufgeben, um Gleichheit zu schaffen. Am besten, du beginsst gleich damit und gehst mit gutem Beispiel voran.
    • Nick Name 19.11.2015 15:13
      Highlight Highlight Toerpe (in starker Annahme, der Kommentar ist ironisch/sarkastisch gemeint ...): 1. ist die Frage, was wir mit "unseren Wohlstand" genau meinen. 2. ist es schlicht eine Tatsache, dass es nicht genug Ressourcen auf unsrer guten Mutter Erde gibt, damit alle Menschenkinder so leben (und verbrauchen) können wie wir in der Schweiz, zum Beispiel.
      Also müssen wir früher oder später in einigen Punkten etwas "aufgeben", oder besser: ändern.
      2 Möglichkeiten: Entweder wir machen's gelegentlich von uns aus. Oder es passiert dann mal was aus unserer Sicht überhaupt nicht Lustiges ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denkmal 19.11.2015 11:41
    Highlight Highlight Es braucht eine vollständige Säkularisierung der Gesellschaft. Die Wissenschaft der letzten 2000, v.a. aber die der letzten 200 Jahre und die Vernuft - sofern ausreichend vorhanden - sollten uns eigentlich längst klar gemacht haben:
    Gott oder Allah oder wie auch immer man "es" nennen mag, sind bloss menschliche Erfindung und vor dem Auftauchen von uns Hominiden in der Erdgeschichte hat keine Seele auch nur einen Gedanken daran verschwendet.
    Alle "heiligen" Bücher sind voller Lügen und müssen endlich kritisch hinterfragt anstatt als gottgegeben hingenommen werden. "Glauben" = "NICHT WISSEN" !
    • Anam.Cara 19.11.2015 13:26
      Highlight Highlight Glauben an eine höhere Macht hilft vielen Menschen, ihren Alltag zu ertragen oder in ihrem Leben einen Sinn zu finden.
      Es ist möglich, dass Du recht hast und die Abschaffung jeglicher Religion eine bessere Gesellschaft möglich machen würde. Möglicherweise auch nicht.
      Die Frage ist eher, wie man die extremistischen Führern davon überzeugen könnte. In der westlichen Welt hat die Säkularisierung ja auch ein bisschen gedauert...
    • kunubu 19.11.2015 13:40
      Highlight Highlight Ich kann da nicht bedingungslos zustimmen. Auch die Wissenschaft hat längst nicht alle Antworten. Ich denke, dass der Mensch nach wie vor ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität hat. Diesem Bedürfnis muss ebenfalls Rechnung getragen werden. Das Problem ist, dass die Religionen die absolute Warheit für sich beanspruchen und damit Intoleranz fördern. Nur scheint auch das eine dem Menschen anhaftende Eigenschaft zu sein. Wie schnell erachten wir "säkulären" und "aufgeklärten" Westler Menschen die anders leben, andere kultutelle Hintergründe oder andere Ansichten haben als minderwertig?
    • Nick Name 19.11.2015 14:18
      Highlight Highlight Denk mal: Das wär was vor dem Mund-voll-nehmen ...
      "Vollständige" Säkularisierung ist unmöglich, siehe kunubu. Das Problem sind denn auch nicht die Religionen. Wie richtig erwähnt: Der Mensch hat's erfunden.
      Der Mensch mordet, ist gierig, machtversessen, rachsüchtig - nicht Religionen oder ein Glauben.
      Es liegt einzig an uns: Wie wir uns selbst verhalten, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und wie und was wir kommunizieren.
  • Tobias K. 19.11.2015 11:25
    Highlight Highlight Solange der IS noch ein zu nützlicher Gegner ist für den Westen wird sowieso nichts grosses passieren. Habe dazu eine ganz interessante Reportage im Radio gehört. SRF Echo der Zeit.

    Die westlichen Mächte haben immer noch zu grosses Interesse an einem gefährlichen IS. Im Inland ist man leider dazu bereit einige Leute zu opfern. Dafür kann man dann neue "Patriot Acts" durchboxen. Kein Volk lässt sich leichter manipulieren als ein ängstliches Volk.

    Nun hat man mit der Absage des Fussballspiels auch den letzten Bürger in seiner absoluten Komfortzone erwischt.

    Manipulation war noch nie so easy
    • kunubu 19.11.2015 13:42
      Highlight Highlight Top. Wir dürfen der Angst nicht unsere Freiheit opfern. Wie im Text steht, Verhältnisse wie sie in Israel herrschen kann und will ich mir in Westeuropa nicht vorstellen.
    • Toerpe Zwerg 19.11.2015 14:02
      Highlight Highlight Jaeso. Wer genau nimmt die Toten im Inland in Kauf?
    • Tobias K. 19.11.2015 15:15
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Ich wollte das noch anfügen aber leider liess es die Zeichenmenge nicht mehr zu.

      1. Ich glaube, dass die Fuselbärte tatsächlich diesen Anschlag verübten.
      2. Ich glaube aber ebenfalls, dass der französische Geheimdienst informiert war. Sie wurden angeblich sogar gewarnt.
      3. Wer profitiert von solchen Anschlägen? Meinst du aus der Sicht von Regierungen sind 100 - 500 Tote ein zu grosses Opfer um im gegenzug die totale Bespitzelung fabrizieren zu können? Ich glaube nicht.

      Nun, das sind alles Vermutungen ohne Beweise. Aber für stinkt die ganze Sache zum Himmel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkglow 19.11.2015 11:18
    Highlight Highlight Eine weitere Möglichkeit wurde komplett ausser acht gelassen. Es gibt Gründe weshalb sich Leute verzweifelt dem IS anschliessen. Weil sie keinen anderen Ausweg sehen. Nicht alle schlissen sich dem IS wegen religiösem Fanatismus an, klar gib es auch solche, wird aber hoffentlich die Minderheit sein. Wahrscheinlich treibt die meisten Hunger und Armut, welche der IS bekämpft, in dem er relativ gute löhne zahlt. Es braucht ein Globales umdenken, die Zeiten der Wirtschaft um jeden preis müssen endlich aufhören und der Mensch muss wieder an erster stelle stehen, nicht ein Konzern.
    • Pipapo 19.11.2015 12:37
      Highlight Highlight Ich bin einigermassen entsetzt ob der vielen Likes für diesen unsäglichen Post. Da wird suggeriert, die armen Terroristen hätten in ihrer Verzweiflung gar keine andere Wahl, als Unschuldige zu enthaupten, bei lebendigem Leib zu verbrennen, zu vergewaltigen usw usf.
    • Anam.Cara 19.11.2015 13:31
      Highlight Highlight @Pipapo: ich habe den Kommentar anders verstanden. Wenn auf der Welt ein besseres wirtschaftliches Gleichgewicht herrschen würde, wäre einer der (vielfältigen) Gründe für extreme Gruppierungen bereits eliminiert. Und es wäre schwieriger, Söldner zu rekrutieren.
      Immerhin ein Ansatz...
    • Toerpe Zwerg 19.11.2015 14:03
      Highlight Highlight Ja klar, hunger ist die Ursache. Wir sollten Couscous abwerfen und alles wird gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuegy 19.11.2015 11:02
    Highlight Highlight Leider ist es so, dass es KEINE saubere Lösung ohne Krieg gibt. Krieg herrscht in Syrien und im Irak, der Terror welcher aus dem Krieg resultiert ist auf der ganzen Welt. Krieg ist die Summe allen Übels!!! Wenn wir uns für kriegerische Gegenmassnahmen wie in 1+2 beschrieben, wird es tausende unschuldige Opfer geben. Den sauberen Krieg gibt es nicht, kollateralschäden sind unvermeindbar, so gerne wir es auch anders hätten! Eine Diplomatische Lösung erfordert unser Zuschauen und das Akzeptieren, dass auch tausende sterben werden, bis ein "Kompromiss" gefunden wird.
    • Nick Name 19.11.2015 11:30
      Highlight Highlight Leider ist es auch so, dass "Kollateralschäden" nicht einfach Kollateralschäden sind, die man bedauern kann, entschuldigen und wiedergutmachen (im besten Fall) – und gegessen ist die Sache.
      Vielmehr dürfte der Daesh geradezu darauf hoffen: Weil sich ihm dann noch mehr Leute zuwenden und er seine Macht dank der zuvorkommenden Unterstützung ohne Aufwand ausweiten kann ...
  • StealthPanda 19.11.2015 11:00
    Highlight Highlight Ich komm einfach nicht drauf. Bei der IS kann ja jeder Muslime mitglied werden. Was ist so schwer daran einen Spion dort einzuschleusen bzw. mehrere und dort Sabotage akte durchzuführen bzw. zur Koordination von Luftschlägen. Ich meine comon wir haben mittlerweile Uhren mit GPS sendern drin kann ja nicht so schwer sein die Irgendwo ausversehen zu verlieren und dann auf dieses Ziel aufschalten und Präzisions angriffe zu erlauben.
  • Ricky Baumgartner 19.11.2015 10:38
    Highlight Highlight Wir sollten vielleicht mal aktzeptieren das die Nato den grössten Teil dazu beiträgt, sowie die USA. Seit Jahren sind sie für Regimwechsel verantwortlich und sind an der ganzen Nahostkriese seit dem Arabischenfrühling verantwortlich.
    • Tsunami90 19.11.2015 22:58
      Highlight Highlight Die Probleme im nahen Osten sind vieeeeeel älter als der Arabische Frühling.
  • Triumvir 19.11.2015 10:35
    Highlight Highlight Dieser Terrorstaat kann nur durch eine KOMBINATION sämtlicher oben genannter Massnahmen bekämpft werden. Und es braucht dazu namentlich auch die Zusammenarbeit aller zivilisierten Staaten, die ihre Freiheit verteidigen und die Sicherheit ihrer Bürger gewährleisten wollen und müssen. Erstarren in Ehrfurcht ist da wohl kaum ein taugliches Mittel. Zudem noch nie konnte ein Terrorstaat langfristig existieren, vor allem dann nicht, wenn ihn eine Koalition zvilisierter Staaten entschlossen bekämpft hat. Da genügt ein Blick in unsere Geschichte. Daesh hat keine Zukunft und das ist gut so!
    • fuegy 19.11.2015 11:09
      Highlight Highlight Mit der Kombination der Massnahmen stimme ich dir grundsätzlich zu. Das vor allem Europa endlich Einigkeit findet und, nicht nur dem Daesh sondern der ganzen Welt gegenüber, Stärke zeigt, ist längst überfällig!
      Leider ist es so, dass Terrorstaaten mit Iran, Nord Korea, (China) u.s.w. noch immer existieren. Sie verschwinden nicht von selbst! Wie viele Leben das akzeptieren dieser Staaten, das endlose verhandeln, schon gekostet hat, kann niemand genau sagen aber es ist bestimmt eine erschreckend hohe Zahl.
    • Tsunami90 19.11.2015 23:00
      Highlight Highlight Wenn Europa Einigkeit finden soll, geht das nur über eine Verbindliche gemeinsame Sicherheits und Aussenpolitik. Aber das wäre dann ja ein grosser Schritt in Richtung United States of Europe.
  • blueberry muffin 19.11.2015 10:12
    Highlight Highlight Es gibt jedoch eine Eskalationsstufe die wir bisher nicht bemuessigt haben. Die gleiche die damals schon die Faschisten in Japan zur Kaputalation gezwungen haben.

    Jetzt da sich Daesh auch mit Russland anlegt, wird die nukleare Option wohl weit realistischer als bisher.
    • Tepesch 19.11.2015 10:22
      Highlight Highlight Damals kämpfte man allerdings gegen eine ganze Nation. Hier hat man es mit einer Organisation zu tun, die quasi ein Land als Geisel hält.
      Mit Atombomben werden tausende Zivilisten sterben, noch mehr Leid geschaffen und Landstriche auf Jahrzehnte zerstört. Die Folge wird sein, dass wir den Daesh nicht schwächen sondern stärken.
      Japan hätte übrigens auch ohne Atombomben kapituliert...
    • Fumo 19.11.2015 10:43
      Highlight Highlight Und wieder wird sugeriert dass Russland das böse Land ist. Nur weil sich Russland einmischt ist die Wahrscheinlichkeit dass Nuklearwaffen eingesetzt werden höher? Ich denke du hast so ziemlich keine Ahnung davon welches Land was für Waffen einsetzt.
      Die USA benutzen schon seit den Krieg in Afghanistan regelmässig Nuklearwaffen (Uranumaltete Munition) und Raketen mit Atomsprengköpfe wird eher keine Nation mehr einsetzen, könnte es wer vertreten, wäre es schon lange wieder geschehen.
    • blueberry muffin 19.11.2015 10:51
      Highlight Highlight Nein, Fumo, sondern weil das Gleichgewicht von Westen und Osten die Nukleare Option unmoeglich macht, solange man nur eine der beiden Seiten angreift.

      Darum wurden auch keine Nuklearen Sprengkoepfe eingesetzt, weil bisher alle soviel Verstand hatten sich nicht mit Russland/China und dem Westen gleichzeitig anzulegen. Daesh jedoch nicht.

      Russland hatte ja diese Woche schon ihre Nuklearen Langstreckenbomber wieder abgestaubt und in einem Grossaufgebot mit ihren Riesenbomber Syrien bombadiert.

      Jetzt muss nur noch ein Republikanischer Praesident kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 19.11.2015 10:04
    Highlight Highlight Ohne militärisches Eingreifen wird sich der Daesh nicht besiegen lassen. Aber dabei müssen Kollateralschäden vermieden werden und jeder Kriegsgefangene muss einen ordentlichen Prozess erhalten. Wir müssen zeigen, dass wir nicht die gleichen, von Hass getriebenen, Monster sind.

    Gleichzeitig müssen wir unsere Vorurteile ablegen. Und zwar alle. Bücher soll man nicht nach ihrem Einband beurteilen und gleiches gilt für Menschen. Einzig unsere Taten zählen.

    Wenn wir uns gegenseitig respektieren und eine Chance geben, dann werden sich auch weniger ausgeschlossen fühlen und sich in Extreme flüchten.
    • blueberry muffin 19.11.2015 10:14
      Highlight Highlight Bevor wir es schaffen, einen gerechten und kollateralschaden freien Krieg gegen Daesh zu fuehren (was schon alleine dadurch erschwert wird, das Daesh sich absichtlich Zivile Schutzschilder aussucht), glaube ich eher daran das Daesh langweilig wird und sie einfach aufhoeren.
    • Scaros_2 19.11.2015 10:34
      Highlight Highlight Ich persönlich kann jene Menschen (aber auch Christen oder Juden oder Buddhisten oder wer auch immer) erst ernst nehmen wenn die Religion keine Rolle spielt. Wenn die Religion einfach eine Religion bleiben würde und in unserer heutigen Kultur den Stellenwert hat wie es Yoga oder sonst was hätte, ja dann evtl. könnte ich anfangen diese Leute (oder auch Christen usw.) respektieren. Aber sorry jemand der mit Religion ständig kommt und was man alles nicht darf/tun lassen sollte weil so ein "Wesen" das nicht wollte. Sry solange kann ich von meiner Seite aus keinen Respekt an den Tag bringen.
    • Tepesch 19.11.2015 10:40
      Highlight Highlight Ich denke auch, dass es ohne Kollateralschäden nicht gehen wird. Aber dennoch müssen Opfer, wenn immer möglich, vermieden werden. Sinnlose Opfer wie z.B. beim Drohnenkrieg oder im letzten Irakkrieg, können wir uns einfach nicht erlauben und wird dem Daesh in die Hände spielen.
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  • blueberry muffin 19.11.2015 10:00
    Highlight Highlight Trump traeumt davon, das ihm Mexiko eine Grenzmauer bezahlt. Der IS schaft es tatsaechlich. Lustig, nicht?
  • The_Doctor 19.11.2015 09:55
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Ich denke auch, dass nur ein cleveres Kombinieren verschiedener Ansätze etwas bringt. Diese Ansätze dürfen aber keinesfalls unsere Freiheit zu stark einschränken. Denn sonst hat Daesh bereits gewonnen.

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