Australien
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Geiselnahme in Sydney

Liveticker zur Geiselnahme in Lindt-Café 

Drei Menschen bei Erstürmung des Cafés getötet, darunter der Geiselnehmer – vier Verletzte



Ticker: Sydney Geiselnahme

Drei Geiseln gelang die Flucht

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Die Geiselnahme im Zentrum von Sydney ist seit dem frühen Morgen im Gange. Beim Martin Place im Lindt Chocolate Café hält sich ein Mann mit einer Waffe auf. Im Café sollen sich Dutzende Menschen aufhalten. Mindestens drei Personen standen mit erhobenen Händen an den Fenstern.

Wie «The Sydney Morning Herald» berichtet, hat der Mann eine Flagge bei sich. Es ist eine schwarze Fahne mit weissen arabischen Schriftzeichen. Dabei handelt es sich um ein islamisches Glaubensbekenntnis, wie der Terrorismus-Experte Greg Barton von der Monash Universität australischen Medien sagte.

In Sydney, im Lindt Chocolate Café, sitzen Geiseln fest.

Das lokale Fernsehen zeigt Bilder aus dem Café. Die Flagge ist gut sichtbar.  Bild: screenshot channel 7

Die Polizei hat gegen Mittag (Ortszeit) bestätigt, dass ein bewaffneter Mann mehrere Geiseln im Café festhalte. Über hundert Polizisten sind im Einsatz. Auch am berühmten Opernhaus – warum, ist noch nicht bekannt. 

Das Motiv ist unklar

Augenzeugen in der Nähe des Cafés des Schweizer Schokoladenherstellers berichten von Geräuschen, die sich wie Schüsse anhörten. Das Gebiet ist weitläufig abgeriegelt, die U-Bahn teilweise stillgelegt. Die benachbarte australische Zentralbank ist abgeschottet worden, Mitarbeiter können dort weder hinein noch hinaus.

Ministerpräsident Tony Abbott berief das Sicherheitskabinett ein. Der Vorfall sei «sehr beunruhigend», die australischen Sicherheitskräfte seien aber bestens trainiert und ausgerüstet, um damit umzugehen. Das Motiv sei bisher nicht klar. 

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Der lokale Sender Channel 7 über das Geiseldrama. youtube

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youtube

Australien hatte im September bei den grössten Anti-Terror-Razzien seiner Geschichte nach Polizeiangaben Anschläge im IS-Stil vereitelt. Das Land hat die Pässe von einigen Dutzend eingebürgerten Landsleuten eingezogen, um sie daran zu hindern, sich der Terrormiliz in Syrien und dem Irak anzuschliessen. (feb)

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