Australien

Ein Polizist untersucht das Haus eines Terrorverdächtigen in Brisbane – 70 Beamten befanden sich in der ostaustralischen Grossstadt im Einsatz. Bild: EPA/AAP

Terrorzelle Down Under

So lief die Riesenrazzia gegen den IS in Australien

18.09.14, 11:18 18.09.14, 14:08

Polizeiaufnahme der Razzia. youtube/mailonline

In der grössten Anti-Terror-Operation der Geschichte hat die australische Polizei 15 Personen festgenommen. Den Verhafteten wird vorgeworfen, Anschläge auf die australische Öffentlichkeit geplant zu haben. Hier die Hintergründe der Polizeiaktion, soweit sie bekannt sind:

Der Vater eines der Verhafteten bestreitet gegenüber dem Sender NewsTime, dass sein Sohn in islamistische Umtriebe involviert sein könnte.  youtube/newstimetv

Bei den Razzien wurden neben Balaklavas und Uniformen auch Schwerter sichergestellt.  Bild: EPA/AAP

Die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher ist auch in Australien nicht neu. Die Polizei nahm in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Extremisten fest, die Anschläge auf australischem Boden planten, wie die Monash-Universität in einer Studie schreibt. (wst)

Mit Material der sda.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Vladtepes 18.09.2014 11:54
    Highlight Bezeichnenderweise ist diese Entwicklung, welche uns auch in Europa massiv einholen wird, linken Medien oft gerade mal ein Artikel unter "ferner liefen" wert, während man Parteien (AfD, SVP usw) die sich gegen bestimmte Auswüchse zur Wehr setzen, sofort der Naziszene zuordnet und lange Headlines (hier mit Hitlerschnurrbärten) aufsattelt. Sogar der nicht gerade bürgerliche Tagesanzeiger hat heute einen längeren ISIS-Aufhänger an erster Stelle und die Inhalte der vielen Leserbriefe zeigen eindrücklich, dass nun offenbar vermehrt Erwachen und reales Denken angesagt ist....
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Er starb vor 42'000 Jahren, heute wurde er beigesetzt

Rund 42'000 Jahre nach seinem Tod ist «Mungo Man» endgültig in seine Heimat zurückgekehrt: Die Überreste des australischen Ureinwohners wurden am Freitag beigesetzt. In einer traditionellen Zeremonie verabschiedeten sich Aborigine-Vertreter in Lake Mungo von ihrem Vorfahren.

Die Ureinwohner hatten seit langem eine Rückgabe der Gebeine gefordert. Entdeckt wurden sie 1974 in einem Grab am Mungo-See im Bundesstaat New South Wales, etwa 750 Kilometer westlich von Sydney.

Die Knochen von «Mungo Man» …

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