Australien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Umstrittene Praxis

Australien fängt 172 Haie zum Schutz vor Badegästen und Surfern – 50 wurden bereits getötet

07.05.14, 09:44
epa04098461 A handout picture made available by the Sea Sheperd Australia on 23 February 2014 shows a male Tiger Shark being slaughtered at sea off the Western Australian coast, Australia, 22 February 2014. The shark, caught off Moses Rock, was part of Western Australia's controversial shark cull policy.  EPA/SEA SHEPHERD AUSTRALIA AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Ein Tigerhai wird in Westaustralien aus dem Wasser gefischt.  Bild: EPA/AAP/SEA

Im Zuge der umstrittenen Einrichtung von Hai-Abschussgebieten in Westaustralien sind seit Ende Januar bereits 172 Haie gefangen und 50 von ihnen getötet worden.

90 Haie wurden gekennzeichnet und anschliessend wieder freigesetzt. Die australische Regierung hatte im Januar grünes Licht für die Einrichtung von Abschusszonen gegeben, mit denen Badende und Surfer geschützt werden sollen.

An besonders beliebten Küstenstreifen in Westaustralien wurden einen Kilometer vor der Küste Köder ausgeworfen. Haie mit einer Mindestlänge von drei Metern, die anbissen und als Bedrohung angesehen wurden, durften in einer Testphase vom 25. Januar bis 30. April abgeschossen werden. Dazu gehören Weisse Haie sowie Bullen- und Tigerhaie.

Tierschützer kritisieren die neue Regelung. Die Abschuss-Politik verstosse gegen Australiens Verpflichtungen zum Schutz des Weissen Hais, argumentieren sie. (sda/afp)



Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

An Auffahrt wird David Goodall (104) sterben – hier erklärt er, warum

Der Australier David Goodall will nach einem sehr langen Leben sterben. Dafür kam er in die Schweiz, genauer nach Liestal, zu einer Sterbehilfeorganisation. An Auffahrt wird es soweit sein. Der 104-Jährige erklärt nochmals, warum er das so medienwirksam tun will.

Der Australier David Goodall ist 104-Jahre alt und in die Schweiz gekommen, um zu sterben. Er will dies mit Hilfe der Sterbehilfeorganisation Eternal Spirit der Ärztin Erika Preisig (60) tun, und zwar morgen Donnerstag im Sterbezimmer in Liestal.  

Goodall hält es für ein Menschenrecht, dass er seinem langen Leben aktiv und bewusst ein Ende setzen kann. Das ist seine Botschaft, die er am Mittwochnachmittag vor den Medien vertrat. Goodall will öffentlichkeitswirksam zeigen, dass auch …

Artikel lesen