Auto
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Wie lange kann sich Ferdinand Piech noch halten? Bild: AP

Bei VW brodelt es: Der Machtkampf in der Chefetage spitzt sich zu

19.04.15, 03:42

Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech muss sich Medienberichten zufolge nach dem verlorenen Machtkampf gegen den Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn nun selbst um sein Amt fürchten. «Die Mehrheit ist gegen Piech», zitierte die Zeitung «Bild am Sonntag» einen Aufsichtsrat.

Neben den zehn Arbeitnehmervertretern wollten auch die jeweils beiden Aufsichtsräte Niedersachsens und der Porsche-Familie den Patriarchen abwählen. Das seien 14 der insgesamt 20 Aufsichtsräte.

Martin Winterkorn (links) und Ferdinand Piech haben das Heu nicht auf der selben Bühne. Bild: FABIAN BIMMER/REUTERS

Schlechte Karten für Piech

«Man muss nach der Sitzung vom Donnerstag die Geschäftsfähigkeit des Vorsitzenden infrage stellen», zitierte das Blatt ein Mitglied des Gremiums. Volkswagen, die Porsche SE in Stuttgart und Piechs Büro in Salzburg wollten sich am Samstagabend nicht dazu äussern.

Im Machtkampf mit Winterkorn hatte Piech zuvor eine herbe Niederlage einstecken müssen. Winterkorn, dem Piech das Vertrauen entzogen hatte, bleibt an der Spitze von Europas grösstem Autobauer. Sein Vertrag soll sogar noch verlängert werden, wie VW am Freitag mitteilte.

Dafür hatten sich bei einer Krisensitzung in Salzburg nach Reuters-Informationen fünf von sechs Mitgliedern im Präsidium des Aufsichtsrats ausgesprochen und damit gegen Piech gestellt. (feb/sda/reu)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Deutsche Städte können Fahrverbote für Dieselautos verhängen

Millionen Dieselauto-Fahrer können voraussichtlich bald nicht mehr unbegrenzt in deutschen Städten mit hoher Luftbelastung fahren. Das Bundesverwaltungsgericht wies am Dienstag die Revision gegen die von örtlichen Verwaltungsgerichten geforderten Fahrverbote zurück.

Deren Urteile seien nicht zu beanstanden, erklärte der vorsitzende Richter Andreas Korbmacher in Leipzig. Fahrverbote könnten verhältnismässig ausgestaltet und umgesetzt werden. Die Bundesländer Baden-Württemberg und …

Artikel lesen