Bern
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Normalerweise stellt die Polizei dubiose Gelder sicher, doch in mehreren Fällen hat sich dieses offenbar verflüchtigt.  Bild: KEYSTONE

Auf unerklärliche Weise

120'000 bei der Polizei deponierte Euro bleiben verschwunden

Die 2010 aus einem Tresorraum der Berner Kantonspolizei verschwundenen 120'000 Euro sind unauffindbar. Inzwischen sind weitere 12'000 Franken «verschwunden».

14.09.14, 14:41 14.09.14, 15:06

Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland habe gegen mehrere Mitarbeitende des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern eine Untersuchung eröffnet. Das sagte Christof Scheurer, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, am Sonntag auf Anfrage.

Im Juni dieses Jahres sei das Verfahren aber eingestellt worden, weil sich der Tatverdacht nicht habe erhärten lassen. Scheurer bestätigte damit eine Meldung der «SonntagsZeitung».

«Gesicherter Aufbewahrungsort»

Das Geld war im Rahmen eines bundesanwaltschaftlichen Verfahrens beschlagnahmt und dann in einem Gebäude der Berner Kantonspolizei gelagert worden. Im Juni 2010 machte das damalige Untersuchungsrichteramt Bern-Mittelland das Verschwinden des Geldes publik. Es schrieb damals: «Da das Geld an einem gesicherten Aufbewahrungsort gelagert wurde, besteht der Verdacht, dass es durch eine interne Person entwendet worden sein könnte.»

Die Kantonspolizei hatte im Frühling 2010 das Verschwinden des Geldes entdeckt und eine interne Suche eingeleitet – ohne Erfolg. Danach erstattete die Polizei Anzeige gegen Unbekannt. Bei den danach eingeleiteten Ermittlungen unterstützte die Kantonspolizei Zürich das Untersuchungsrichteramt Bern-Mittelland.

Die Kantonspolizei Bern hat nun Anfang dieses Jahres das Geld der zuständigen Stelle zurückerstattet, wie die Leiterin der Medienstelle, Corinne Müller, am Sonntag auf Anfrage sagte. Was mit der zuständigen Stelle gemeint ist, sagte sie nicht. In der Jahresrechnung 2014 der Kantonspolizei wird der entsprechende Aufwand verbucht werden.

Auf die Frage, ob sich ein solcher Fall wiederholen könnte, sagte Müller, sie könne sich zum Verfahren nicht weiter äussern. «Generell können aber Vorfälle, die auf Nachlässigkeit oder gar strafbare Handlungen zurückzuführen sind, nie absolut ausgeschlossen werden.»

Weitere 12'000 Franken «verschwunden»

Seit dem Jahr 2010 war die Berner Kantonspolizei mit drei weiteren Fällen von fehlendem Geld konfrontiert. «In keinem dieser Fälle konnte ein Diebstahl nachgewiesen werden», sagt Müller. Es geht um insgesamt knapp 12'000 Franken.

Die Berner Kantonspolizei beschlagnahme täglich Gelder und Gegenstände, erklärt Müller. Dass etwas fehle, sei ein Einzelfall und könne unterschiedliche Gründe haben. Es könne sich um Entwendungen handeln, möglich seien aber auch der Verlust des Geldes oder ein Erfassungsfehler.

In mindestens einem der drei Fälle gehe die Polizei von einem Erfassungsfehler aus. (sda)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 14.09.2014 20:59
    Highlight Die Polizei dein Freund und Banker?:-) ut (dp)
    2 0 Melden

«Viel grosse Brüste? Ich habe nur zwei!» – Nico schockt Bachelorette Adela

Sie ist die gefragteste Junggesellin des Landes, die aktuelle Bachelorette. Adela Smajic verdreht in der aktuellen Staffel der Trash-TV Erfolgsserie so manchen Männern den Kopf. Mit wie vielen Kandidaten die Basler Wetterfee Sex gehabt hat und warum sie mehr zu bieten hat als nur gut auszusehen, siehst du im Video:

Artikel lesen