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So arbeitet das geheime Netzwerk der Russland-Propaganda

Diese Story wurde 2015 auf watson publiziert. Aus aktuellem Anlass haben wir sie um den TV-Tipp unten aktualisiert.

TV-Tipp: «Propagandagrüsse aus Moskau» 

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine führt Putins Russland einen Propagandafeldzug gegen den Westen. Zu den Mitteln gehören Diffamierungen, Gerüchte und gezielte Falschmeldungen auf Social-Media-Kanälen. Das Thema von #SRFglobal – wir sind uns dessen bewusst – ist ein höchst konfliktträchtiges. Florian Inhauser diskutiert in #SRFglobal mit den Korrespondenten in Moskau, Berlin und Brüssel über Was ist die Motivation Russlands bei der Propaganda gegen den Westen? Und ist der Westen selber wirklich frei von Propaganda?
Wann? Dienstag, 1.3., um 23:25 Uhr auf SRF1 (vorab – um zirka 20 Uhr – online)

Unzählige Falschmeldungen und gefälschte Fotos sowie Videos aus der Ukraine verbreitet die Propaganda aus Russland seit Monaten. Dahinter stecken Hunderte von Trollen in Russland, die vom Kreml finanziert werden, und eine Handvoll deutschsprachiger Journalisten. Aber auch mehrere Dutzend «Überzeugungs-Trolle» in der Schweiz, die aus eigenem Antrieb die Kreml-Falschmeldungen weiter verbreiten. Ein Netzwerk von Propaganda-Profis, Russophilen, Verschwörungstheoretikern, Esoterikern und Rechtsnationalen. 

Troll-Beispiel 1: Das weinende Mädchen

Der Tweet zeigt ein weinendes Mädchen in der Ost-Ukraine neben seiner toten Mutter, die von ukrainischen Soldaten getötet worden sei.

Tatsächlich wurde das Bild bei den Dreharbeiten für «Brestskaja krepost» («Sturm auf Festung Brest») fotografiert. Der Kriegsfilm lief am 4. November 2010 in den Kinos von Russland an.
Weitere Beispiele unten im Text.  

Wahrheit

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Das Originalbild in der Bildergalerie der Film-Website. Screenshot: brestkrepost-film.ru

Blick zurück:

Moskau, 20. Juni 2008

Stolz präsentiert mir die Chefredaktorin von RIA NovostiSwetlana Mironjuk, die neuen Redaktionsräume der staatlichen Nachrichtenagentur. Hier tippten vor einigen Jahren noch hunderte von mausgrau gewordenen Parteibuch-Journalisten an Optima-Schreibmaschinen aus DDR-Beständen die Regierungsmitteilungen ab – die am nächsten Tag nur ein paar Regierungszeitungen abdruckten. Man hörte fast den Kalk von den Wänden rieseln.

Der Newsroom von RIA Novosti. Bild: Jürg Vollmer

Swetlana Mironjuk liess stattdessen einen riesigen Newsroom bauen, der mehrere Stockwerke hoch ist. Vom topmodernen Newsdesk in der Mitte gehen die Aufträge sternförmig in die multimedialen Fachredaktionen. 2'300 hoch motivierte Journalisten arbeiten hier, dazu 180 Korrespondenten rund um die Welt. Hunderte von Desktop-Computern und Notebooks summen, junge Medienmacher verströmen die Geschäftigkeit eines Bienenstocks. Ein neuer Multimedia-Dienst liefert neben Textbeiträgen auch Audio, Video, Infografiken und Karikaturen. 

«Wir erleben hier den russischen Frühling.»

Swetlana Mironjuk

RIA Novosti verbreitet zwar weiterhin die Regierungsmitteilungen, die Agentur gilt 2008 aber als Garant für die objektivsten staatlichen Nachrichten. Ria Novosti gibt kontroversen Meinungen ein Forum und veröffentlicht Infografiken mit der Zahl der Demonstranten auf Anti-Putin-Demonstrationen. Die Gerichtsjournalisten der RIA-Novosti-eigenen Russian Legal Information Agency (RAPSI) berichten live von den Prozessen gegen führende Oppositionspolitiker. 

Diese relative Medienfreiheit gilt auch für die deutschsprachige RIA-Novosti-Website, die seit 2001 unter anderem kritische Berichte über Homophobie in Russland und die Opfer des sowjetischen Gulag publiziert. In anderen staatlichen Medien undenkbar. «Unsere Mitarbeiter berichten in 14 Sprachen objektiv über das Tagesgeschehen», erklärt Swetlana Mironjuk stolz, «wir erleben hier den russischen Frühling». 

«Sie werden von uns hören!»

Margarita Simonjan

Swetlana Mironjuk ist längst wieder an einer Redaktionssitzung, als ich den Newsroom fotografiere. Dabei beobachtet mich eine andere Frau aufmerksam: Margarita Simonjan, erst 28 Jahre jung und schon Chefredaktorin des englischsprachigen Senders Russia Today. Als ich ihr erkläre, dass man Russia Today in Westeuropa kaum kennt und auch nicht empfangen kann, lächelt Margarita Simonjan nur und sagt: «Sie werden von uns hören!»

Seit 2008 Chefredaktorin von Russia Today: Margarita Simonjan. Bild: yugopolis.ru

Moskau, 21. Juni 2008

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«Das ist nur ein kurzes Aufblühen»: Oppositionspolitiker Ryschkow. Bild: Jürg Vollmer

Ich besuche Wladimir Ryschkow, einen der populärsten Oppositionspolitiker in Russland. Er war 1993 im noch jungen Russland der jüngste Abgeordnete in der Duma, der Volkskammer des russischen Parlamentes, und ist bis heute einer der führenden Köpfe der sozialdemokratischen Republikanischen Partei (RPR). Sein Büro liegt aber im Keller eines unscheinbaren Mietshauses, versteckt hinter Kartonschachteln und einem verrosteten Fahrrad. 

«Putin kommt wieder und er wird eine Sowjetunion light aufbauen mit einer Propaganda, die raffinierter ist als alles, was man zuvor gesehen hat!»

Wladimir Ryschkow, Oppositionspolitiker

Als ich Wladimir Ryschkow vom russischen Frühling erzähle, den ich am Vortag bei RIA Novosti spürte, lacht er bitter: «Das ist nur ein kurzes Aufblühen. Wenn Putin zurückkommt (2008 bis 2012 war Putin neben Dmitri Medwedew «nur» Ministerpräsident, A.d.V.), dann ist es vorbei mit dem russischen Frühling.» Wladimir Putin habe im April 2005 in der Duma den Zerfall der Sowjetunion als «grösste geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts» bezeichnet, erklärt der Historiker Ryschkow: «Putin kommt wieder und er wird eine Sowjetunion light aufbauen mit einer Propaganda, die raffinierter ist als alles, was man zuvor gesehen hat!»

Ryschkows Büro in Moskau befindet sich in einem Keller. Bild: Jürg Vollmer

Moskau, im Sommer 2011

ARCHIV: Russian President Dmitry Medvedev, left, and Prime Minister Vladimir Putin, right, walk after laying a wreath at the Tomb of the Unknown Soldier, just outside the Moscow Kremlin, Russia (Foto vom 23.02.11). Der russische Praesident Dimitri Medwedew hat Wladimir Putin als Praesidentschaftskandidat fuer die Wahl 2012 vorgeschlagen. Medwedew aeusserte sich am Samstag (24.09.11) auf dem Parteitag der Regierungspartei Einiges Russland in Moskau. (zu dapd-Text) Foto: Ivan Sekretarev/AP/dapd

Präsident von Putins Gnaden: Dmitri Medwedew.  Bild: AP

Die Journalisten von RIA Novosti haben offenbar die «rote Linie» des Kremls einmal zuviel überschritten. Unbemerkt von der Öffentlichkeit wollen die Hardliner von Putin die Journalisten von RIA Novosti «zähmen». Wie mir ein ranghoher russischer Politiker erklärt, hat sich Präsident Dmitri Medwedew persönlich dafür eingesetzt, dass Swetlana Mironjuk die Chefredaktorin von RIA Novosti bleibt.

Moskau, im Herbst 2011

Im Hintergrund baut Wladimir Putin eine «Medien-Armee» auf, welche die Welt noch nie gesehen hat. Die organisatorischen Voraussetzungen dafür hat Putin mit dem Umbau der Militärverwaltung bereits im Jahr 2000 geschaffen. 



Damals sei die so genannte «Spets-Propaganda» wieder aufgenommen worden, stellt die Studie «Anatomie des russischen Informationskrieges» des Centre for Eastern Studies in Warschau fest. Die psychologische und propagandistische Kriegsführung hatte 1942 unter Stalin begonnen und war in den 1990er-Jahren vorübergehend in der Versenkung verschwunden. 

Russian President Vladimir Putin chairs a government meeting focused on economic and social issues in the Novo-Ogaryovo residence outside Moscow, Russia, Wednesday, June 11, 2014. Ukraine on Wednesday rejected Russia’s offer of a discount for gas shipments, which President Vladimir Putin touted as a “partnership deal.”  (AP Photo/RIA-Novosti, Alexei Druzhinin, Presidential Press Service)

«Medien-Armee» aufgebaut: Wladimir Putin. Bild: AP

Nun trimmt der Kreml den bei seiner Gründung 2005 relativ neutralen TV-Sender Russia Today zum Propaganda-Sender, ebenso das traditionsreiche Auslands-Radio Stimme Russlands. Viele eigenständig denkende Journalisten werden entlassen, unter ihnen der Generaldirektor der zweiten staatlichen Nachrichtenagentur ITAR-TASS, Vitali Ignatenko. An ihre Stelle werden Kreml-treue «Medien-Soldaten» gesetzt. 

Und weit weg von den kritischen Augen der übrig gebliebenen unabhängigen Journalisten in Moskau lässt Putin in seiner Heimatstadt St. Petersburg eine «Agentur zur Analyse des Internets» mit hunderten von Bloggern und Social Media-Spezialisten aufbauen. Diese Trolle sollen später systematisch die öffentliche Meinung im Internet manipulieren. 

«Herr der Trolle»: Wjatscheslaw Wolodin (l.) mit Putin. Bild: AP RIA Novosti Kremlin

Als «Herr der Trolle» gilt Wjatscheslaw Wolodin, stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung. Die «Agentur zur Analyse des Internets» schickt ihre monatliche Rechnungen von 1 Million Dollar aber nicht an den Kreml, das wäre zu offensichtlich, sondern an «Putins Koch» Jewgeni Prigoschin

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Gastrokönig von St. Petersburg: Jewgeni Prigoschin.

Der Gastrokönig von St. Petersburg sass in den 1990er-Jahren wegen Diebstahl im Gefängnis und hat danach Hotdogs verkauft, schreibt das russische «Forbes». Heute beliefert Prigoschin die grossen Staatsbankette und Gipfeltreffen, aber auch die russische Armee oder Schulen mit Esswaren. 

«Putin braucht den äusseren Feind, um die Kritik zu unterdrücken und sein korruptes System am Leben zu erhalten.»

Volker Pabst in der NZZ

Troll-Beispiel 2: Der kannibalistische Soldat

Ein ukrainischer Soldat soll in der Ost-Ukraine den Arm eines getöteten pro-russischen Separatisten essen. 

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Screenshot: rusvesna.su

Tatsächlich wurde das Bild im Jahre 2008 bei den Dreharbeiten für den Fantasy-Kriegsfilm «Wir kommen aus der Zukunft» fotografiert und zeigt den Maskenbildner Maxim Mak mit seinem «Werk». «Wir kommen aus der Zukunft» lief am 21. Februar 2008 in den Kinos von Russland an.

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Screenshot: vk.com

Moskau, 7. Mai 2012

Die Schonfrist für die russischen Medien ist vorbei, Wladimir Putin löst den moderaten Dmitri Medwedew nach vier Jahren wieder ab und macht als «neuer» russischer Präsident von 2012 bis 2018 Nägel mit Köpfen. Über Nacht wird der Ton in den russischen Medien gehässig, von Homosexuellen-Hetze bis zur radikalen antiwestlichen Agitation: «Putin braucht den äusseren Feind, um die Kritik zu unterdrücken und sein korruptes System am Leben zu erhalten», schreibt Volker Pabst in der «Neuen Zürcher Zeitung». 

Moskau, 9. Dezember 2013

Der «russische Frühling» ist vorbei, wie es Wladimir Ryschkow vorausgesagt hat: Präsident Putin schliesst die eigenständig denkende RIA Novosti, Swetlana Mironjuk muss gehen. Zusammen mit dem Auslands-Radio «Stimme Russlands» und dem Propaganda-TV Russia Today wird RIA Novosti zur Multimedia-Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja (Russland heute) zusammengeschlossen. 

Der «russische Frühling» ist vorbei: Putin feuert Swetlana Mironjuk. Bild: policymic.com

Generaldirektor von Rossija Sewodnja wird Dmitri Kisseljow, ein ideologischer Hardliner, der für aggressive Äusserungen gegenüber Homosexuellen und für seine radikale antiwestliche Agitation bekannt ist. Seine Chefredaktorin wird die mittlerweile 33-jährige Margarita Simonjan

FILE - In this Wednesday, Dec. 24, 2008 file photo Russian Television Channel Anchor Dmitry Kiselyov walks before an interview with then, Russian President Dmitry Medvedev at the Kremlin in Moscow. President Vladimir Putin has appointed Dmitry Kiselyov, a controversial news anchor known for his ultraconservative views,  to head a newly restructured state news agency on Monday, Dec. 9, 2013. The decree, which effectively transferred all property of RIA Novosti to Russia Today, was effective immediately. The chief can be appointed or dismissed directly by Putin.(AP Photo/RIA Novosti Kremlin, Mikhail Klimentyev, Presidential Press Service, file)

Dmitri Kisseljow, Generaldirektor von Rossija Sewodnja. Bild: AP RIA Novosti Kremlin

«Wir machen kein Geheimnis aus der Tatsache, dass wir die Welt vom russischen Standpunkt aus sehen.»

Margarita Simonjan, Chefredaktorin von Rossija Sewodnja

«Putin will die Sowjetunion restaurieren und so in die Geschichte eingehen, wie ein zweiter Stalin.»

Andrei Kurkow, Schriftsteller

Die Internationale Journalisten-Föderation ist entsetzt, dass RIA Novosti nun «ein Teil von Putins Propaganda-Apparat» wird. Der Vorsitzende des Moskauer Journalistenverbandes und Leiter der Kommission für Pressefreiheit der russischen Bürgerkammer, Pawel Gussew, spricht sogar von einer «Wiederbelebung sowjetischer Prinzipien». 

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«Medien-Soldaten helfen Putin»: Schriftsteller Kurkow. Bild: Jürg Vollmer

Der russischsprachige ukrainische Schriftsteller Andrei Kurkow geht sogar noch weiter: «Putin will die Sowjetunion restaurieren und so in die Geschichte eingehen, wie ein zweiter Stalin. Und seine Medien-Soldaten helfen ihm dabei.» Margarita Simonjan erklärt daraufhin kühl: «Wir machen kein Geheimnis aus der Tatsache, dass wir die Welt vom russischen Standpunkt aus sehen.» 

Kiew, 21. Februar 2014

In eisiger Kälte harren Hunderttausende von ukrainischen Bürgern seit Wochen auf dem Maidan, dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew, aus. Der Maidan ist das Zentrum der ukrainischen Proteste gegen die Regierung, seit Präsident Wiktor Janukowytsch das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union in letzter Minute nicht unterzeichnet hatte und stattdessen in Russland «Hilfe» suchte. 

An diesem Tag gibt Präsident Janukowytsch seiner Spezialeinheit «Berkut» (Königsadler) den Befehl, die Demonstrationen auf dem Maidan mit exzessiver Gewalt und gezielten Tötungen durch Scharfschützen aufzulösen. Doch die Gewaltorgie der Berkut stachelt die Bürger erst recht an und Janukowytsch flüchtet überstürzt noch in derselben Nacht. 

In Kiew liegen 80 Menschen tot auf der Strasse – und erstmals eröffnen die Trolle und «Medien-Soldaten» von Putin ein massives Propaganda-«Sperrfeuer» auf die westlichen Medien und Social Media, auch in der Schweiz

Die Spezialeinheit «Berkut» im Einsatz in Kiew. Bild: EPA

Was ist ein Russland-Troll?

Der Begriff Troll beschreibt Internet-Nutzer, welche die Kommunikation im Internet auf destruktive Weise durch Provokationen behindern. Trolle konzentrieren sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer und leisten keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion. 

Im Kontext der Ukraine-Krise beschreibt der Begriff Russland-Troll oder Russland-Propagandist eine Person, welche die Online-Debatte beeinflussen will. Neben Twitter und Facebook sind auch viele Online-Foren und Kommentarspalten von Medien von solchen Russland-Trollen und Russland-Propagandisten infiltriert, die die Meinung zugunsten des Kremls zu beeinflussen versuchen.

Moskau, 6. März 2014

Präsident Wladimir Putin ordnet an, dass Rossija Sewodnja – wie der Rüstungskonzern Kalaschnikow – zu den strategisch wichtigen Unternehmen in Russland gehört. Die staatliche Medienagentur habe «eine strategische Bedeutung für die Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit des Staates sowie für den Schutz der Moral, der Gesundheit, der Rechte und legitimen Interessen der Bürger». 

Troll-Beispiel 3: Der brennende Panzer

Die pro-russischen Separatisten sollen in der Ost-Ukraine einen ukrainischen Panzer in Brand geschossen haben. 

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Screenshot: novorosinform.org

Tatsächlich wurde das Bild am 4. Juni 1989 während der Demonstrationen auf dem Tiananmen-Platz in Peking aufgenommen. Die ukrainische Armee besass auch nie den chinesischen Panzer Norinco WZ 531 Type 63 APC.

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Screenshot: fotki.yandex.ru

Zürich, im März 2014

Jeder Artikel in den Nachrichtenportalen wird mit Propaganda-Kommentaren eingedeckt, vor allem in der «Neuen Zürcher Zeitung» und im «Tages-Anzeiger». 

Die Autorin Jutta Ditfurth posiert am Mittwoch, 14. November 2007, in Frankfurt. Bei allen Auseinandersetzungen mit ihren Exparteifreunden: Immer nur als ehemalige Bundesvorsitzende und

«Linksextreme berühren sich mit Rechtsextremen, Rechts-Esoterikern und Verschwörungstheoretikern»: Politikerin Ditfurth. Bild: AP

Hinter den Kommentaren sieht die NZZ neben den Trollen aus St. Petersburg auch «USA-Hasser, Verschwörungstheoretiker, Spinner, Ängstliche und Naive» aus der Schweiz. Die deutsche Sozialwissenschaftlerin und Politikerin Jutta Ditfurth – sie war u.a. Mitbegründerin der «Grünen» – ergänzt die Charakterisierung der «Überzeugungs-Trolle»: «Linksextreme berühren sich mit Rechtsextremen, Rechts-Esoterikern und Verschwörungstheoretikern.» 

Die Trolle aus der St. Petersburger «Agentur zur Analyse des Internets» handeln weniger aus politischer Überzeugung, sie werden über Online-Arbeitsvermittlungsbüro rekrutiert. Oft sind es Studenten mit sehr guten Fremdsprachen-Kenntnissen, schreibt eine Journalistin der «Nowaja Gaseta», die verdeckt in der Agentur arbeitete. 

Das Tages-Soll für jeden Troll: 50 Kommentare auf Nachrichtenportalen, 50 Kurznachrichten auf Twitter und die Bewirtschaftung von sechs Facebook-Seiten. Der Lohn: 700 Franken pro Monat und gratis Essen, geliefert von «Putins Koch». Für einen Petersburger Studenten ein guter Monatslohn. 

Die «Agentur zur Analyse des Internets» bediente anfangs noch Dutzende von Profilen von der gleichen IP-Adresse. Seit die Schweizer Nachrichtenportale dies verhindern, setzt die Agentur eine neue Software ein, welche die IP-Adresse nach jedem Kommentar automatisch wechselt. Nach den Vorgaben des Kreml gibt die Agentur ihren Trollen die Themen vor bis hin zu den Keywords in Titel und Text, Fake-Fotos und weiterführenden Links zu YouTube-Videos. 

Aussenministerium in Moskau. Bild: Jürg Vollmer

Wer sind die Schweizer Russland-Trolle?

Die Schweizer Russland-Trolle oder Russland-Propagandisten sind eine kleine Gruppe, die aus eigenem Antrieb und ohne Lohn kommentieren. Diese «Überzeugungs-Trolle» agieren in den Kommentarspalten der Nachrichtenportale sowie in Twitter meist anonym, so dass eine Einordnung schwierig ist. 

Am bekanntesten ist der «Alles Schall und Rauch»-Blog (Twitter: @asr_blog). «Alles Schall und Rauch» wird der Verschwörungstheoretiker-Szene zugeordnet. Ebenfalls sehr aktiv ist Marcel Sardo (@marcelsardo) aus Zürich. Er ist Berater von namhaften Unternehmen.

Zu den weniger wichtigen Schweizer Russland-Trollen oder Russland-Propagandisten gehören der Übersetzer Olivier Gehr (@ofehr_ch) aus Herrliberg ZH sowie die anonymen Accounts @meisteryoda1965 und @B0rnCH. Andere Accounts können nicht sicher der Schweiz zugeordnet werden.

Berlin, 3. April 2014

In den deutschen TV-Talkshows von «Anne Will» über «Günther Jauch» bis zum «Studio Friedmann» treten immer wieder die gleichen drei «unabhängigen» Russland-Experten auf: Ivan RodionovDmitri Tultschinski und Anna Rose

«Krim ist jetzt Russland. Das ist ein Faktum. Und wenn Sie das immer noch interessant finden, dann sind Sie ein bisschen zurückgeblieben.»

Dmitri Tultschinski, Deutschlandbüro von RIA Novosti

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Leiter des Deutschlandbüros von RIA Novosti: Dmitri Tultschinski. Bild: RIA Novosti

Im «Studio Friedmann» von N24 erklärt Tultschinski unwidersprochen: «Krim ist jetzt Russland. Das ist ein Faktum. Und wenn Sie das immer noch interessant finden, dann sind Sie ein bisschen zurückgeblieben.» Und Rodionov bestreitet allen Ernstes – «Woher haben Sie das?» –,  dass die schwer bewaffneten Kämpfer auf der Krim-Halbinsel russische Soldaten sind. 

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Deutschland-Korrespondentin der «Rossijskaja Gazeta»: Anna Rose.

Ivan Rodionov ist Chefredaktor der Russia-Today-Tochter ruptly.tv am Potsdamer Platz in Berlin. Dmitri Tultschinski ist Leiter des Deutschlandbüros der staatlichen russischen Presseagentur RIA Novosti. Und Anna Rose ist Deutschland-Korrespondentin der «Rossijskaja Gazeta», dem Amtsblatt der russischen Regierung. 

Die drei «unabhängigen» Russland-Experten in den deutschen Talkshows sind de facto russische Regierungssprecher. Rhetorisch geschult lenken Rodionov, Tultschinski und Anna Rose von jedem russischen Verstoss gegen das internationale Recht auf der Krim-Halbinsel und in der Ost-Ukraine ab. Und kaum einmal wird ihnen in den Talkshows widersprochen, wenn sie offensichtliche Falschinformationen verbreiten. 

Moskau, 22. April 2014

Rossija-Sewodnja-Chefredaktorin Margarita Simonjan wird mit 300 anderen russischen Journalisten für die Propaganda-Berichterstattung während der Krim-Krise von Präsident Wladimir Putin mit dem «Verdienstorden für das Vaterland» ausgezeichnet. Putin lobt seine «Medien-Soldaten» für ihre «hohe Professionalität und Objektivität». Und Margarita Simonjan bestätigt nach der Ordensverleihung, «dass ein tatsächlicher Krieg stattfindet, ein Medien-Krieg». 

«Es findet ein tatsächlicher Krieg statt, ein Medien-Krieg»: Rossija-Sewodnja-Chefredaktorin Margarita Simonjan Bild: AP

«Das Fernsehen vernichtet die Seelen und vernichtet die Gehirne der Menschen.»

 Michail Schischkin, Schriftsteller

Zürich, 3. Juni 2014

Ein «Medien-Krieg», der in der Schweiz auch im Fernsehen ausgetragen wird: Der englischsprachige Sender Russia Today ist via Cablecom in jedem Schweizer Haushalt zu sehen. Zwischen CNN, den renommierten BBC World News und dem Wirtschaftssender Bloomberg darf Russia Today seine Propagandameldungen in der Schweiz verbreiten. 

«Das russische Fernsehen wurde zu einem Massenvernichtungsmittel gemacht», sagt der russische Schriftsteller Michail Schischkin erschüttert (Schischkin erhielt den Russischen Booker-Preis, seine Bücher sind in Russland Bestseller). «Das Fernsehen vernichtet die Seelen und vernichtet die Gehirne der Menschen.» Er meint damit die staatlichen TV-Sender in Russland selbst, aber auch das englischsprachige Russia Today. 

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«Das russische Fernsehen wurde zu einem Massenvernichtungsmittel gemacht»: Schriftsteller Schischkin. Bild: Jürg Vollmer

Berlin, 18. Juni 2014

Eine so genannte «Petition» für einen deutschsprachigen Sender von Russia Today hat seit dem 24. März 2014 rund 25'000 Unterschriften erreicht. Hinter der Petition steht der Russlanddeutsche Walter Seewald, der mit Esoterikprodukten handelt und mit rechtsnationalen Organisationen in Deutschland verbunden ist (was die Charakterisierung von Jutta Ditfurth bestätigt).  

Die «Petition» des Putin-Anhängers Seewald richtet sich an Generaldirektor Dmitri Kisseljow und Chefredaktorin Margarita Simonjan von Rossija Sewodnja, ist de facto also nur ein Propaganda-Instrument. In sechs Monaten sollen 100'000 Online-Unterschriften gesammelt werden. 

Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und Rechtsnationale

Hinter der so genannten «Petition» für einen deutschsprachigen Sender von «Russia Today» (RT) steht Walter Seewald, der 1997 aus Sibirien nach Deutschland kam und mit Esoterikprodukten handelt, die sich auf die Fantasiefigur «Anastasia, Tochter der Taiga» berufen. Die zehn «Anastasia»-Bücher des russischen Autors Wladimir Megre vermischen von Esoterik und Spiritualität über Verschwörungstheorien bis zur Geschichtsrevision alle möglichen Einflüsse. Mit grossem Erfolg: In Russland, der Ukraine, Weissrussland und auch in Deutschland entstanden Kommunen der «Anastasia»-Bewegung, die auch politisch aktiv sind. So bezeichnet sich Seewald selbst nicht nur als «russisch-germanischen Zukunftsforscher und Experten für Menschheitsführung», sondern auch als Putin-Anhänger. 

Moskau, 21. Juni 2014

Meine Fotos aus dem Newsroom von RIA Novosti werden inzwischen nicht nur von Wikipedia verwendet, sondern ironischerweise auch von russischen Staatsmedien. Russia Today hat mit einem Budget von 300 Millionen Dollar über 550 Millionen Zuschauer in mehr als hundert Ländern. 

In Grossbritannien ist Russia Today der populärste englischsprachige Auslandssender, in den USA der zweitpopulärste nach der BBC. Auf YouTube ist Russia Today mit weit über 1 Milliarde Views die Nummer eins auf der Liste der meist gesehenen Nachrichtenvideos. Und Margarita Simonjan gehört heute zu den mächtigsten Frauen in Russland.

Wie sagte sie noch 2008 in Moskau? «Sie werden von uns hören.»

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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tinmar 02.03.2016 11:43
    Highlight Highlight Meine Frage steht noch im Raum:

    Wer kann mir erklären was RT zu einem besseren Medium als SPIEGEL, ARD & Co macht?

    Und ...

    Was macht - eurer Meinung nach - Russland in der Außen- und Innenpolitik besser als der Westen?


    10 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:17
      Highlight Highlight Nicht USA
      5 5 Melden
    • tinmar 02.03.2016 13:47
      Highlight Highlight Toerpe, ich würde es so gerne vom anderen Lager hören/lesen .. tja, aber still ruht der See
      5 2 Melden
    • poesie_vivante 02.03.2016 14:15
      Highlight Highlight Was RT zu einem besseren Medium macht, ist klar: RT vertritt in seiner Berichterstattung offen die Sicht Russlands und versucht das auch nicht zu verstecken. Als Medienkonsument von RT weiss ich also woran ich bin.

      Spiegel, ARD, SRF, Tagi, NZZ, watson und wie die alle heissen, behaupten von sich, dass sie völlig unabhängig und ausgewogen berichten, in Wahrheit berichten sie jedoch zu 90 % nach der Zunge der USA und der NATO. Mogelpackung nennt man so etwas.

      Zu deiner zweiten Frage: Innen- und Geopolitik ist immer Interessenspolitik. Bei jedem Land. Daher gibt es kein "besser".
      15 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 02.03.2016 11:24
    Highlight Highlight Toller Artikel. Gut zusammgengetragen. Mich würde nun auch interessieren, was die US-Propaganda mit ihren 27000 PR-Leuten auf die Reihe kriegt: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

    Wann folgt der Ariktel dazu?
    16 7 Melden
  • JustierNo1 02.03.2016 11:11
    Highlight Highlight Klar, die Kritik am russischen Propaganda-Apparat ist berechtigt, vieles läuft nicht richtig im Land. Allerdings ist es schon verwunderlich, mit welcher Konstanz Watson gegen Russland schiesst - trotz eines NSA-Skandals hören wir sehr selten etwas in der Richtung gegen die USA. Das macht schon stutzig. Es ist einfach deshalb schade, weil sich viele Leser nie ein selbst ein Bild von Russland gemacht haben und danach sehr voreingenommen sind.
    21 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:18
      Highlight Highlight Sali selektive Wahrnehmung.
      7 8 Melden
    • Franko Steinert 12.04.2016 21:12
      Highlight Highlight Die Frage macht überhaupt keinen Sinn!
      Es gibt bei den westlichen Medien überhaupt keine staatliche Propaganda zu kritisieren. Denn die ist nicht erlaubt und wird auch nicht angestrebt.

      Die Russischen Staatsmedien hingegen streuen auch bewusst fingierte Geschichten, die nur eine bestimmte Sichtweise gestatten und selbstverständlich wird damit auch Hetze betrieben. Es werden schliesslich sogar Schauspieler eingesetzt um die entsprechenden "Berichte" mit Bildern und Filmen als wahrheitsgemäss zu präsentieren.
      6 5 Melden
  • Beobachter24 02.03.2016 10:26
    Highlight Highlight Vollmers Artikel stammt aus der Zeit, als "Putin Versteher" zum Schimpfwort (D. Nauer, Tagi, http://goo.gl/euIz5x) und „Putin-Troll“ zum vermeintlichen Totschlägerargument gegen kritische online Kommentare verklärt wurden.

    Als Leser von primär westlichen Medien interessiert mich primär ob deren *Artikel* Propaganda erhalten. Eine selbstkritische Zeitung würde eher den Tagi-Artikel „27'000 PR-Berater polieren Image der USA“ (http://goo.gl/ICCrRU) wiederauflegen.

    Den Finger auf die Putin-Trolle zu legen ist einseitig und wird die Gesprächskultur in den Kommentar-Spalten weiter polarisieren.
    19 9 Melden
    • Franko Steinert 12.04.2016 21:18
      Highlight Highlight Ich glaube Ihnen, dass Sie primär mit westlichen Medien vertraut sind, da Sie ganz offensichtlich nicht wissen was in Russischen Medien geäussert wird.

      Sie würden dann auch nicht verlangen, dass man mehr "selbstkritisch" sein sollte, wenn es um Propaganda geht. Denn westliche Medien haben diesbezüglich nichts mit Russischer Propaganda gemeinsam.
      6 1 Melden
    • Beobachter24 12.04.2016 22:57
      Highlight Highlight Ihre Annahme im ersten Abschnitt ist falsch.

      Zudem ging es mir in meiner Stellungnahme nicht um russische Medien sondern um eine online news platform in der Schweiz.
      0 2 Melden
  • tinmar 02.03.2016 07:07
    Highlight Highlight Bei aller berechtigten Kritik am westlichen Medien-System - Aber warum wendet man sich dann ausgerechnet den Russen zu? Putin gilt ja in gewissen Kreisen schon als regelrechte Lichtgestalt. Kann mir das einer erklären?
    15 3 Melden
    • TheCloud 02.03.2016 09:29
      Highlight Highlight Es gibt zwei einfache Gründe: 1. Für die Rechtsextremen und sonstige Europa/EU-Hasser, ist alles super, was Europa schadet und hierbei ist Putin ein wahrer Meister.
      2. Die, bei denen die professionelle Medienmaschinerie angeschlagen hat und den ganzen Schwachsinn auch noch glauben.
      15 12 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2016 12:19
      Highlight Highlight Von welchen "Kreisen" redest du?
      3 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:21
      Highlight Highlight Antiamerikanismus.
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Migu Schweiz 02.03.2016 01:54
    Highlight Highlight So geheim ist das ja in Russland nicht (sonst würde man es ja nicht hier lesen). Mich würde vielmehr die Mechanissmen der geheimen deutschen Presse und TV propaganda interessieren, wäre auch ein interessanter Artikel, so Springer Verlag / Verfassungsschutz Verstrickungen und so.
    29 21 Melden
    • Hierundjetzt 02.03.2016 09:05
      Highlight Highlight ...tolle Fragestellung in einem CH Nachriichtenportal 🙄
      1 8 Melden
  • Martin Sommer (1) 01.03.2016 19:38
    Highlight Highlight ...wenn ein propagandistisches Medium über Propagandamedien schreibt :) oh my... es wird immer besser!
    38 38 Melden
  • Marcelo 01.03.2016 19:13
    Highlight Highlight ACHTUNG: Sie lesen den Kommentar eines naiven Propaganda-Profis, eines ängstlichen Verschwörugstheoretikers, eines russophilen Esoterikers, eines rechtsnationalen USA-Hassers und eines Überzeugungs-Troll-Spinners (zum Glück kennt Herr Vollmer nur meine guten Eigenschaften).

    Vielen Dank Herr Voigt, dass Ihre Journalisten immer wieder so "nette" Worte für uns Kommentarschreiber finden. Echt toll!

    Übrigens: Der Sender DW hat etwa dasselbe Budget wie RT, ca. 1000 Mitarbeiter mehr und wird von der deutschen Regierung finanziert. Herr Vollmer war mehrere Jahre für DW tätig. Propagandasender?
    25 44 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 20:31
      Highlight Highlight Wenn einem die Argumente ausgehen, werden wir persönlich. Ist so was von egal was Herr Vollmer vorher gemacht hat oder ob er im Chindsgi 2x ein Förmchen von der Sophie erhalten hat. Dafür gibts die Personalabteilung.

      Und was ist der Sender DW? gibts den auch auf MHz? Lies doch wenigstens den Artikel.
      26 12 Melden
    • Marcelo 01.03.2016 21:00
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Herr Vollmer kritisiert regelmässig RT und nennt es einen Propagandasender - auch in diesem Artikel (ja, habe ihn gelesen). RT ist ein internationaler TV-Sender der von der russischen Regierung finanziert wird, um die russische Sichtweise darzustellen. Genau wie DW von der deutschen Regierung finanziert wird, um die deutsche Sichtweise darzustellen.

      Aber Propaganda machen immer nur die anderen:

      http://www.heise.de/tp/artikel/45/45583/1.html
      23 24 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 21:50
      Highlight Highlight RT berichtet zur Prime Time über den Absturz von Ufos und Alien-Invasionen

      ...was möchten Sie mir sonst noch mitteilen?
      14 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mortiferus 01.03.2016 18:46
    Highlight Highlight Wen eine TV Schauspielerin von einem Kind berichtet das an eine Türe gekreuzigt wurde, wen chinesische Schützenpanzer als russische ausgezeichnet werden ist das für mich keine Propaganda, sondern Sabotage an der Propaganda. Ich hätte die Verantwortlichen fristlos aus der Agentur geschmissen und wegen Geschäftsschädigung angeklagt ;)
    36 3 Melden
  • nick_the_greek 01.03.2016 17:36
    Highlight Highlight Ist das nicht ein uralter Artikel? Ich meine ihn schon vor mindestens einem Jahr auf Watson gelesen zu haben.
    3 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:31
      Highlight Highlight Steht ja da ...
      17 3 Melden
  • Ignorans 01.03.2016 17:07
    Highlight Highlight Deutsche Berichterstattung über Russland ist ähnlich unausgeglichen... Bezüglich Israel ist es ähnlich.
    40 20 Melden
  • dr_b 01.03.2016 16:59
    Highlight Highlight Ich weiss eigentlich selber nicht genau wieso ich noch Kommentare lese. Wahrscheinlich aus Langeweile.

    Aber wie immer wieder versucht wird alles negative aus Russland schön zu reden hat krankhafte Züge angenommen. Wie wild versucht man alles zu relativieren und mit westlichen Fehltritten zu verglichen. Es sollte doch möglich sein etwas zu kritisieren, ohne die ganze Weltgeschichte abzuhandeln.

    Ich würde gerne wissen wie intensiv diese Kommentatoren, die den Anspruch haben das ganze Bild zu malen, bei kritischen Artikeln über den Westen auf ähnliche Fehler Russlands hinweisen.
    63 18 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 18:33
      Highlight Highlight Merci.
      38 13 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:29
      Highlight Highlight Großes Dankeschön dr_b - Auch an Toerpe Zwerg, der hier tapfer die Stellung gehalten hat.
      7 1 Melden
  • Sapere Aude 01.03.2016 16:43
    Highlight Highlight Propaganda wird von allen Seiten betrieben, mit dem Ziel die öffentlichen Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
    38 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:35
      Highlight Highlight Das mag sein, aber bloss die Russen annektieren nebenbei auch noch Territorium.
      25 28 Melden
    • Sapere Aude 01.03.2016 20:33
      Highlight Highlight Ich wollte damit die russische Politik in keiner Weise relativieren. Ich finde manchmal einfach lächerlich wie sich die einzelnen Parteien gegenseitig mit Schmutz bewerfen. Alle verletzen internationales Recht, die Menschenrechte oder führen Kriege. Russland verwendet die Mittel der hybriden Kriegsführung einfach am besten.
      10 1 Melden
    • WeischDoch 01.03.2016 20:44
      Highlight Highlight Lieber Zwerg, das nennt man heutzutage Multitasking.
      3 5 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 01.03.2016 16:09
    Highlight Highlight Die Sendezeit ist der Hammer, es werden sich viele Leute eine Meinung bilden können kappa.
    5 4 Melden
    • Olaf 01.03.2016 17:25
      Highlight Highlight @Destiny: Habe eine Information unterschlagen; die Sendung ist ab ca. 20 Uhr online abrufbar. Sorry, das habe ich vergessen in die TV-Tipp-Box ganz oben reinzuschreiben. Hab ich jetzt gemacht.
      11 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 01.03.2016 22:08
      Highlight Highlight @Olaf, Danke für den Nachtrag, übrigens scheint unsere Konversation von zwei Trollen nicht gebilligt zu werden xD
      3 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 01.03.2016 16:04
    Highlight Highlight Propaganda auf beiden Seiten. Ich brauche keine Russen Propaganda um mir meine Meinung zu bilden und zu sehen, dass auch unsere Medien nicht immer ausgewogen berichten. Das ist nicht unbedingt die Schuld von Watson, sondern fängt ganz offiziell bei den Regierungen an, welche Informationen überhaupt die Medien erhalten und welche dann über die Nachrichtenagenturen auch weiterverbreitet werden. Da sind die Rollen oft bereits klar, Putin ist der böse, die NATO die gute Seite... das es so einfach nicht sein kann, sollte jedem vernünftigen Staatsbürger klar sein.
    24 16 Melden
  • frankyfourfingers 01.03.2016 15:54
    Highlight Highlight dass die russischen medien seeeehr biased sind, wird wohl kaum jemand bestreiten. der vollständigkeit halber, muss ich aber mal wieder auf diesen ausschnitt der anstalt hinweisen.

    Play Icon
    61 5 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 01.03.2016 16:42
      Highlight Highlight Genau, und ich werde dafür fertiggemacht auf Watson von gewissen Usern weil ich sage die Westmedien werden gesteuert.
      27 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:36
      Highlight Highlight Beeinflussung und Steuerung sind halt verschiedene Dinge.
      12 21 Melden
    • frankyfourfingers 02.03.2016 08:01
      Highlight Highlight in einer presse, die sich unabhängig nennt ist beides ein klares no-go.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 01.03.2016 15:49
    Highlight Highlight Super Artikel, gut recherchiert! ABER: Genau das Gleiche macht das US Departement of Defense. Einflussnahme auf Associated Press durch den Joint Hometown News Service (JHNS) hier dokumentiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Associated_Press . Der Propagandaoutput vom JHNS ist gewaltig. Die Russen werden damit nicht besser es wird aber klar mit welch gewaltigen finanziellen Mitteln auf beiden Seiten Informationskrieg geführt wird.
    60 8 Melden
  • Serepes 07.06.2015 22:29
    Highlight Highlight Vielen Dank an Jürg Vollmer für diesen gut geschriebenen Artikel.
    Vielen Dank auch an die Trolls welche bei Watson brav ihrer Arbeit nachgehen - Jungs (+Mädels) gebt Gas, Väterchen Putin gefällts... ;-)
    50 52 Melden
    • Maett 01.03.2016 17:36
      Highlight Highlight @Serepes: als ob Watson auf der Prioritätenliste von Desinformationskampagnen anderer Länder steht ;-)
      10 10 Melden
  • Stratosurfer 20.02.2015 22:19
    Highlight Highlight Ich bin auch dafür, Informationen kritisch zu hinterfragen aber ich kann dieses pauschale anti-NATO Geschwätz echt nicht mehr hören! Wer unterstützt im Ernst einen Russischen Diktator, der ein Scheinparlament betreibt, die politische Oposition unterdrückt, kritische Medien mundtot macht und unliebsame Minderheiten in den Knast wirft? Putin möchte den vermeintlichen Glanz der alten Sowjetunion wieder aufpolieren und weil er dazu wirtschaftlich nicht in der Lage ist, setzt er nun auf den FSB und seine Armee. Die ehemaligen Staaten des Warschauerpakts haben sich aus eigener Entscheidung dem Westen zugewandt. Hätte man Ihnen das verbieten sollen? Und weil sie wussten, dass Russland früher oder später wieder Ansprüche auf diese Gebiete erheben wird, drängten sie auf eine Eingliederung in die NATO. Putin mag es nicht wahrhaben, dass sich diese Staaten aus freien Stücken der EU zuwenden, anstatt sich seinem korrupten Imperium anzuschliessen. Putin hört erst auf mit seinem Katz und Maus Spiel, wenn er einen heftigen Schuss vor den Bug bekommen hat und die EU braucht umgehend eine Alternative zum Russischen Gas
    80 42 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 01.03.2016 16:48
      Highlight Highlight Anscheinend kennst du die Hintergründe der EU Aufnahme von Ostländern nicht. Fast kein einziges Land hat dazumals die Maastricht Kriterien erfüllt und trotzdem wurden sie aufgenommen obwohl es Irregulär gewesen sein müsste. Zudem ist es die USA die der EU Ausbeuterische Verträge wie TTIP/TiSA andrehen will damit die Demokratie in diesen Ländern nicht mehr gegen US-Konzerne in Europa vorgehen können.
      18 17 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 19:23
      Highlight Highlight Welches "Ostland" (1933 Nazi-Sprech btw) hat den die Kriterien NICHT erfüllt?

      Fakten bitte. Nicht erfinden.
      13 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:35
      Highlight Highlight Zu diesem Zeitpunkt hatte auch Deutschland die Maastricht Kriterien nicht erfuellt. Ist aber auch irrelevant - oder was moechten Sie damit sagen?
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Babalu 19.02.2015 22:38
    Highlight Highlight ein Propagandaartikel...
    57 69 Melden
  • pemag 26.01.2015 22:31
    Highlight Highlight Also, zu keinem der bilder wurde jamals behauptet, sie stammen von echten szenarien aus der front.
    Diese wurden lediglich als symbolbilder genutzt.
    Das steht in keinstem verhältnis zu den willkürlichen lügen, falsch-übersetzungen, bildfälschungen die als beweise vorgelegt wurden, totgeschwiegene öffentliche-meinungs-relevante greueltaten (odessa massaker), opfer-täter invertierungen, usw, welche von der REUTERS-ZENSUR gefiltert an unsere NATO-PROPAGANDA-PRESSESTELLEN, welche ihr "freie westliche medien" nennt, weitergeleitet. Es wurden schon unzählige manipulationen nachgewiesen, immer zugunsten der nato-ukrainische-fascho hetzer und krigsverbrecher. Also soll mir keiner mit "versehen" kommen!
    Von all den nachweislich echten videos und fakten, welche jedem mit ein bisschen vernunft und freiem geist, eindeutig den ost-verteidigungsarmeen recht geben, wird hier kein wort verloren!
    Und sogar noch mithilfe von dieser jutta jeder, der es wagt die nato version an zu zweifeln verleumdet!
    Ich bin enttäuscht von euch, watson! Dachte ihr seit freie, objektive berichterstatter!
    82 96 Melden
    • LouisvanGaal 29.01.2015 12:06
      Highlight Highlight Besten Dank, du hast mir erspart, selbst einen langen Kommentar zu schreiben
      63 52 Melden
    • oskar 08.02.2015 16:06
      Highlight Highlight klar doch, einem verschwörungstheoretiker wie dir, der freie westliche medien pauschal als nato-propaganda abtut und von nato-ukrainische-fascho hetzern schwafelt ist sicher besonders viel an objektiver berichterstattung gelegen. frei nach dem motto "ich lebe im reichen und durch die nato beschützten westen, habe aber etwas gegen die nato, drum finde ich jeden gut, der durch den westen kritisiert wird"
      74 52 Melden
    • LouisvanGaal 08.02.2015 19:01
      Highlight Highlight Unsere Medien und frei? Das ist der Witz der Woche.
      Der kalte Krieg ist vorbei, wer das noch nicht begriffen hat ist nicht Russland, sondern die NATO
      51 61 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • an.s 24.06.2014 19:24
    Highlight Highlight Das Problem ist doch: In Der Ukraine herrscht ein Krieg, der uns vielleicht auch mal um die Ohren fliegen könnte, wenn wir nicht gut aufpassen. Nachdem nun der Kampfbegriff "Putin-Versteher" etwas abgenützt ist (denn es kann ja auch nichts falsch daran sein, die "andere" Seite verstehen zu wollen, selbst wenn es sich um Putin handelt), wird er nun durch den neuen Kampfbegriff "Putin-Troll" ersetzt (ganz offensichtlich in Unwissen oder Ignoranz darüber, was man im Internet unter "Troll" eigentlich versteht.

    Es ist ja auch nicht wirklich neu, dass Propaganda in jedem Krieg ein Kampfmittel ist (und die Wahrheit deren erstes Opfer). Dies gilt selbstverständlich für beide Seiten. Propagandistische Kampfbegriffe wie "Putin-Troll" haben in seriösen Publikationen nichts verloren.
    76 47 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 20:38
      Highlight Highlight Russland führt 3 Kriege gegen 3 seiner Nachbarstaaten.

      Was gibt es da zu differenzieren? Seid wann differenziert man Kriege und was muss ich da jetzt neue verstehen?

      Sie hätten im 1939 beim Überfall auf Polen durch die Nazis wohl auch noch "differenziert" und die andere Seite, die der Nazis, verstanden. Weil aus gründen.

      Dieser Anwurf müssen sich sich bei solchen unüberlegten Aussagen gefallen lassen.
      8 7 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:32
      Highlight Highlight Hierundjetzt, das sind doch humanitäre Aktionen
      0 1 Melden
  • Daniel Caduff 24.06.2014 11:18
    Highlight Highlight Ein sehr informativer Artikel. Leider etwas heuchlerisch. Alle westlichen Medienunternehmen wissen schon längst, wie sie sich dagegen wehren könnten, bzw. wie sowas verhindert werden könnte:

    Durch die Schaffung von überprüften Logins, verifiziert, beispielsweise durch Kreditkarten, SwissID, oder ähnliche Systeme. Wen nur gepostet werden kann, wenn man sich zuvor zweifelsfrei identifiziert hatte (klappt beim Onlineshopping, e-banking, etc. ja auch) und unter jedem Posting der echte Name der Verfasser sichtbar wäre, wäre dieses Problem gar nie aufgekommen.

    Die Medienhäuser - Watson leider inbegriffen - wollen dies aber nicht. Die Klickrate ist wichtiger als das Verhindern von Trollen in den Kommentaren. Anders gesagt: Man lässt sich lieber für Propagandha instrumentalisieren, als allenfalls zu riskieren, ein paar Leser zu verlieren. Mammon vor Aufklärung.
    50 24 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.06.2014 10:38
      Highlight Highlight @Caduff
      Wenn ich mich per KK oder ähndlichem Authentifizieren müsste oder durch irgendwelche Zertifikate/Signaturen würde ich hier nie mehr Kommentare schreiben. Da rufe ich lieber in der Redaktion bei watson an, bitte schaltet meinen kommentar frei.

      Echter Name, Falschen Text geschrieben, echte Todesdrohung. Zumindest das Risiko würde sich erhöhen dass man irgendwo zusammengestaucht wird nur weil man für den Osten ist oder die Homosexuellen etc.

      Bei 20 min kommt alles nur noch durch nen Keyword filter,
      wer zu oft das Falsche/oder gegen die Regeln verstösst wird auto zensiert, und umgekehrt, wenn oft freigeschaltet, auch schneller.

      PS: *Propaganda
      23 6 Melden
    • Maett 01.03.2016 17:42
      Highlight Highlight @Daniel Caduff: Ihr Vorschlag käme einer Meinungskontrolle gleich, da dann die eigene Meinung mit persönlichen Daten wie Namen, Kreditkarten etc. verknüpft werden kann - Geheimdienste lieben so was, denn dann sind Profile von Menschen viel einfacher erstellbar - jahrzehntelang könnte verfolgt werden, was Sie/ich mal geschrieben haben.

      Mag sein, dass dies einige Mitmenschen (wie Ihnen denke ich, Sie verwenden immerhin einen vollen Namen) nicht kümmert, aber andere eben doch; deshalb ein klares Nein zu Ihrer Idee.
      7 2 Melden
    • Daniel Caduff 02.03.2016 09:49
      Highlight Highlight @Maett,

      Ich unterhalte mich einfach lieber mit Menschen, die mit ihrem Namen und ihrem Gesicht zu ihrer Meinung stehen, als mit anonymen Avataren. Ist für mich auch eine Frage des Anstandes. Eine (angebliche) Meinungsfreiheit, bei der man nur anonym zu seiner Meinung stehen kann / darf, ist für mich nichts wert. Ich mach mir da aber auch nichts vor. Telefondaten, Flugbewegungen, Kredit- / EC-Kartentransaktionen, E-Banking, E-Mail, Social-Media, Überwachungskameras mit Gesichtserkennungssoftware, Biometrische Pässe und noch vieles mehr ergeben längst sehr umfassende Persönlichkeitsprofile.
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • counselorZH 23.06.2014 02:20
    Highlight Highlight Watson als antirussisches Medium ? Der Artikel bringt viele Wahrheiten ans Licht. Jedoch einseitig, moralisierend und voller Arroganz. Wo ist die Propaganda Analyse über CNN, BBC, SRF, usw.?

    Am Ende hat sich die Watson Redaktion für eine Seite entschieden, dass ist legitim. Aber Watson ist kein unabhängiges und neutrales Medium mehr.
    80 70 Melden
  • pun 22.06.2014 19:37
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist ein klarer Fall fürs "best of watson". handwerklich wirklich toll und informativ dazu.
    glaube, dass es diese social-media-armeen auch hierzulande gibt (wenn auch nicht mit dem anspruch, weltpolitik zu verändern).
    78 29 Melden
  • capodiborsa 22.06.2014 17:58
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel
    58 19 Melden
  • Bansky 22.06.2014 12:57
    Highlight Highlight finde schade das jetzt watson auch so einseitig recherschiert :(!
    42 59 Melden
  • Bansky 22.06.2014 12:53
    Highlight Highlight ahhaha und die anderen länder machen das nicht odr was:))::):))hahaahah
    37 38 Melden
  • Benja 22.06.2014 11:47
    Highlight Highlight Genau deshalb hat der bisher gelebte Journalismus keine Zukunft. Kaum irgendwo wird Orientierung geschaffen mit den News. Hauptsache der schnellste sein und Grenzen überschreiten. Die Bevölkerung verliert den Sinn für die wahren Zusammenhänge und/oder das Interesse. Die Frage ist: "Wie kann man heute einer Informationsquelle vertrauen?" Die jüngeren Generationen sind nicht des-interessiert - sondern aufgeklärt, dass die Informationsflut da draussen keinen hohen Wert besitzt. Wenn die Medienhäuser diesen Qualitäts-Anspruch nicht verstehen, so sollen sie lieber untergehen, als weiter ihren Lärm zu verbreiten.
    36 5 Melden
  • @charlyontour 22.06.2014 11:28
    Highlight Highlight Beim Film Wag the Dog haben es viele als Hollywood-Fantasie abgetan, dann kam Irak. Jetzt Ukraine. Sowohl Russland, wie auch die USA beherrschen die Tricks der Propaganda & Manipulation. PS: film ist sehenswert, wenn auch überspitzt.
    User Image
    27 5 Melden
  • Chamudi 22.06.2014 11:26
    Highlight Highlight Und woher kommt das Ganze? Richtig! Aus den USA. Liest man die heutige Presse (Guardian, Le Monde, Spiegel, Tagi, NZZ , AZ etc)sieht man, das es sich hier um einen Einheitsbrei handelt der zum Ziel hat, die Volksverdummung voran zu treiben.
    43 38 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:33
      Highlight Highlight so ein Schwachsinn!
      1 1 Melden
  • Don Huber 22.06.2014 10:17
    Highlight Highlight Es gibt ja unzählige solche Bilder auf den Social Networks. Ich glaube schon lange nicht mehr jeden Mist. 90% davon sind sowieso alles Fälschungen und die User teilen es schön und haben noch Mitleid mit den Fälschungen.......
    23 7 Melden
  • Adonis 22.06.2014 09:35
    Highlight Highlight ... nicht aufregen! Putin kocht auch mit Wasser. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht" Ich denke die westliche Welt kenn die Geschichte der "grünen Männchen". Jeder weiss, oder wusste hier, dass das Russen waren. Die Russen müssen wissen lernen, dass wir wissen das sie Lügen. So einfach ist's liebe Russen:-)
    38 37 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 22.06.2014 14:36
      Highlight Highlight Der Vorfall mit den Scharfschützen auf dem Maidan ist immer noch nich taufgeklärt worden ! Die schiessen auf beide Seiten für was ? Man könnte meinen eine 3rd Macht hätte das ganze zusätzlich angeheizt. Demonstanten die Massenweise Molotvcocktail herumwerfen verdienen auch nicht umbedingt gnade…. zudem Benzin ist teuer woher hatten die das Geld dafür um diese Dinger zu Werfen wie wenn es Schneebälle wären ?!

      Um alles zusammenzufassen; es hatt sich nichts geändert, ein Oligarch ist gegangen ein neuer ist gekommen (Poroschenko), weiter gehts in der Korrupten Gesellschaft.

      mfg s.b
      36 19 Melden

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