Blaulicht

27-Jährige von abfahrendem Zug erfasst und schwer verletzt

Bei einem Zugunfall am Bahnhof Gontenschwil zog sich eine 27-jährige Frau am Samstagmorgen schwere Verletzungen zu. Die Ungarin war offenbar auf der falschen Seite der Gleise gestanden und von einer Komposition der Wynental- und Suhrentalbahn erfasst worden.

15.07.17, 15:48 15.07.17, 17:48

az

Das Unglück geschah am Bahnhof Gontenschwil. Bild: Google Streetview

Der Unfall passierte am Samstagmorgen kurz nach sechs Uhr: Ein Zug der Wynental- und Suhrentalbahn fuhr vom Bahnhof Gontenschwil los. Gleichzeitig kam ein Zug aus Aarau an. Dessen Zugführer bot sich ein grausiger Anblick: Er sah eine schwer verletzte Frau auf den Gleisen liegen. Sie war gemäss Kantonspolizei Aargau vom abfahrenden Zug erfasst worden. Es handelt sich um eine 27-jährige Ungarin.

Gemäss ersten Ermittlungen stand sie auf der falschen Seite der Gleise. Sie wollte unter der Kupplung zweier Waggons des abfahrenden Zugs auf die richtige Seite wechseln. Als der Zug abfuhr, wurde sie von ihm erfasst und schwer verletzt.

Ein Helikopter flog sie ins Universitätsspital Zürich. (mwa) (aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dario4Play 15.07.2017 22:43
    Highlight Ha ganterschwiel, da kommen erinnerungen hoch 😊

    Hab den Banhof lange nicht gesehen die unterfürung ist die hölle, ich denke die junge dame wollte ihren zug noch erreichen, aber das war der falscheste aller wege...
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    • Forrest Gump 15.07.2017 23:34
      Highlight Das Dorf heisst Gontenschwil und eine Unterführung hat es dort nicht..
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    • Alpoli 15.07.2017 23:58
      Highlight Gontenschwil heisst das Kaff....liegt bei Reinach AG. Und eine Unterführung hat's da nicht. Als gutes altes Bauernkaff läuft man da über die Gleise.
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    • Dario4Play 17.07.2017 22:02
      Highlight Oh ups 😂 sorry jungs, verleses.

      Beam me up Dr.Who hier wird es peinlich für mich
      0 0 Melden
  • Hoodoo 15.07.2017 21:39
    Highlight 2.) Oder unter der Barriere durch, vor dem anhaltenden Zug... (ein Zug hat einen etwas längeren Bremsweg als ein Velo).
    Oder als sechsköpfige Rentnerwandergruppe unter dem geschlossenen Bahnübergang durchkraxeln, an einem Ort, wo der Zug mit 90 km/h um die Kurve kommt...!!! (Ich kam wie durch ein Wunder 2 m vor dem Übergang durch Schnellbremsung zu stehen, und dachte mit: "denen geht 's wohl nicht schnell genug für auf den Friedhof...")
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  • Hoodoo 15.07.2017 21:39
    Highlight 1.) Sorry @ wasabiwasauchimmer...
    Das erste was mir da durch den Kopf ging war: DARWINAWARD!

    Und natürlich tut mir die arme Frau auch leid.
    Aber was gewisse Leute so tun hat wirklich keine nettere Bezeichnung verdient... Ich bin Lokführer und sehe oft Preisanwärter!
    zB Personen, die hinter dem Zug durch die Gleise überqueren, (... uuups, gestern kam da doch kein Gegenzug!...)
    15 1 Melden
  • hueberstoebler 15.07.2017 16:27
    Highlight "sie wollte unter der kupplung zweier waggons des abfahrenden zuges die seite wechseln"
    --> 110% selbstverschulden.. darwin?
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    • wasabitom 15.07.2017 20:52
      Highlight Darwin? Kann man sich auch bei solchen Leser-Kommentaren fragen.
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  • Braun Pascal 15.07.2017 15:54
    Highlight Nur noch dumm so was, einfach nur dumm.
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    • Rendel 15.07.2017 22:24
      Highlight Vielleicht auch überfordert von der Komplexität unserer Welt oder abgelenkt von zu vielen Reizen. Zu wenig präsent. Ich wünsche der Frau auf jeden Fall gute Besserung.
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    • Silent_Revolution 15.07.2017 23:27
      Highlight @ Rendel

      "Überfordert mit der Komplexität unserer Welt" Die Frau kommt aus Ungarn, nicht aus der Gefangenschaft!

      Züge und Bahnübergänge funktionieren da nicht anders als bei uns.
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    • Rendel 16.07.2017 17:37
      Highlight Das meinte ich nicht damit.
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    • Braun Pascal 16.07.2017 18:52
      Highlight Wer sagt das sie aus Ungarn kommt die kann genau so hier geboren sein ohne Schweizerische Staatsangehörigkeit, ich gebe Silent recht Ungarn ist die Welt nicht stehen geblieben
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