Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Randale

St. Galler Polizei fahndet nach Hooligans und droht mit Internet-Pranger

Die St. Galler Kantonspolizei sucht zehn Berner Fussballfans, die am 4. Mai beim Spiel FC St. Gallen gegen die Young Boys in St. Gallen randaliert und einen Sachschaden angerichtet haben. Falls sie sich nicht bei der Polizei melden, werden Bilder von ihnen veröffentlicht.

Die St. Galler Polizei und die Staatsanwaltschaft machen erstmals von einem neuen, dreistufigen Fahndungskonzept Gebrauch, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die gesuchten YB-Fans haben eine Woche Zeit, um sich bei der St. Galler Polizei zu melden. 

Danach werden zuerst Bilder mit verpixelten (unkenntlich gemachten) Gesichtern der Randalierer veröffentlicht. Wenn dies keinen Erfolg bringt, werden eine Woche später unverpixelte Bilder publiziert. 

Geldstrafe und Bussen

Den zehn Gesuchten werden Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Verstösse gegen das Vermummungsverbot vorgeworfen. 28 weitere Randalierer sind schon identifiziert und zum Teil mit Strafbefehlen abgeurteilt. 

Ein Haupttäter erhielt rechtskräftig eine bedingte Geldstrafe von 130 Tagessätzen sowie eine Busse von 1300 Franken, wie die Sprecherin der St. Galler Staatsanwaltschaft, Natalie Häusler, auf Anfrage sagte. Gegen vier weitere Personen wurden Bussen zwischen 500 und 800 Franken ausgesprochen.

Zehn weitere Strafbefehle gegen YB-Fans sind laut Häusler noch nicht rechtskräftig. Einzelne weitere Fälle sind entweder noch pendent, oder die Verfahren wurden eingestellt, weil dem Betroffenen keine Straftaten nachgewiesen werden konnten. (whr/sda)



Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hoi123 04.08.2014 19:50
    Highlight Highlight Warum wird im Vorschaubild das Bild einer Pyroaktion verwendet obwohl keine der Personen wegen Verstosses gegen das Sprengstoffgesetzt zur Fahndung ausgeschrieben ist?
  • Hugo Wottaupott 04.08.2014 11:50
    Highlight Highlight Einzelne weitere Fälle sind entweder noch pendent, oder die Verfahren wurden eingestellt, weil dem Betroffenen keine Straftaten nachgewiesen werden konnten. --> warum wird dann nach ihnen gesucht?

Erschreckende Erkenntnis: Viele Cars auf Schweizer Strassen in desolatem Zustand

Am Sonntagmorgen ereignete sich auf der Sihlhochstrasse in Zürich ein schwerer Car-Unfall. Mehr als 40 Personen wurden verletzt, eine Italienerin starb. Das Fahrzeug geriet aus ungeklärten Gründen ins Schleudern und prallte in eine Mauer am Autobahnende.

Wie aus einem Bericht des Blick hervorgeht, weisen Reisecars auf Schweizer Strassen erhebliche Mängel auf. Bei einer Polizeikontrolle im Kanton Uri von letzter Woche wurden 18 zumeist ausländische Fahrzeuge kontrolliert. Das Resultat ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel