Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Crew members from a fishing boat look at a capsized vessel in the sea near Samos island, an eastern Aegean island close to the border with Turkey May 5, 2014. Twenty-two migrants drowned and at least 10 were missing after their vessels capsized off the Greek island of Samos early on Monday in seas where hundreds have died attempting the perilous crossing this year alone, the Greek coast guard said.
  REUTERS/Hellenic Coast Guard/Handout  (GREECE - Tags: POLITICS SOCIETY IMMIGRATION DISASTER) NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Zwei Boote trieben gekentert im Wasser Bild: Reuters

22 Tote bei Flüchtlingsunglück in der Ägäis

«Es war schlimm. Eine Frau hielt ihr Kleinkind in den Armen. Beide waren ertrunken»

05.05.14, 18:26 05.05.14, 21:50

Wieder ein Flüchtlingsdrama in der Ägäis: Beim Kentern von zwei Flüchtlingsbooten mit mehr als 60 Menschen an Bord sind nach neuesten griechischen Behördenangaben mindestens 22 Menschen ertrunken. Darunter sind vier Kinder.

36 Flüchtlinge konnten gerettet werden, die übrigen galten vorerst als vermisst. Die Umgebung der Unglücksstelle wurde von mehreren Schiffen und einem Helikopter abgesucht, wie die Küstenwache mitteilte. Zunächst seien im Meer zunächst vier Leichen geborgen worden. Weitere 18 Leichen seien später in den Maschinen- und Aufenthaltsräumen im Inneren der gekenterten Boote entdeckt worden.

Eines der Schiffe wird aus dem Wasser gezogen Bild: Keystone

Die kieloben treibenden Boote wurden bis zum Hafen Vathy von Samos geschleppt und dort mit einem Kran aus dem Wasser gehoben, wie das Fernsehen zeigte. Anschliessend entdeckten die Beamten der Küstenwache die vielen Toten im Bootsinneren. «Es war schlimm. Eine Frau hielt in ihren Armen ihr Kleinkind. Beide waren ertrunken», sagte ein Augenzeuge im staatlichen griechischen Rundfunk.

Die Überfahrt kostet 400-600 Euro

Eine offizielle Erklärung der Küstenwache lag zunächst nicht vor. Die genaue Zahl der Vermissten blieb unklar. Die geretteten Migranten sagten, an Bord der Flüchtlingsboote seien 60 bis 65 Menschen gewesen. Unklar sind die Ursachen des Unglücks. In der Region herrschte am Montag gutes Wetter ohne starke Winde.

Das Flüchtlingsschiff war voller Wasser Bild: Keystone

Erst am Vortag hatte die griechische Küstenwache 146 Migranten im offenen Meer zwischen der Halbinsel Peloponnes und Malta sowie weitere 90 Flüchtlinge in der Ägäis aufgegriffen. Seit Jahresbeginn sind in der Ägäis mindestens zwei Dutzend Migranten ums Leben gekommen.

Die Gewinne der Schlepper sind nach den Worten von Offizieren der Küstenwache enorm. Für die Überfahrt von der türkischen Ägäisküste zu einer der griechischen Ägäisinseln kassieren sie zwischen 400 Euro und 600 Euro pro Person. (jas/sda)

Lesen Sie mehr zum Thema Migration



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Zürcher Hooligans, haben am Samstag nach dem Super-League-Spiel zwischen Basel und Luzern die Konfrontation mit Basler Ultras gesucht, wie blick.ch berichtete.

Zu ihrem Unglück haben sie diese auch gefunden. Unglück deshalb, weil die laut tagesanzeiger.ch rund 60 Mann starke Prügeltruppe nach ihrer Attacke ihrerseits angegriffen und zum Teil ziemlich heftig verprügelt wurde.

Dies zeigen auch Filmaufnahmen von jener Nacht:

Mehrere Zürcher, die offenbar auch Unterstützung aus dem Süddeutschen …

Artikel lesen