Blaulicht
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A big sea wave hit against a concrete wall to a road in Kushimoto, western Japan, Saturday, Aug. 9, 2014. Typhoon Halong is lashing Japan as it enters a holiday week, injuring six people and causing authorities to order the evacuation of half a million people near swollen rivers. Japan's Meteorological Agency issued a special warning for heavy rain in Mie prefecture in central Japan, prompting two towns to order about 500,000 residents to evacuate due to a fear of flooding from swollen rivers. The agency said heavy rain in the area would continue overnight. (AP Photo/Kyodo News) JAPAN OUT

Wellen von bis zu zwölf Metern Höhe werden erwartet. Bild: AP/Kyodo News

Wirbelsturm

100'000 Japaner flüchten vor Taifun «Halong»

09.08.14, 15:51 09.08.14, 16:07

Zum Schutz vor dem nahenden Taifun «Halong» sollen mehr als 100'000 Einwohner im Süden Japans ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen. Das berichtete der Sender NHK am Samstag.

Erdrutsch in Kochi. Bild: JIJI PRESS

Die Meteorologiebehörde des Landes warnte vor Erdrutschen, Wellen von bis zu zwölf Metern Höhe und Überschwemmungen auf den Inseln Kyushu und Shikoku. Demnach sollte der Taifun am Samstagabend (Ortszeit) bei der südwestlichen Insel Shikoku das Land erreichen. 

Heftige Regenfälle kündigten den Taifun an. Bild: JIJI PRESS

Schon vorher sorgte der tropische Wirbelsturm für heftige Regenfälle und starke Winde. 400 Flüge wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo gestrichen, viele Passagiere strandeten in der Sommerferienzeit auf den Flughäfen. Im Südwesten des Landes wurde ein Zeltlager evakuiert, die Kinder wurden in eine Halle in Sicherheit gebracht. 

Gestrandete Passagiere im Flughafen von Tokio. Bild: CHRISTOPHER JUE/EPA/KEYSTONE

Halong ist Japans elfter Taifun in der Wirbelsturmsaison. Weil er sich mit rund 15 Kilometern pro Stunde relativ langsam über das Meer bewegte, war er Ende Juli vom Taifun Nummer zwölf, «Nakri», überholt worden. (sda/dpa)



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