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A diver jumps into the sea near an area where the capsized passenger ship Sewol sank during a rescue operation in Jindo April 25, 2014. The Sewol ferry, weighing almost 7,000 tons, sank on a routine trip from the port of Incheon, near Seoul, to the southern holiday island of Jeju. Investigations are focused on human error and mechanical failure. More than 300 people, most of them students and teachers from Danwon High School have died or are missing and presumed dead after the April 16 disaster.  REUTERS/Yonhap (SOUTH KOREA - Tags: DISASTER MARITIME) ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO SALES. NO ARCHIVES. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA

Taucher bei der Bergung Bild: Reuters

Fährunglück in Südkorea

Audio-Aufnahme von totem «Sewol»-Passagier: «Denkst du, dass ich wirklich sterben muss?»

28.04.14, 15:53 28.04.14, 16:08
epa04183319 A handout image released by the South Korean Coast Guard on 28 April 2014, taken from cellphone video footage  by a Coast Guard officer on 16 April 2014, shows Lee Joon-seok (R), the captain of the Sewol, fleeing from the sinking ferry near Jindo island, South Korea.  EPA/South Korea Coast Guard SOUTH KOREA OUT -- SMALL FILE SIZE -- BEST AVAILABLE QUALITY

Der Kapitän verlässt die sinkende Fähre Bild: EPA/YONHAP Coats Guard

Ein neues Video vom Untergang der südkoreanischen Fähre «Sewol» zeigt, dass viele Passagiere bis zuletzt kaum über ihre verzweifelte Lage Bescheid wussten. «Was macht der Kapitän?», fragt jemand in der Tonaufnahme.

«Sie sollten uns wissen lassen, was los ist», lautet eine weitere Stimme. Im Hintergrund ist die Durchsage der Besatzung zu hören, dass sich alle Passagiere ruhig verhalten und an ihrem Ort bleiben sollten. Über das rund dreiminütige Smartphone-Video berichteten der südkoreanische Sender JTBC und der US-Nachrichtensender CNN am Montag. Demnach nahm ein Teenager das Video vor seinem Tod auf.

Passagiere waren sich Ernst der Lage nicht bewusst

«Denkst du, dass ich wirklich sterben muss?», ist auf dem Video zu hören. «Was ist los?», fragt jemand. «Es (das Schiff) kippt sehr stark. Wir rutschen auf die Seite... kann mich nicht bewegen», ist weiter zu hören. 

Allerdings scheint einigen der Passagiere der Ernst der Lage anfänglich nicht bewusst gewesen zu sein. «Dieser Ausflug hat sich erledigt», witzelt ein Schüler. Das Video sei von dem Vater des Teenagers, der den Clip aufgenommen habe, übergeben worden, berichtete JTBC. Das Smartphone sei zusammen mit der Leiche des Jungen gefunden worden. Die Speicherkarte war demnach noch intakt.

Auf dem Schiff befanden sich 325 Schüler aus der Nähe von Seoul, die zur südlichen Feriensinsel Cheju unterwegs waren. Seit dem Unglück vor fast zwei Wochen wurden etwa 190 Tote geborgen. Etwa 110 der  476 Menschen an Bord werden weiter vermisst. (tvr/sda/dpa)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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