Blaulicht

Grausiger Fund in Thailand

Wo Kinderspielzeug drauf stand, waren Körperteile drin

17.11.14, 12:48 17.11.14, 14:27

Polizisten informieren an einer Pressekonferenz über den grausigen Fund. Bild: CHAIWAT SUBPRASOM/REUTERS

Bei einer Routineuntersuchung an einem Zoll in Bangkok machte die thailändische Polizei am Samstag einen grausigen Fund. Körperteile eines Kleinkindes sowie Herz und Hautteile eines Erwachsenen kamen in mehreren Paketen zum Vorschein. Die Körperteile waren in mit Formaldehyd gefüllten Plastikbehältern gelagert. Die Flüssigkeit wird unter anderem zur Haltbarkeit von Präparaten verwendet.

Gemäss einem Polizeisprecher hatten Röntgenstrahlen bei einer Routine-Zollkontrolle Hinweise darauf geliefert, dass sich in den Paketen menschliche Körperteile befänden. Bei der genaueren Durchsuchung fanden Beamte Körperteile in insgesamt fünf Plastikbehältern. Die Pakete waren als Kinderspielzeug deklariert.

Wie der «Guardian» berichtet, war die Lieferung für eine Adresse in Las Vegas gedacht. Die thailändische Polizei hat zwei US-Amerikaner im Verdacht, hinter der makaberen Lieferung zu stehen. Die beiden Männer flohen am Sonntag ausser Landes. 

Nach Auskunft des Sprechers des Siriraj Hospital wurden die Körperteile aus dem Museum des Krankenhauses – das den Übernamen «Museum des Todes» trägt – gestohlen. Die beiden Amerikaner hätten das Museum im vergangenen Monat besucht, so Udom Kachintorn, Direktor des Spitals.

Über das Motiv der morbiden Lieferung herrscht bislang Unklarheit. Gerüchteweise sollten die Körperteile für ein Ritual mit Schwarzer Magie verwendet werden. (wst)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Getötetes Ehepaar in Suberg: Der verhaftete 24-Jährige hat die Tat gestanden

Ein 24-jähriger Schweizer hat gestanden, vergangene Woche in Suberg BE ein Ehepaar in dessen Einfamilienhaus getötet zu haben. Das teilten die Berner Justizbehörden am Montag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um ein Beziehungsdelikt.

Der 24-jährige Schweizer war am Donnerstag verhaftet worden. Im Zuge der Einvernahmen hat der Mann nun gestanden, die Tat begangen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und die Berner Kantonspolizei in der Mitteilung schreiben. …

Artikel lesen