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Zwei Bündner überfahren einen 120-Kilo-Hirsch und verstecken ihn hinter einem Stall



Ein Autofahrer hat im Kanton Graubünden mit überhöhter Geschwindigkeit einen Hirsch totgefahren und den Kadaver danach zusammen mit seinem Mitfahrer versteckt. Die Männer müssen sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Zum Zusammenstoss mit dem Hirsch war es in der Nacht auf Freitag gekommen. Der 30-jährige Fahrer des Unfallautos war zwischen den Örtlichkeiten Schnaus und Schnaus Strada hin- und hergefahren, wie es in der Mitteilung der Bündner Polizei vom Samstag hiess.

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Die beiden Männer schleppten den 120-Kilogramm-Kadaver etwa 100 Meter über eine Wiese.
bild: kapo Graubünden

Das Auto gehörte dem 32-jährigen Mitfahrer und war nicht immatrikuliert. Nach der Kollision mit dem Hirsch kurz vor 2 Uhr schleiften die Männer das getötete Tier rund 100 Meter über eine Wiese und versteckten es hinter einem Stall. Danach entfernten sie sich vom Unfallort, ohne den Vorfall zu melden.

Ein Anwohner, der den 120 Kilogramm schweren Hirsch am Freitag entdeckte, verständigte den Wildhüter. Die Polizei fand die beiden mutmasslichen Täter und an deren Wohnort auch das total demolierte Auto. Die Männer werden bei der Staatsanwaltschaft verzeigt. (lhr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • G.Oreb 27.02.2016 14:19
    Highlight Highlight Gibts eigentlich eine Busse/Strafe wenn ich ein Tier anfahre und den Vorfall brav melde?
    8 1 Melden
    • Leo Helfenberger 27.02.2016 14:23
      15 0 Melden
    • Zern 27.02.2016 15:11
      Highlight Highlight Ich weiss nur, dass im Kanton Bern die Praxis zumindest bestand, Schadensersatz vom Lenker einzufordern. Möglich, dass das inzwischen angepasst wurde, weil das sicher Lenker abschreckte,einen Unfall zu melden
      3 0 Melden
    • Eskimo 27.02.2016 15:47
      Highlight Highlight Das Problem in diesem Fall war wohl nicht der Hirsch sondern dass das Fahrzeug nicht immatrikuliert war. Wildunfälle sind nun mal alltäglich und werden meistens auch gemeldet. Ausser man hat eben sonst etwas zu verstecken. Alkohol, oder Mängel am Fahrzeug.
      6 0 Melden
  • Karl Müller 27.02.2016 13:43
    Highlight Highlight Ausserdem lief in dieser Nacht eine 42-jährige Fussgängerin zwischen Obercaschluns und Niedercaschluns hin und her und trat nach einer 4 Kilo schweren Katze. Diese rannte darauf rund 50 Meter über eine Wiese und versteckte sich hinter einem Busch.
    35 17 Melden
    • Leo Helfenberger 27.02.2016 13:45
      Highlight Highlight Gibt's davon Bilder?
      29 1 Melden
    • atomschlaf 27.02.2016 14:03
      Highlight Highlight @Karl Müller: You made my day!
      14 6 Melden
    • Karl Müller 27.02.2016 14:21
      Highlight Highlight Sicher. Dort ist der Busch:
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      30 3 Melden
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