Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Inmates from Oak Glen Fire Camp in Riverside retreat to higher ground as the flames start to move close while they work to control the fire near Oriole Court in Carlsbad, Calif., Wednesday, May 14, 2014. Thousands were asked to evacuate their homes in Carlsbad after the blaze erupted at about 10:34 a.m. Wednesday and spread through rapidly heavy brush before jumping into residential areas. (AP Photo/U-T San Diego, Hayne Palmour IV)

Feuerwehrleute flüchten vor dem Feuer. Bild: AP/The U-T San Diego

Buschbrände

Tausende Menschen sind in Kalifornien auf der Flucht vor den Flammen

Feuerwehrleute in Kalifornien kämpfen gegen Buschbrände. Tausende Menschen flüchteten am Mittwoch vor den Flammen. Viele konnten auf die Schnelle nur das Nötigste mitnehmen.

15.05.14, 11:43 15.05.14, 13:24

Buschbrände wurden gleich von mehreren Stellen im Süden von Kalifornien gemeldet. Nach Angaben der Behörden wurden in der Umgebung der nördlich von San Diego gelegenen Stadt Carlsbad 23'000 Anwohner aufgefordert, ihre Häuser vorsichtshalber zu verlassen. 20 Gebäude seien beschädigt oder zerstört worden, teilte die Feuerwehr in Carlsbad mit.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown rief im Bezirk San Diego den Notstand aus, um auf diese Weise rasch Einsatzteams zu mobilisieren und Geld für die Brandbekämpfung zu bekommen. Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad, extremer Trockenheit und starken Winden wurde die Brandgefahr in Kalifornien als ungewöhnlich hoch eingestuft.

Menschen auf der Flucht in der Nähe von San Diego. Sie konnten nur das Nötigste mitnehmen. Bild: Reuters

Universitätscampus und Militärstützpunkt geräumt

Flammen wurden gleich von mehreren Stellen im Süden des Westküstenstaates gemeldet. Der Legoland-Vergnügungspark bei Carlsbad sei wegen eines feuerbedingten Stromausfalls geschlossen worden, berichtete die «Los Angeles Times». Ein Universitätscampus mit fast 10'000 Studenten sowie ein Teil des Militärstützpunkts Camp Pendleton mussten geräumt werden. Am Donnerstag sollten in vielen Orten Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen bleiben. 

Einwohner von San Marcos bangen um ihre Häuser. Bild: Reuters

Die Brandursache ist nach Angaben der Feuerwehr nicht geklärt. Da es jedoch gleich an mehreren Stellen Flammen gab, zeigten sich die Behörden skeptisch, dass das Feuer allein auf die Hitze zurückzuführen ist. «Das wäre ein zu grosser Zufall», sagte Bill Horn von der Regionalverwaltung im Bezirk San Diego dem Sender CNN.

Feuerwehr rechnet mit besonders schweren Bränden

Schwere Waldbrände setzen im Westen der USA gewöhnlich erst nach den trockenen Sommermonaten ein. In diesem Winter fielen jedoch kaum Regen und Schnee. 2013 und das laufende Jahr zählen in Kalifornien zu den trockensten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Feuerwehr rechnet in dieser Saison mit besonders schweren Bränden.

Da kommt jede Hilfe zu spät. Bild: Getty Images North America

Im Herbst 2007 zerstörte ein Flammenmeer in Südkalifornien mehr als 1700 Häuser, 1900 Quadratkilometer Land verbrannten, ein Dutzend Menschen kamen damals ums Leben. Im Oktober 2003 kamen bei einem Brand nahe San Diego 15 Personen ums Leben. Die Flammen zerstörten damals mehr als 2800 Häuser. (whr/sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vegan, Tierschutz und Hitler – das ist die mutmassliche Youtube-Attentäterin Nasim Aghdam

Das Motiv zum Anschlag auf das Youtube-Hauptquartier scheint klar. Nasim Aghdam – die mutmassliche Attentäterin – verkörperte einen regelrechten Hass auf die amerikanische Videoplattform. Die 39-jährige Aktivistin, Veganerin, Bodybuilderin und selbst Youtube-Nutzerin bemängelte, sie würde für ihre Videos zu wenig gut bezahlt. Ausserdem würden diese von Youtube zensiert. Gemäss dem Guardian hätte Aghdams Vater die Plattform sogar gewarnt, weil er vom Hass seiner Tochter wusste.

Besucht man …

Artikel lesen