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Familiendrama in Pfäffikon ZH: 19-Jähriger legt Geständnis ab, er erschoss seinen Vater

Der 19-Jährige, der am Dienstagabend in Pfäffikon ZH seinen eigenen Vater getötet hatte, hat ein Geständnis abgelegt. Demnach hat er seinen Vater erschossen.

02.04.15, 15:13 02.04.15, 15:44

Nach wie vor ist nicht klar, weshalb am Dienstag ein 19-Jähriger in Pfäffikon ZH seinen Vater getötet hat. Der Täter hat jedoch gestanden, seinen Vater erschossen zu haben, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilt. Der junge Mann hatte am Dienstagabend selbst die Polizei informiert, sich widerstandslos festnehmen lassen. 

Der junge Schweizer habe seinen 67-jährigen Vater mit einer Pistole erschossen, sagte Staatsanwalt Markus Oertle zur Nachrichtenagentur SDA. Wem die Waffe gehörte und wie der junge Mann in ihren Besitz gekommen war, sei noch nicht klar.

Abgeklärt werde auch noch, ob schon vor der Bluttat Spannungen zwischen Vater und Sohn geherrscht hätten. Von allfälligen psychischen Problemen des 19-Jährigen sei nichts bekannt. Oertle hat beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt. 

Sohn alarmierte Polizei

Der Sohn hatte selbst die Polizei alarmiert, sich widerstandslos festnehmen lassen und die Tat eingestanden. Es gehe ihm nicht gut, sagte Oertle. Ob ein Suizidrisiko bestehe, habe man untersucht, weitere Abklärungen seien im Gange. 

Der 19-Jährige hatte mit seinem Vater zusammengewohnt. Die Mutter war schon früher verstorben, wie Oertle Medienmeldungen bestätigte. Der Vater war früher Journalist und hatte 30 Jahre lang für die «Neue Zürcher Zeitung» geschrieben. Zuletzt war er bei einem Zürcher PR-Unternehmen tätig.

Wie die Polizei am Mittwoch mitgeteilt hatte, seien Vater und Sohn nicht polizeilich bekannt gewesen. Einsätze etwa wegen häuslicher Gewalt habe es nie gegeben. Der junge Mann habe der Polizei gegenüber den Tathergang geschildert. Aus ermittlungstaktischen Gründen wird darüber aber nichts bekannt gegeben. (whr/sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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