Blaulicht
Samuel Schmid, conseiller federal assiste a une presentation d'une simulation de perquisition par des aspirants policiers photographies ce jeudi 11 mai 2006, lors de la visite du conseiller federal Samuel Schmid a l'academie de police de Savatan pour la presentation du projet SYNERSEC (synergie securite) pour une formation de policiers etendu a plusieurs cantons.
(KEYSTONE/Denis Emery)

Alt Bundesrat Schmid bei einem Besuch in der Polizeischule. Bild: KEYSTONE

Neue Verordnung vom Bundesrat

Alt Bundesräte und Parlamentarier sollen bei Bedarf Polizeischutz bekommen

02.07.14, 13:28 02.07.14, 14:28

Der Bund kann Bundesrats- und Parlamentsmitglieder auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt schützen, wenn eine Gefährdung besteht. Der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, dies in einer Verordnung zu verankern.

Schon bisher kam es vor, dass der Bund über die vorgesehene Schutzdauer hinaus Unterstützung geleistet hat. Diese Fälle seien selten, schreibt das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Der Bundesrat will dennoch eine Rechtsgrundlage dafür schaffen.

Geschützt bis ein Jahr danach

Geschützt werden können bei Gefährdung eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier, Magistratspersonen und besonders gefährdete Bedienstete des Bundes sowie völkerrechtliche geschützte Personen. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Polizei (fedpol).

In der Regel wird der Schutz vom Antritt bis zur Beendigung der Funktion gewährleistet. Für die Mitglieder des Bundesrates und die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler beginnt der Schutz mit der Kandidatur und endet ein Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Amt. (jas/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 02.07.2014 14:20
    Highlight So einen Blödsinn! Wer soll schon Altbundesräte mehr gefährden als normale Bürger? Aktuelle Bundesräte sind eher gefährdet, dass sie manchmal Interessen vertreten müssen, die nicht allen Leuten passen. Mitglieder der Exekutive brauchen allenfalls Schutz mit Steuergeldern und alle anderen sollen allfällige Schutzbedürfnisse aus dem eigenen Sack bezahlen!
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