Blaulicht

Sexueller Missbrauch

Erfolgsautor missbrauchte hunderte Knaben

Wegen mutmasslichen Missbrauchs von hunderten Strassenkindern ist einer der bekanntesten Schriftsteller von Bangladesch festgenommen worden. «Was wir gefunden haben, liegt jenseits des Vorstellbaren», sagte die Polizei

15.06.14, 14:55 15.06.14, 15:56

Der 47-Jährige A.Y.M. Fakhruzzaman mit dem Künstlernamen Tipu Kibria soll mit Komplizen seit 2005 systematisch Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren von der Strasse gelockt, missbraucht, gefilmt und an Ausländer vermietet haben.

Das teilte die Polizei mit. Bei einer Razzia in Kibrias Wohnung seien tausende Pornofotos und mehrere Videos sichergestellt worden, ausserdem sei ein zwölfjähriges Kind befreit worden, sagte ein Ermittler der Nachrichtenagentur AFP. Und: «Was wir gefunden haben, liegt jenseits des Vorstellbaren.» Der befreite Junge habe den Ermittlern sein Martyrium geschildert.

Die Behörden hatten einen Hinweis von Interpol bekommen und daraufhin zugegriffen. Zusammen mit dem Bestsellerautor seien drei Komplizen festgenommen worden, sagte der Sprecher. Die Verdächtigen seien geständig. 

Kibria hat mehr als 50 Bücher veröffentlicht, seine sechs Horror-Romane für Jugendliche sind besonders erfolgreich. Der Schriftsteller gab zudem jahrelang eine Jugendzeitschrift heraus. (sda/afp)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hoffnungsschimmer im Südatlantik: Notsignale von argentinischem U-Boot empfangen

Bei der Suche nach dem seit Mittwoch im Südatlantik vermissten U-Boot der argentinischen Marine gibt es einen Hoffnungsschimmer. Es seien Notsignale des U-Bootes mit seiner 44-köpfigen Besatzung empfangen worden.

Dies teilte das argentinische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Sieben Satelliten-Anrufe seien am Samstag versucht worden; der Kontakt habe aber nicht hergestellt werden können. Es werde nun daran gearbeitet, den genauen Ort der Signale herauszufinden.

Seit Mittwochvormittag gab es …

Artikel lesen