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DER Enthüller

North Korean leader Kim Jong Un inspects the Korean People's Army (KPA) Air and Anti-Air Force Unit 447, which has been honoured with the title of O Jung Hup-led 7th Regiment, in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang on May 14, 2014. REUTERS/KCNA (NORTH KOREA - Tags: POLITICS MILITARY TRANSPORT TPX IMAGES OF THE DAY) ATTENTION EDITORS – THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Notfalls werde der heilige Führer auch selbst einen Angriff gegen die Schweiz fliegen, lässt die nordkoreanische Nachrichtenagentur verlauten. In diesen Kampfjet habe man zur Komfortsteigerung für Kim Jong-un schon mal einen Reiskocher eingebaut. Bild: X02538

Nach Gripen-Nein: Nordkorea droht Schweiz mit Luftangriff

buzz orlger

Bern (den) – Ueli Maurers Ängste scheinen sich zu bewahrheiten. Gerade mal vier Tage nach dem Nein zum Gripen ist die Sicherheit der Schweiz ernsthaft in Gefahr. Dem Enthüller liegt ein geheimes Dokument vor, in welchem Nordkorea der Schweiz mit einem Luftangriff droht. In Pjöngjang würden bereits die Kampfjets betankt, heisst es da in schlechtem Englisch. Und weiter: Man werde die Eidgenossen in die Steinzeit zurückbomben, sollte den Forderungen Nordkoreas nicht innerhalb der nächsten sieben Tage Folge geleistet werden.  

Konkret will Diktator Kim Jong-un von der Schweiz drei Dinge. Erstens: Seine besten Käser sollen in der Schweiz die Kunst der Emmentaler-Herstellung erlernen. Der Diktator versuchte bereits vergangenen Sommer einige Landsmänner zu Ausbildungszwecken in die Schweiz zu schicken. Doch die Käsereien erteilten Un aufgrund Personalmangels eine Absage. Zweitens: Der Machthaber will endlich Skilifte aus der Schweiz für sein Wintersportressort am Masik-Pass. Drittens: Im Tessin soll Nordkoreas Oberhaupt 50 Hektar Land erhalten, um ein Ferienhaus bauen zu können. 

Ueli Maurer, Swiss Federal council and Defense Minister, speaks during a press conference, Sunday, May 18, 2014 in Bern, Switzerland. The Swiss population voted against the acquisition of 22 Saab Gripen fighter jets. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ueli Maurer würde gemäss Experten einen Angriff Nordkoreas persönlich nehmen.  Bild: KEYSTONE

Angst vor Angriff ausserhalb der Bürozeiten

Für Militärexperte Reto Sonderer ist klar, warum Nordkorea der Schweiz genau jetzt mit einem Luftangriff droht. «Die haben unsere Abstimmung zum Gripen mitverfolgt. Sie wissen, dass die Schweiz praktisch ungeschützt ist wie ein Haus ohne Dach.» Sonderer sagt, die Drohung müsse zwingend ernstgenommen werden. «Die Luftwaffe des Landes ist 15 Mal stärker als die der Schweiz. Dem nordkoreanischen Millitär ist alles zuzutrauen, auch ein perfider Angriff ausserhalb der Bürozeiten oder am Wochenende.»

Ueli Maurers Sprecher bestätigt am Telefon gegenüber dem Enthüller den Erhalt der Drohung. «Es ist richtig, dass wir momentan mit Nordkorea vertiefte Gespräche führen», sagt der 38-Jährige während im Hintergrund eine männliche Stimme hysterisch «Ich hab’s dem linken Pack verdammt noch mal gesagt» schreit. Gemäss Maurers Sprecher arbeite man momentan daran, eine SVP-Taskforce in Richtung Pjöngjang zu schicken. Angefragt habe man Nationalrat Luzi Stamm, da er mit seiner Iran-Reise im Namen der Schweiz schon vor einem Monat grosses Verhandlungsgeschick bewiesen habe.

Brisago-Inseln für Kim Jong-un? 

Gemäss Militärexperte Reto Sonderer ist der Verhandlungsspielraum der Schweiz sehr gering. «Im Grunde genommen können wir den Forderungen Nordkoreas nur nachkommen. Mit unseren F/A-18-Jets lässt sich die Schweiz jedenfalls nicht verteidigen. Sie sind schlicht zu wenig effektiv. Wenn Sie Ihr Haus kurz vor dem Hagelsturm noch mit Alu-Folie überdecken, bringt das ja auch nichts.»

Sonderer schlägt vor, ohne Widerrede auf die Forderungen Kim Jong-uns einzugehen. «Er soll seine Käser schicken und seine Skilifte bekommen. Wenn's sein muss, schicken wir die per A-Post. Im Tessin können wir ihm die Brisago-Inseln zur Verfügung stellen, die braucht kein Mensch. Von dort aus kann er ausserdem weniger Schaden anrichten als vom Festland.» Gemäss Sonderer bleibe der Schweiz nur noch eine Hoffnung, den Diktator von seinen Plänen abzuhalten: «Der Taskforce muss es gelingen Kim Jong-un davon zu überzeugen, dass Österreich noch leichter anzugreifen ist als die Schweiz. Schliesslich haben die einen dreimal grösseren Luftraum und weniger Kampfjets als wir.»  

Der Enthüller

Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über einen Schwangerschaftstest fürs iPhone oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. 

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 25.05.2014 11:06
    Highlight Highlight Herr Peter Wanner hat an der GV von AZ - Medien am letzten Freitag Watson als ein neues grosses erfolgreiches Unterfangen dargestellt. Dem stimme ich zu, wenn auch noch die Qualität von Watson etwas dürftig ist. Auch dieser Beitrag würde bei der Qualitätssicherung wahrscheinlich hängen bleiben.
    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
  • mope 25.05.2014 10:29
    Highlight Highlight Der soll mal darauf achten, dass er sich dabei nicht den Schwanz einklemmt. Das ist DIE Lachnummer.
  • Jey 23.05.2014 22:26
    Highlight Highlight Hhahahaha
  • kowalski 23.05.2014 11:50
    Highlight Highlight Köstlich!
  • vision27 23.05.2014 08:58
    Highlight Highlight Ist ja zum Lachen, was uns da wieder übermittelt wird, um Angst zu schüren. Papier bzw. Presse-Organe sind geduldig und das Volk ist dumm genug alles zu glauben, was man ihm vorsetzt.
  • patr1ck 23.05.2014 07:38
    Highlight Highlight den Emmentaler geben wir auch so.. die guten Käse behalten wir ;-)
  • Burnovsky 23.05.2014 07:12
    Highlight Highlight O weh...wie jeder Krieg wird auch dieser Trauriges ans Licht führen...Antworten auf Fragen, die unser Los bestimmen: was ist wirklich in Blattmanns Keller? Dürfen UM und CB zusammen an der gleichen Zisterne nippen? Hat's einen Jasstisch? Wird sich indes UM anschicken, seine abermals masslose Kränkung durch das CH Volk in Form der Niederschrift seiner Memoiren (bitte nicht!!!) zu verdauen, ja gar diese als Manifest im Land des Aggressors als Flugbuch aus einem gemieteten Gripen auf die karge Erde fallen lassen? Ein genialer Schachzug, um in letzter Minute Kim abzuschrecken...
  • Thomas Luethi 23.05.2014 00:28
    Highlight Highlight Peinlicher beitrag.. Da gibts nicht mal ein müdes lächeln für..
  • rah 22.05.2014 16:01
    Highlight Highlight 1. April ??
    • Gudench Barblan 22.05.2014 17:20
      Highlight Highlight satire :)
    • - Bert - 23.05.2014 09:05
      Highlight Highlight Ja, ist das ein News- oder ein Gaga-Portal?

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