Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Selbstzweifel sind auch Basis einer gesunden Selbsteinschätzung. Gut, wenn man diese schon früh entwickelt. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

Liebe Kafi, wofür sind eigentlich Selbstzweifel gut? Lina, 37  

Liebe Lina 

Selbstzweifel sind richtig und wichtig.

Weil sie sehr oft einer Selbstreflexion vorausgehen. Und diese ist nun mal schampar bedeutend. Weil sonst kann man Gefahr laufen, sich einzubilden, man selber sei fehlerfrei und immer nur die anderen schuld an allem.

Menschen, die keine Selbstzweifel hegen und sich nie hinterfragen, sind Opfer, denen man angeblich immer nur Böses will. Und anstatt vor der eigenen Tür mal etwas zu kehren und im eigenen Gärtli zu jäten, suchen sie die Fehler und den Dreck beim Umfeld. Die anderen hinterfragen anstatt sich selber ist unreif und unsympathisch.

Ein gesundes Mass an Selbstzweifel ist darum sehr vernünftig und der Balance zwischen dem Bild, das man von sich selber hat, und dem, wie man von anderen gesehen und wahrgenommen wird, sehr zuträglich. 

Zu einem Problem werden die Selbstzweifel erst dann, wenn sie überhandnehmen und man sich und seine eigenen Leistungen nicht mehr objektiv bewerten kann. Wenn man sich selber nur noch mit Argwohn begegnet und nichts gut finden kann, was mit einem selber zu tun hat. Dann wird der Selbstzweifel zu einem Klotz am Bein, der alles verhindert, was wachsen und entstehen könnte.

Ein liebevoller aber selbstkritischer Umgang mit sich und den eigenen Unzulänglichkeiten ist die Basis einer gesunden Selbsteinschätzung, über die eigentlich jeder Erwachsene verfügen sollte.

Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi. 

Bild

Bild: Kafi Freitag

Fragen an Frau Freitag? ​

 Hier stellen!

Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

Haben Sie Artikel von FRAG FRAU FREITAG verpasst?
Sälber tschuld! 



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Liebste Kafi. Zu allererst herzlichen Dank für die mindestens 1000 Fragen die du schon beantwortet hast, deine Sicht auf die Welt ist etwas sehr Wertvolles. :)  

Liebe LenaErst einmal 1000 Dank für das liebe Kompliment. Wow. 1000 Fragen sagen Sie? Äh ja ... Manchmal kommt es mir auch so vor. Aber in Tat und Wahrheit sind es, seit ich am 25. Dezember vor genau 4 Jahren mit dem Blog "Frag Frau Freitag" gestartet bin, genau 622 Antworten, die ich verfasst habe. Trotzdem Wahnsinn, nicht? Über die Hälfte davon werden im Frühjahr 2016 in einem Buch abgedruckt, das unter dem Titel «350 Antworten auf drängende Fragen des Lebens» erscheinen …

Artikel lesen
Link zum Artikel