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In jeglicher Hinsicht auf eigenen Füssen stehen. Auch mit seinem Namen. 
bild: kafi freitag

Liebe Kafi. Bald heirate ich den besten Menschen, dem ich je begegnet bin. 

02.02.16, 17:23

Für ihn kommt es nicht in Frage, seinen Namen zu ändern und würde sich freuen, wenn ich ihn annehmen würde. Auch ich fände es toll, wenn wir beide denselben Nachnamen hätten, und zwar meinen. Das Problem ist, dass wir uns auch entscheiden müssen, wie zukünftige Kinder heissen werden. Was würdest du tun?  Liebe Grüsse. Julia, 26

Liebe Julia

Ich bin ja bekanntlich der Typ «das eine tun, das andere nicht lassen» und frei nach diesem Motto habe ich bei einer Heirat den Namen angenommen, bei der anderen nicht. Mein neuer Freund würde bei einer Eheschliessung jederzeit meinen Namen annehmen, aber seien wir mal ehrlich, wer würde schon nicht gern Freitag heissen?

Sie sind noch wahnsinnig jung und wissen vermutlich wenig über das Frauenrecht in der Schweiz. Bis ins Jahr 1976 brauchten wir Frauen noch die Zustimmung des Ehemannes, wenn wir berufstätig sein wollten. Wir konnten kein eigenes Bankkonto eröffnen und nicht über unser eigenes Vermögen verfügen. Abstimmen dürfen wir seit 1971, davor hatte nur der Ehemann ein Stimmrecht, Frauen hatten politisch nichts zu melden. Seit nunmehr 3 Jahren ist nun endlich das neue Namensrecht gültig und der Mann ist nicht mehr automatisch das Familienoberhaupt.

Jeder behält seinen Familiennamen und über den der Kinder entscheidet der Würfel.

Vielleicht wäre das der richtige Zeitpunkt um sich ernsthaft zu fragen, ob diese ganze Namenssache nicht furchtbar vorgestrig und unnötig ist. Mit der Heirat geht man zwar einen gemeinsamen Vertrag ein. Das bedeutet aber nicht, dass man seine Identität und Eigenständigkeit aufgibt. Wenn Ihr Mann nicht bereit ist, seinen Namen aufzugeben, warum sollten Sie es dann tun? Und was den Namen der Kinder betrifft, den könnten Sie beide frei wählen, wenn Sie beide Ihre Namen behalten würden.

Kurz zusammengefasst würde ich Folgendes vorschlagen: Jeder behält seinen Familiennamen und über den der Kinder entscheidet der Würfel. Und wenn Ihnen das zu willkürlich ist, dann «gewinnt» halt der, der jeweils mit den Kindern zum Arzt fährt, wenn diese krank sind.

Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi.

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Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn in Zürich.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • L.G. 17.06.2016 18:32
    Highlight Schön das du schon vor der Ehe deinem "Mann" alles Recht machen willst, kuschen und abnicken muss ja auch geübt sein!

    1 1 Melden
  • Addi 04.02.2016 09:08
    Highlight Liebe Kafi,
    'nach diesem Motto habe ich bei einer Heirat den Namen angenommen, bei der anderen nicht. Mein neuer Freund' - Also hast Du zwei Ehen in den Sand gesetzt, zwei Scheidungen hinter Dir und jetzt wieder einen neuen Freund.

    Ja, so was hatte ich mir bei so manchem Ratschlag von Dir schon erwartet. Deine Ratschläge sind nun oft wirklich alles andere als Beziehungserhaltend.

    Obwohl Deine Beiträge immer wieder einen gewissen Unterhaltungswert haben: Bist Du sicher, dass Du die Richtige bist, in Beziehungs- und Ehefragen Ratschläge zu erteilen?

    10 20 Melden
  • Hierundjetzt 03.02.2016 09:00
    Highlight Manchmal nehme ich die Urheberhin des neuen Namensrechts (Regula Rytz, Grüne) wie auch die anderen Befürworterinnen als sehr Lebensfremd war. Wie der Tagesanzeiger zweifelsfrei dargelegt hat, ist das neue Namensrecht eine massive Schlechterstellung der Frau. Mit Doppelnamen hatte Frau wenigstens noch die Wahl. Heute (die Statistik zeigt es ganz klar) gibt es nur noch sehr selten Frauen die, die neue Regelung nutzen (jaja ausser im kuhlen K4). Kurz ein Rohrkrepierer 1. Klasse

    Man kann doch nicht 1'500 Jahre alte Traditionen einfach mal ebenso kippen (seid dann gibts Nachnamen).
    10 33 Melden
    • Sherlock64 03.02.2016 11:16
      Highlight Aber erst seit wenigen Jahrhunderten haben Ehepartner denselben Nachnamen!
      9 0 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2016 12:06
      Highlight Leider nicht, dass zeigt ua. die Heraldik ganz klar auf. Oder meine Familie ist seid 980 Jahren ein CH-Sonderfall...

      Irgendeinmal keimt in jedem Menschen der Wunsch auf, zu wissen woher man stammt. Mit der neuen Gesetzgebung wird es für zukünftige Generationen ein Ding der Unmöglichkeit, dies nachzuvollziehen. Dies schliesst beide Geschlechter mit ein.

      Warum man gutes schlecht machen muss (Doppelnamen) bleibt für mich ein ungelöstes Rätsel.
      7 13 Melden
    • Amboss 03.02.2016 19:42
      Highlight @hierundjetzt: Ob Frau Rytz Urheberin des neuen Namensrechts war, weiss ich nicht. Zumindest die SP wollte ves so haben, dass ein gemeinsamer Familiennamen NICHT MEHR MÖGLICH ist.
      Als sich rausstellte, dass dies chancenlos ist, konnten sie natürlich nicht mehr zurückkrebsen. Die jetztige Lösung bringt in der Theorie viel (normalfall behalten beide den Namen) in der Praxis gar nichts, rsp stellt die Frauen sogar schlechter, weil kein Doppelname mehr möglich...
      5 4 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2016 21:54
      Highlight Meine werten Blitzer: Entweder ihr votet für die Schlechterstellung der Frau (mimimi) oder ihr traut der Statistik des BFS nicht.

      @Amboss: stimmt. So wars. Ok dann ist mir nur Frau Rytz geblieben
      3 3 Melden
    • Hippie-ster 05.02.2016 23:03
      Highlight Hierundjetzt: Wieso ist die Frau schlechter gestellt, wenn sie bei der Heirat den namen wählen kann?
      9 0 Melden
  • sch'wärmer 03.02.2016 06:08
    Highlight nichts verbindet mehr (und länger) als gemeinsame Kinder. Schon gar nicht ein Nachname. So what?!
    17 2 Melden
  • MyAnusIsBleeding 03.02.2016 01:22
    Highlight Er will nicht Meier heissen, Sie nicht Müller: Warum nicht gemeinsam einen neuen Namen annehmen? z.B. Kirk ;-) oder Curie etc.
    Mit der Heirat geht man ja eh in einen neuen Lebensabschnitt hinüber.
    Intressant... Kann der Name in der CH einfach so geändert werden oder braucht es gute Gründe hierfür?
    13 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 09:33
      Highlight Braucht sehr gute Gründe dafür, also entweder ein Name, der z.B. auf ein Körperteil hindeutet, das irgendwie...ähm...anstössig sein könnte oder einen Hintergrund des alten Familiennamens, der es für den Träger unzumutbar macht, diesen weiter zu führen (Misshandlung, Missbrauch etc. durch Namensgeber).
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 00:35
    Highlight Mir gefällt die Antwort im letzten Abschnitt :-)
    6 1 Melden
  • Hayek1902 03.02.2016 00:29
    Highlight ich zitier mal mein Lieblingsdrama von Shakespeare

    Juliet:
    "What's in a name? That which we call a rose
    By any other name would smell as sweet."

    in dem sinne, was ist schon ein nachname? wenn sie meinen nicht will, dann nehm ich halt ihren (mal davon ausgehend, dass der nicht super komisch ist). aber ja, aus gewohnheit und vielleicht auch leichtem matchogehabe würd ich zuerst mal sie fragen, ob sie wechseln würde ;)
    13 3 Melden
  • ch2mesro 02.02.2016 23:23
    Highlight wenn ich jaromir zum vornamen heissen würde und meine frau jagr zum nachnamen dann würde ich selbstverständlich den nachnamen meiner frau annehmen, denn wer würde nicht gerne jaromir jagr heissen? da dem aber nicht so ist hat sich meine frau freundlicherweise dazu entschieden meinen nachnahmen anzunehmen unseren kindern ist das auch ganz recht.... wobei wenn ich jetzt teemu heissen würde......aber lassen wir das ich kann eh nicht schlittschuhlaufen
    22 3 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 02.02.2016 22:50
    Highlight Wenn Du Deinen Nachnamen behältst, sparst Du bei der Scheidung einen Haufen Geld (alle Ausweise etc.). Hey, die Chance ist 50/50...
    29 8 Melden
  • thestruggleisreal 02.02.2016 22:29
    Highlight oder er nimmt ihren namen an und sie seinen und die kinder mit doppelnachname? ich heisse ja firstworldproblem zum nachnamen und den wollen ja eig auch alle!
    26 4 Melden
  • Biene Maja 02.02.2016 21:37
    Highlight Wenn keiner nachgeben will, behalten doch beide ihre Namen. Der Nachname des einen ist nämlich nicht wichtiger als derjenige des anderen. Beim Kind würde ich es von anderen Faktoren abhängig machen und den wählen, der einem bessere Chancen im Arbeitsleben beschert oder einfacher zu buchstabieren ist oder einen langen Stammbaum aufweist oder besser am gemeinsamen Wohnort verwurzelt ist oder, oder, oder was euch beiden halt wichtig ist. Also betrachtet das bitte pragmatisch. Das hilft!
    60 1 Melden
  • Amboss 02.02.2016 20:10
    Highlight Sei dir einfach bewusst: Es wird im Alltag einige Missverständnisse und doofe Situationen geben.
    Lehrer die nicht Wissen zu wem das Kind gehört. Leute die anrufen und meinen, falsch verbunden zu sein. Ein Schild an der Tür: "Hier wohnt Familie xxy" ist nicht möglich. Ein Element, was dich mit allen deinen wichtigsten Menschen verbindet, fehlt.

    Deshalb bin ich froh, gab es bei mir solche Diskussionen nicht und meine Frau hat meinen Namen angenommen. Freiwillig.
    30 60 Melden
    • béast 02.02.2016 20:42
      Highlight Deinem ersten Abschnitt darf ich aus eigener Erfahrung widersprechen - wir leben als Familie mit 3 verschiedenen Nachnamen unter einem Dach, frei von Missverständnissen und doofen Situationen (zumindest frei von solchen, die durch die Nachnamen generiert wurden).

      64 7 Melden
    • Martiis 02.02.2016 21:34
      Highlight Gut hat Ihre Frau Ihren Namen ohne Diskussionen angenommen, denn eine andere Lösung gab es scheinbar nicht. Dass Sie Ihren Namen geändert hätten, um ein Element, was sie mit ihren wichtigsten Menschen verbindet zu schaffen, wäre dann (Missverständnisse und Familienschild hin oder her) wohl doch etwas viel verlangt gewesen.
      50 13 Melden
    • Amboss 03.02.2016 08:00
      Highlight @Martiis: Haha, ab ihrem Kommentar kann ich nur lachen. Unglaublich, was einem da alles vorgeworfen wird.
      Selbstverständlich wäre eine andere Lösung möglich gewesen. Nur stand bei uns eine solche gar nie zur Diskussion. Für meine Frau war immer klar, dass sie meinen Namen annehmen wird.

      Letztendlich dürfen wir alle sein, können wir die Lösung wählen, die passt.
      7 10 Melden
    • Martiis 03.02.2016 17:51
      Highlight Wenn Sie lediglich für einen gemeinsamen Familiennamen plädieren, verstehe ich nicht, wieso Sie so explizit darauf hinweisen müssen, dass Ihre Frau Ihren Namen ohne Diskussionen und auch noch freiwillig angenommen hat. Wen soll das schon interessieren, wessen Namen Ihre Familie nun trägt und ob es für Ihre Frau schon immer klar war, dass sie Ihren Namen annehmen wird.
      7 1 Melden
  • Bruno Wüthrich 02.02.2016 20:01
    Highlight 1971 erhielten die Frauen das Stimmrecht. Seit diesem Datum haben wir Männer endlich etwas zu melden. Denn seither dürfen wir unseren Stimm- und Wahlzettel selber ausfüllen. Vorher haben dies immer unsere Frauen für uns getan. Und zwar so, wie sie dies für gut befanden. Auch in Geldsachen hatten wir zu agieren wie ehrenamtliche Verwaltungsräte, die nun mal ihre Unterschriften zu leisten hatten. Wie viel Geld wohin zu fliessen hatte, oder wofür es ausgegeben wurde, bestimmten die Frauen. Ehepaare, bei denen es anders lief, bildeten die Ausnahme. Seit 1971 sind Männer endlich emanzipiert. :-)
    41 45 Melden
    • Pinga 02.02.2016 22:33
      Highlight Also bei uns an der Schule wurde eine Maturaarbeit zu diesem Thema (Ehe, was im Gesetz stand und wie es gelent wurde) verfasst und was Sie beschreiben war eine sehr seltene Ausnahme... Viel häufiger kam es vor, dass Frauen weder vom Verdienst des Mannes, noch seinen übrigen Ausgaben wussten und einfach ihr monatliches Haushaltsgeld hatten... Aber evtl. kennst du spezielle Ausnahmefamilien ;-)
      37 5 Melden
    • Bruno Wüthrich 03.02.2016 00:28
      Highlight Diese Maturaarbeit berücksichtigt nicht, dass der Mann zwar das offizielle Oberhaupt der Familie war, und in der Regel er gegen aussen auch als solches auftrat. Er hatte auch eine scheinbare Wichtigkeit, weil er zu bestimmten Dingen, die seine Frau wollte, Ja sagen musste. Natürlich gab es viele Männer, die ihren Willen auch mit Hilfe dieser Gesetze durchsetzten. Aber mehrheitlich setzten die Frauen durch, was sie wollten. Und sie redeten auch in der Politik (halt hinter den Kulissen) viel mehr drein, als jemals zugegeben wurde. Zurecht sprach man schon damals von der «Macht der Frauen».
      9 31 Melden
    • Martiis 03.02.2016 08:07
      Highlight Das war doch genau das Thema der Arbeit!
      5 0 Melden
    • Pinga 03.02.2016 12:28
      Highlight Danke martiis, ja es ging genau um das in der Arbeit, die Umsetzung der Gesetze. Die Arbeit wurde gestützt durch Umfragen und Gespräche, meist bei den (inzwischen längst erwachsenen) Kindern der jeweilig gesuchten Jahrgänge, da diese sehr wohl wussten, wer im Haus der Chef gewesen war und zwar ohne Gesetzeshintergrund.
      3 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 03.02.2016 16:57
      Highlight Tja, ob die das immer so genau wussten, muss offen bleiben. Oft ist das, was die Kinder erleben, nicht identisch mit dem, was tatsächlich vorgeht. Zwar waren, wenn man berücksichtigt, wie weit die Schweiz mit dem Frauenstimmrecht hinterher hinkte, bereits 1971 diese Gesetze längst nicht mehr zeitgemäss. Und vermutlich ist es tatsächlich so, dass es für die Frauen damals etwas schwieriger war als heute, den Mann zu unterjochen. Wobei: Immerhin darf er heute den Stimm- und Wahlzettel selber ausfüllen. Irgendwann erhält er vielleicht, wie die Frau, auch ein eigenes Konto.
      1 4 Melden
    • Pinga 03.02.2016 18:18
      Highlight Du musst wohl extrem schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht haben um so einer Meinung zu sein... Ich kann dir noch ein anderes Beispiel geben. Schau dir mal alte Testamente von Ehemännern an. Auch dort sieht man, wie je nach dem der Frau gerade mal knapp ein Wohnrecht im gemeinsamen Haus zugestanden wurde und nur in sehr seltenen Fällen das gesamte Vermögen inklusive Haus etc. an die Witwe ging. Was wohl unter dem Strich definitiv beweist das die Frau da nichts zu sagen hatte.
      Ausserdem, meine Grossmutter ging nie selber abstimmen. Für sie war es selbstverständlich, dass sie unterschrieb und mein Grossvater beide Wahlzettel ausfüllte...
      3 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 03.02.2016 19:50
      Highlight Vom Verhalten deiner Grosseltern kann ich leider nichts ableiten. Leider bin ich nicht bibelfest. Aber das alte Testament beschreibt eine Zeit, die zum Teil einige tausend Jahre zurück liegen muss. Ich behaupte nicht, die Frau würde ihre Macht über den Mann mit der Peitsche ausüben. Bei den gem. Bibel ersten beiden Menschen Adam und Eva war es die Frau, die ihre Macht (man kann es auch Einfluss oder Verführungskunst nennen) über den Mann ausübte und ihn zum Ungehorsam gegenüber Gott verführte. Die Frauen hatten immer ihre Mittel. Eva wird nicht die letzte Frau gewesen sein, der dies gelang.
      1 4 Melden
    • Pinga 03.02.2016 23:18
      Highlight Oha, ich hätte mir gedacht du hättest eine bessere Argumentationsgrundlage als die Bibel... Nichts gegen Adam und Eva, aber über die Lebensweise von Schweizer Ehepaaren in den letzten, sagen wir 200 Jahren, sagt sie nun wirklich nichts aus.
      0 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 03.02.2016 23:53
      Highlight Also - du hast mit dem alten Testament angefangen. Aber du hast trotzdem recht: So weit zurück müssen wir nun wirklich nicht gehen. Ich warne einfach davor, die Macht der Frauen falsch einzuschätzen. Die Frauen kämpfen seit Jahrzehnten für das, was sie als ihre Sache ansehen, und sie tun dies, indem sie versuchen, die Männer zu verunsichern. Doch dies gelingt ihnen nur bei denjenigen, die eigentlich ohnehin den Frauen freund- und partnerschaftlich zugewandt sind. Bei denen üben sie ihre Macht aus. Dort, wo ein Gelingen am notwendigsten wäre, versagt die Strategie der Frauen gewaltig.
      2 2 Melden
    • Martiis 04.02.2016 07:53
      Highlight Pinga hat geschrieben, schau dir mal alte Testamente von Ehemännern an und nicht das alte Testament der Bibel.
      3 0 Melden
    • kafi 04.02.2016 08:49
      Highlight Gott, ist das lustig!
      5 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 04.02.2016 10:32
      Highlight Es war wohl etwas spät. Das mit den Ehemännern habe ich übersehen. Ich dachte mir: «Huch, jetzt kommt sie mit einem Gebiet, in dem ich mich schlecht auskenne. Was mache ich jetzt?» Dann kam die rettende Idee, mit Adam und Eva zu kontern, denn das lag meines Erachtens auf der Hand. Ich hätte jedoch besser den Beitrag nochmals gelesen... Doch der Kern meiner Aussage wird durch dieses Versehen nicht beeinflusst. Gell Frau Freitag.
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 02.02.2016 19:54
    Highlight Ich finde es schön wenn man sich am Anfang auf einen gemeinsamen Namen einigen kann. Man sollte nicht unterschätzen wie das als Gemeinsamkeit verbindend wirkt. Die Ehe ist kein Netzwerk von Egoisten, sondern ein gemeinsames Lebensprojekt mit potenzieller Familienerweiterung. Wenn man sich beim Namen nicht finden kann, hat es noch genügend weitere Lebensentscheide über die man uneins sein kann und damit stellt sich die Frage, warum man die Ehe sucht.
    18 17 Melden
  • Miicha 02.02.2016 19:38
    Highlight Ich bin Frau x, das ist mein Mann Herr y. Das ist doch doof?
    29 32 Melden
    • The Destiny 02.02.2016 21:08
      Highlight Es tönt wie wenn man geschieden wäre aber noch zusammen wohnt wegen des Kindes ...
      20 31 Melden
    • Hoppla! 03.02.2016 09:29
      Highlight Machen wir es wie in Skandinavien und duzen uns einfach. "Problem" gelöst... ;-)

      Ich frage mich wie nichtverheiratete Eltern das Leben ohne gemeinsamen Nachnamen meistern. Was denke da die Nachbarn, Lehrer, der wildfremde Mensch auf der Strasse,...? (-> Ironie ;-) )
      19 1 Melden
    • Miicha 03.02.2016 20:36
      Highlight Es geht nicht um die anderen, sondern meine Familie. Dazu gehört ein gemeinsamer Name, auch für die Kinder. Ich will doch nicht anders heissen als die wichtigsten Menschen in meinem Leben.
      3 3 Melden
  • acvodad 02.02.2016 18:13
    Highlight beide behalten ihren namen, das klingt doch gut...
    darüber muss ich mir auch noch keine gedanken machen - und sollte die cvp initiative angenommen werden noch länger nicht!
    20 3 Melden
  • Yelina 02.02.2016 17:44
    Highlight Ich persönlich hab da immer Vorbehalte: gewisse Nachnamen passen überhaupt nicht zu meinem Vornamen, andere würden aus meinem Namen ein kleines Gesamtkunstwerk machen... Zum Glück muss ich mich (noch?) nicht entscheiden 😉
    40 4 Melden

Liebe Kafi, mein Freund lebt im Ausland wir haben seit Jahren eine Fernbeziehung sehen uns immer mal einige Monate nicht 

Aber er ist toll, der Beste. Nun habe ich mich verliebt. Leider nicht in ihn. Der Neue ist gut aussehend & aufregend und irgendwie es bitzli ein Player. Mal so mal so. Nun stehe ich zwischen den Beiden. Meinen liebevollen Freund aufzugeben für so einen Halodri schreit förmlich nach einer schlechten Idee. Trotzdem kriege ich ihn einfach nicht aus dem Kopf. Was nun? Melinda, 31

Liebe Melinda Ein Halodri! Welch schöner Ausdruck, danke dafür! Ach, die Liebe, gell. Sie macht, was sie will. Und das macht sie verdammt gut, seufz. Spannende Frage, die Sie mir da schicken. Wieder einmal interessiert mich vor allem das, was zwischen den Zeilen steht. Soll ich das mal für sie zusammenfassen? Frau im gebärfähigen Alter hat Beziehung mit Mann, der oft nicht da ist und vielleicht auch nie ganz da sein wird, verliebt sich in Mann, der zwar da ist, aber irgendwie auch nicht so …

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