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Alles kalter Kafi, oder was?  Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

Liebe Frau Freitag. Ich möchte Ihnen ein Kompliment machen: 

Ihr Blog ist einfach cool und ich lese sehr gerne Ihre Antworten zu den verschiedensten Fragen und Themen. Danke, dass es Sie gibt! ;-) Was mich noch interessiert ist, wieso heissen Sie «Kafi»? Ist das eine Abkürzung von irgendeinem (schönen oder weniger schönen) Namen oder heissen Sie «Kafi» weil Sie genau so wenig auf Kaffee verzichten könnten wie ich? Nun ja, ausgefallene und exotische Namen sind ja heutzutage voll im Trend ... ah genau, ich hab's: Sie sind bestimmt die Tochter einer berühmten Hollywood-Schönheit ... so wie es auch Pfirsich Geldof und die kleine Apfel Paltrow getroffen hat. Also KAFI! machen Sie weiter so mit Ihrem tollen Blog, neben all den schrecklichen Kriegs- und Abzocker-Nachrichten, die uns täglich um die Ohren gehauen werden, ist Ihr Blog wie Wellness für mein Gemüt! Es Grüsst Sie herzlich Sina, 39

Liebe Sina 

Erst einmal ganz herzlichen Dank für Ihre lieben Worte, wie reizend von Ihnen! Was Ihre Frage und meinen Namen angeht; das würde ich auch gerne wissen! Es kursieren in meiner Familie drei verschiedene Versionen und es ist mir bis heute nicht gelungen, die richtige herauszufiltern und die gänzlich unberühmten Verantwortlichen halten bislang dicht.

Die erste, die sich beharrlich hält, ist die, dass mein Vater kurz nach meiner Geburt mit der kurzen Erklärung «Kafi!» den Gebärsaal verliess, just in dem Moment, als die Hebamme am Ausfüllen der Formulare fürs Zivilamt und meine Mutter im Gang am Rauchen war.

Eine weitere verweist auf das Jahr 1974, als Kofi Annan Tourismusdirektor in Ghana und meine Mutter etwas in der Welt unterwegs war.

Und die letzte und banalste ist jene, dass beim sechsten Kind die Phantasie langsam zu Neige ging und man sich vom gedeckten Tisch nach dem Frühstück inspirieren liess. Es gibt ein Foto von diesem angeblichen Moment und wenn ich das genauer betrachte, so kann ich eigentlich ganz froh sein, nicht «Marylong» oder «Buttergipfeli» zu heissen. Die von Ihnen zitierte vegetarische Gwyneth ist übrigens schon beim ersten Balg so vorgegangen, was ich dann doch etwas beschämend finde.

Sie sehen selber, es ist keine einfache Sache mit meinem Namen. Und Sie müssen wissen, dass ich noch einen weiteren habe, den ich hier aber nicht verraten werde, und überdies zwei verschiedene Pässe mit gänzlich verschiedenen Namen. So bin ich gewappnet für den Fall, dass es mir hier irgendwann zu brenzlig wird und ich im Ausland untertauchen, Fragen beantworten und viel Kafi trinken muss.

 Mit innigem Grusse, Ihre Kafi.



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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Sälber tschuld! 

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Bild: Kafi Freitag

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FRAGFRAUFREITAG

Hoi Kafi! Meine Mutter (68) hat die letzten zehn Jahre von Enkeln gesprochen und nun wo sie da sind, sind sie und ihr neuer Partner praktisch immer weg.   

Liebe Sabine  Da redet Ihre Mutter ein Jahrzehnt von Enkeln und kaum sind sie da, sucht sie das Weite. Und soll ich Ihnen etwas sagen: Ich würde exakt das Gleiche tun! Nein ernsthaft. Ich mache mir immer mal wieder Gedanken über das Leben nach der Pensionierung. Und komme immer zum selben Schluss: Wenn man nicht finanziell auf wirklich edlen Rosen gebettet ist, ist es keine schöne Lebensphase. Wir werden immer älter und bleiben dank der modernen Medizin auch länger fit. Und dennoch …

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