Blogs

Kinder sind das Beste überhaupt! Wenn auch in erster Linie für ihre Eltern. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer Freundin in einem Café getroffen und unsere Kinder (beide +/– 2 Jahre alt) waren auch dabei. 

Während wir Mütter zusammen gekäfelet haben, haben die beiden Kleinen zusammen gespielt und das Lokal erforscht. Sie waren dabei etwas lebhaft, das gebe ich zu. Aber es sind ja schliesslich Kinder und die sitzen selten lange still. Es wäre alles wunderbar gewesen, wenn sich nicht eine Frau am Nebentisch lautstark über uns aufgeregt hätte. Sie hat uns zwei Mütter richtig beschimpft und sich darüber aufgeregt, dass sie nicht in Ruhe Zeitung lesen konnte. Ich und meine Freundin sassen sprachlos da und sind dann schnell gegangen. Leider ist mir keine schlagfertige Antwort eingefallen. Die Sache verfolgt mich immer noch. Wie hätte ich reagieren sollen? Wie geht man mit solchen Menschen um? Vielleicht wissen Sie ja eine Antwort. Danke und viele Grüsse. Melanie, 39

04.07.14, 10:26 06.07.14, 16:18

Liebe Melanie 

Ich kann mir das Szenario bildhaft vorstellen. Sie und Ihre Freundin geniessen den Kaffee und halten einen kleinen Schwatz, während sich die beiden süssen Kleinen ein paar Meter abseits ebenfalls amüsieren und ihren Rundlauf durchs Lokal absolvieren. Solche Szenen beobachte ich oft im grosszügigen Volkshaus und in der kleinen engen Sportbar, und ich muss Ihnen gestehen, ich nerve mich auch über Sie und Ihre Freundin. Und über Ihre Kindern nerve ich mich auch. Also natürlich nicht über Sie im Speziellen, schliesslich weiss ich ja gar nicht, wer Sie sind. Aber über Sie als Platzhalterin aller Mütter, die das Gefühl haben, dass ein Restaurant oder ein Caféhaus eine bequemer möblierte Version eines Spielplatzes ist und ihre Kinder herumrennen lassen, als wären sie auf der Finnenbahn.

Es ist doch klar, dass Sie Ihr Kind zuckersüss finden und es überhaupt nicht nachvollziehen können, dass es anderen nicht genau so ergeht. Aber ich muss ehrlich zu Ihnen sein. SIE finden Ihr Kind zum Fressen herzig, und der Vater des Kleinen findet das vermutlich auch. Und dann sicher auch noch die Grosseltern und mit etwas Glück noch die Paten. Aber dann ist auch schon Schluss.

Sie haben jetzt ein kleines Kind und Ihr Leben dreht sich vermutlich zu 92% Prozent um den Sprössling und trotzdem möchten Sie die Gewohnheiten Ihrer Vergangenheit weiter pflegen und weiterhin Dinge tun, die moderne Erwachsene tun. Das verstehe ich gut. Und ich weiss auch, dass ein Sprichwort besagt, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind grosszuziehen. Aber die Gäste um Sie herum haben vermutlich keinerlei Lust, für Sie das Dorf zu mimen und auch ich habe keine Lust, Ihr Kind zu verlustieren, damit Sie in Ruhe den Kaffee mit Ihrer Freundin geniessen können.

Es ist mir vollkommen bewusst, dass ich mir wenig Freundinnen machen werde mit dieser Antwort, aber glücklicherweise habe ich davon auch schon genügend. Sehen Sie ein, dass Sie sich jetzt in einer anderen Lebensphase befinden und nicht einfach das gleiche Programm weiter abspulen können wie bisher. Vielleicht wären Sie gerne eine dieser hippen Mütter, die ihr Kind überall hin mitschleppen und aller Welt zeigen, dass man auch noch zur Szene gehören kann, wenn man ein Baby hat. Eine, die den Kinderwagen auch noch abends um 23 Uhr in die Kronenhallenbar schiebt, um sich und den anderen zu beweisen, dass sie und ihr Mann immer noch up to date sind. Nicht wie die öden Eltern, die jetzt kaum mehr ausgehen und langweilig zuhause sitzen.

Sie sollten überall hingehen, wo es Sie gelüstet! Die Welt gehört uns allen! Aber wenn Sie es mit Ihrem Kind zusammen tun, dann sollten Sie dieses auch beaufsichtigen und nicht einfach ziehen lassen und sich über die freien Minuten freuen.

Kinder sind grossartig, keine Frage. Aber sie werden in unserer plus/minus-1-Kind-Gesellschaft grundsätzlich überbetont und müssen sich kaum mehr an Regeln halten, weil wir Eltern davon ausgehen, dass alle um uns herum sie genau so entzückend finden, wie wir es tun. Und wie bereits weiter oben erwähnt: Sie tun es nicht. Und zwar mit Recht.

 Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi.

Fragen an Frau Freitag? ​ 

Hier stellen!

Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

Haben Sie Artikel von FRAG FRAU FREITAG verpasst?
Sälber tschuld! 

Bild: Kafi Freitag

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
34
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • one0one 25.02.2015 22:35
    Highlight Kinder sind unser wichtigstes Gut, wer keins hat sowieso nichts verstanden... Ach wie mir diese Eltern auf den Sack gehen! Als ich letztens die Eltern der Wohnung ueber uns darauf Ansprach ob es denn wirklich noetug sei das ihr Kind jeden! Morgen puenktlich um 7 den Vita Parcours absolviert erhielt ich als Antwort: "Wenn wir das verbieten beginnt sie zu weinen, wäre dir das lieber?"... Ich habe dann geantwortet: " Ja dann habt ihr auch was davon"
    4 1 Melden
  • Beasty 08.07.2014 10:35
    Highlight Danke, danke, danke, danke! Der letzte Abschnitt trifft es perfekt. Heutige Eltern glauben, Kinder hätten sich nicht mehr an Regeln zu halten. Ich finde das unerträglich.
    19 2 Melden
  • Alexander G 07.07.2014 11:37
    Highlight Genervte 1-Kind Familien, die Ihre Kinder in einer Wohnung im Kreis 4 oder 5 grossziehen, notabene mit Dachterrasse.

    Aufgrund dem unbedingten Wunsch sich nochmals selbst zu verwirklichen, sich jetzt das Sorgerecht teilen und somit jedes 2. Wochenende auschlafen können, Yoga machen oder mit Freundinnen sich in hippen Cafés über Mütter (und Väter) aufregen, die dort auch sind. Wer sagt denn, dass elternlose, zeitungslesende und Café trinkende Gäste mehr recht auf diese Tätigkeit haben, als herumrennende Kinder. Sie stören uns nicht.

    Wenn ich mit meinen Jungs in ein Café gehen, nehmen die das regelmässig komplett auseinander. Mir ist das zwar manchmal unangenehm und ich ermahne sie immer wieder ruhig zu sein und brav auf Ihrem Hintern zu sitzen. Das klappt aber eher selten.

    Ich empfehle den Leuten, denen das nicht passt, sie sollen Ihren Café Chai Latte auf ihrer Dachterrasse reinziehen.
    3 39 Melden
    • medozed 07.07.2014 23:17
      Highlight Das Café, das diese Jungs regelmässig komplett auseinander nehmen, ist blöderweise auch jemandes Besitz und jemandes Arbeitsort und jemandes Aufenthaltsort, die/der tatsächlich berechtigterweise etwas dagegen haben könnte, dass es von jemandes Kindern auseinander genommen wird, nur weil es dieser jemand nicht auf die Reihe bringt (oder bringen will), sich um seine Kinder zu kümmern.
      Was man hier stets vergisst: Den Kindern kann man gar keinen Vorwurf machen!
      21 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 06.07.2014 22:50
    Highlight "Benehmen" ist ueberbewertet. Das staendige schielen auf Konformitaet, Anpassung, Unsichtbarkeit, auf "was denken wohl die Nachbarn", ist moeglicherweise die Schweizerischste aller Eigenarten ... und Watson offenbar ein urschweizerisches Medienprodukt mit der entsprechenden Kundschaft. Nirgends auf der Welt wird groesseren Wert auf "nicht gestoert werden" gelegt. Die Praemisse, von den Mitmenschen moeglichst nicht beintraechtigt zu werden im eigenen Sein fuehrt zu latenter Griesgraemigkeit, zum allseits bekannten kritischen und bewertenden Bertachten der Anderen und auch zu diesem graesslichen Hang zum Denunziantentum. Ohalaetz, das Buenzlitum feiert Urstaend. Kommt inmeinen Garten liebe Kinder. Seid laut, frech, dreckig und unangepasst. Verschreckt die Buenzlis. Denn ihr seid Kinder.
    8 21 Melden
    • Skydiver 07.07.2014 10:42
      Highlight Jetzt schmeissen Sie grad alles in einen Topf, schütteln kräftig und würfeln alles durcheinander, was nichts miteinander zu tun hat.

      Es geht doch nicht um Konformität, Anpassung, Unsichtbarkeit. Völlig egal, was die Nachbarn denken, keine Griesgrämigkeit in Sicht und denunziert wird auch keiner. Alles viel einfacher:

      Ich möchte mich nicht um Ihre Nacherziehung und nicht um die Erziehung Ihrer Kinder kümmern, beides bleibt Ihr Job. Und ich möchte im Kaffeehaus in Ruhe Zeitung lesen können. Schon alles. Einfach, nicht!?

      Aber ich sehe schon, Sie sind der Che Guevara der Kindergärten. Der letzte Revoluzzer und aktive Anti-Bünzli im Quartier. Prima, es sei! In Ihrem Garten! „Laut, frech, dreckig und unangepasst“. Und „nicht gestört werden“ und „nicht gestört sein“ soll weiterhin in Ihrem Leben keine Rolle spielen. Sie bringen das!
      25 4 Melden
  • oxyqen 06.07.2014 22:06
    Highlight es geht ja auch nicht darum, dass mütter nicht mehr in einem restaurant ihr käfeli geniessen dürfen. aber das "laisser faire" der lieben kleinen nervt auch mich als 3-fach mami manchmal schon. es ist halt immer noch an der mutter zu schauen, dass sich die kleinen entsprechend benehmen. das geht auch bei 2-jährigen, braucht aber zugegebenermassen mehr aufmerksamkeit der mutter, sprich weniger zeit fürs kafi...
    30 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2014 11:14
    Highlight Es gibt Kaffees mit Kinderecken und wenn es die nicht gibt, dann gibt es Bilderbücher oder Papier und Buntstifte. In jedem
    Fall aber sind die Kinder dann in einer Form beschäftigt, die wohl 95% akzeptieren. Und ja, auch stillsitzen und sich an die Umgebung anpassen will/muss gelernt sein. In einem Café herumtoben und der Serviertochter zwischen den Beinen herumrennen und am Nachbartisch mit den fettigen kleinen Händen nach der Tasche grabschen muss kein Mensch akzeptieren nur weil die Mütter der Erde gerade mal zu wenig Energie haben sich um ihren Nachwuchs zu kümmern.
    37 1 Melden
    • Biene Maja 06.07.2014 16:31
      Highlight Bravo Mir-jam!
      9 1 Melden
  • Edwin Merki 06.07.2014 09:34
    Highlight An alle "liberalen" Eltern welche sich an dem Beitrag von Frau Freitag stören:
    Ihr könnt ja dann wenn die Kinder 13 oder 14 Jahre alt sind staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, weil Ihr von Euren Kindern Schlötterlinge und den Buckel voll geschlagen bekommt
    13 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 05.07.2014 09:18
    Highlight Kinder gehoeren zum Leben. Niemand hat Anrecht darauf, im oeffentlichen Raum vor ihnen verschont zu bleiben. Es gibt bei weitem genug kinderfreie Zonen. Cafes muessen sicher nicht auch noch dazugehoeren. Der Anspruch an Eltern, mit ihren Kindern gefaelligst nur in Kinderzonen zu verweilen und den oeffentlichen Raum zu meiden, ist eine groteske und zutiefst egozentrische Verdrehung von allem, was den oeffentlichen Raum ueberhaupt ausmacht. Erlaubt ist was nicht stoert ist der buenzligste aller Ansprueche an den oeffentlichen Raum. Ja Kafi, das ist der Oberbuenzlikommentar. Lebensfeindlich, spassfeindlich, egozentrisch, ... So richtig ur-Schweizerisch noch dazu.
    5 43 Melden
    • Cheese 05.07.2014 20:03
      Highlight Es geht doch auch nicht um kinderfreie Zonen. Es geht viel mehr darum, den Kindern aufzuzeigen, dass es Orte gibt, an denen sie sich ruhiger verhalten sollen als an anderen. Ich will doch kein Kinderverbot, aber ich will auf der anderen Seite fähig sein, mich mit jemandem in normaler Lautstärke unterhalten zu können, auch wenn nebenan eine Familie mit drei Kindern stationiert ist. Ich liebe Kinder, und genau aus diesem Grund möchte ich meinen eigenen eines Tages Rücksicht und Anstand mit auf ihren Lebensweg geben. Aber so populär ist das heute ja gar nicht mehr, wie mir scheint...
      29 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.07.2014 07:46
      Highlight Ach was. Zweijährige können nun mal noch nicht «artig» und ruhig sein. Das ist Quatsch. Ein zweijähriger Mensch hat das Recht, Kleinkind zu sein und auch mal zu «stören». Genau das ist das Oberbünzlige: ich liebe Kleinkinder, wenn sie rücksichtsvoll und anständig sind. Mit der eigenen Rücksicht ist es dann aber nicht weit her. Und früher war es besser ... Ja klar. Früher hatte man die kleinen Racker noch im Griff ... Übel.
      6 23 Melden
    • Skydiver 06.07.2014 18:56
      Highlight Hallo Toerpe Zwerg. Auf die Gefahr hin, dass Sie mich jetzt dann auch gleich als „Superbünzli“ und mein Statement als „Oberbünzlikommentar“ abqualifizieren:

      Es hat keiner verlangt, dass Kinder vom öffentlichen Raum ausgeschlossen werden und Kaffeehäuser zur kinderfreien Zone erklärt werden. Das ist primär Ihre vehemente Interpretation.

      Die meisten Statements zielen vielmehr auf die Eltern. Also auf Sie! Und diese Vorschläge sind nicht egozentrisch, sondern einfach nur nachvollziehbar. Eltern wie Sie entscheiden, wohin sie mit ihren Kindern gehen, was sie zulassen und was nicht – und welche Grenzen sie ihren Kindern setzen.

      Sie selbst fordern rundum Rücksicht, scheinen aber nicht bereit, selbst Rücksicht zu nehmen. Weil Sie Getobe und „mein-Kind-darf-alles“ – an jedem Ort zu jeder Zeit – über Erziehung und Grenzensetzen stellen.

      Geht schon – nur: Sympathiepreise auf breiter Ebene werden Ihnen so nicht zufliegen. Und dann bleibt Ihnen nur der leicht störrische Schmollwinkel, aus dem Sie alle, die’s anders sehen, als Bünzlis mit Oberbünzlikommertaren betiteln. Auch das dürfen Sie, als Beweis Ihrer eigenen antiautoritären Erziehung ohne Grenzen – die Sie zu einem echten Freigeist hat werden lassen, ohne jede Akzeptanz für andere Freigeister, die „frei“ leicht anders definieren als Sie.
      21 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.07.2014 22:16
      Highlight Nirgends schreibe ich, kinder duerften alles und ich bin bei weitem kein Verfechter antiautoritaerer Erziehung. All das interpretieren sie in die statements rein und offenbaren damit genau das, was ich konstatiere. Es geht naemlich um etwas ganz einfaches jenseits von gut oder schlecht erzogen sein: Um das Recht von Kindern, zu "stoeren", also nicht immer "artig" zu sein. Kinder muessen stoeren duerfen. Wer das verneint ist ein Kinderfeind, intolerant, lebensfeindlich ... Punkt.
      2 17 Melden
    • Beasty 08.07.2014 10:44
      Highlight Sie dürfen stören, Herr Zwerg. Dann gibt es klare Kinderzonen (Spielplatz, Spielecke im Café), Mischzonen (Zug, Bus, auf der Strasse, usw.) und eben auch Erwachsenenzonen (ruhigere Cafés ohne Kinderecke). Dort erwarte ich halt schon noch, dass ich davon ausgehen kann, zu entspannen. Aber wissen Sie, was der Punkt ist? Ich fühle mich genötigt, wenn Kinder laut rumrennen (ihr Recht), aber die Eltern nicht eingreifen. Denn ich habe nicht das Recht, fremde Kinder zu bitten, ruhiger zu sein. Die Eltern stülpen mir also ein Umfeld über, das ich nicht will, ich mich aber nicht dagegen wehren kann - ausser das Lokal verlassen zu müssen. Und das ärgert mich. Weil alle Eltern sich nämlich immer wieder rausnehmen, solche Momente der Ruhe von ihren Kindern einzufordern (daheim vor dem TV, wenn Papa/Mama mal Kuscheln wollen, bei den Grosseltern, an der Migroskasse weils sonst peinlich ist...), wenig Empathie anscheinen aber für die Mitmenschen übrig bleibt und jeder und jede, die sich solche Momente der Ruhe in einem Café gönnen möchte, dann als Kindesfeind betittelt wird... Denken Sie mal darüber nach.
      7 0 Melden
  • Ceci 05.07.2014 08:46
    Highlight Auch meine Sympatie haben Sie, werte Kafi. Die Freiheit des Einen hört bekanntlich dort auf, wo die des Anderen beginnt.
    25 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.07.2014 07:48
      Highlight Wieder so eine unreflektiert vorgetragene Worthülse des Bünzlitums.
      2 28 Melden
    • Margy60 09.07.2014 20:54
      Highlight Wie wärs mit auswandern, wenn man so Mühe hat mit dem Bünzlitun?
      Andere Bedürfnisse respektieren und es dort zulassen wo es sein kann, ist wohl keine Alternative. Diese Mütter nehmen ja nicht mal die Bedürfnisse ihrer Kinder war?! Wie wärs mit Wald oder Spielplatz als Alternative?
      4 0 Melden
  • ruedi 04.07.2014 15:29
    Highlight Muss man die Kinder noch erziehen heutzutage? Dafür gibts doch jetzt Internet und Gameboy und Vorkindergartenkurse und Antiautoritärautos?
    12 1 Melden
  • drdukan 04.07.2014 13:43
    Highlight Vielen Dank für diese Antwort ich habe selber 2 größere Kinder und finde es unmöglich wie Eltern das Gefühl haben ihre Kinder müssen überall mit und dürfen (außer zu Hause natürlich) sich an keine Regeln halten und sich aufführen wie kleine Prinzen.
    22 1 Melden
  • Axl Foley 04.07.2014 13:04
    Highlight Danke - Sie sprechen mir aus der Seele!
    Es ist tatsächlich schier unmöglich Kinder in dem Alter ruhig zu halten, aber das weissman und tuts den Kids auch nicht an. Vom Umfeld abgesehen. Wenn ich mit ner Freundin einen Kafischwatz halten will, dann treffen wir uns entweder bei mir/ihr oder auf einem Spielplatz/Park, ausgerüstet mit Kafibecher :)! wir können schwatzen und die Kids sich austoben.
    18 1 Melden
  • DerRabe 04.07.2014 12:27
    Highlight Ich habe mich extra auf warson registriert um diesen einen Kommentar zu schreiben: Vielen herzlichen Dank für Ihren Artikel, Sie sprechen mir aus der Seele!
    23 2 Melden
    • susannbo 07.07.2014 09:36
      Highlight Mir auch. Aus der tiefen Seele. Und ich habe selber drei Kinder.
      5 2 Melden
  • Kathrin Buholzer 04.07.2014 11:57
    Highlight http://elternplanet.ch/2013/05/einen-kaffee-ohne-kindergeschrei-bitte/
    3 0 Melden
  • watte 04.07.2014 11:17
    Highlight Hallo liebe Kafi...
    unglaublich eine solche Antwort, aber das ist typisch für die Schweiz, ALLE sind soooo unglaublich wichtig und gestresst, dass man sogar in einem Kaffee IN RUHE Zeitung lesen möchte...soll man doch zu Hause machen! All die Möchtegern extrem wichtigen Businessleute sollen sich doch zurücksinnen, dass auch SIE mal Kinder waren.
    Wir sollten uns hier ein Beispiel nehmen an unseren südlichen Nachbarn, wo die Kinder noch Kinder sein dürfen und die Eltern (selber erlebt) einen Rüffel kriegen, wenn man die Kids im Restaurant zur Ruhe mahnt, ganz nach dem Motto: Hallo das sind doch noch Kinder..!
    Ein bisschen mehr Verständnis und weniger Frust von den Erwachsenen wäre sehr wünschenswert!

    Gruss, einVatermitsehrlautenJungs...
    5 25 Melden
    • Biene Maja 04.07.2014 16:35
      Highlight Mag ja sein, dass es in südlichen Ländern anders ist. Aber in der Schweiz nun mal nicht - und man sollte sich den Sitten jenes Landes anpassen, in dem man auch lebt anstatt zu fordern, dass sich das Land an einen selbst und seine Vorlieben anpassen soll! Capisce?
      12 3 Melden
    • Skydiver 04.07.2014 20:00
      Highlight Hallo watte, der lustigste Satz in in Ihrem Statement ist der:

      "…dass man sogar in einem Kaffee IN RUHE Zeitung lesen möchte…soll man doch zu Hause machen!"

      Den Satz habe ich mir jetzt auf der Zunge zergehen lassen. Und mir überlegt, welche Tipps ich einem "Vater mit sehr lauten Jungs" geben könnte, der für sich in Anspruch nimmt, seine Jungs überall laut sein zu lassen.

      Wissen Sie was? Ich gebe Ihnen gar keine Tipps. Nur nebenbei eine Info: Ich gehöre zu jenen, die sich erdreisten, sogar in einen Kaffee IN RUHE ihre Zeitung lesen zu wollen – stellen Sie sich das nur vor! Frech, gell!? Vielleicht fast so tolldreist wie Ihr Anspruch, Ihre sehr lauten Jungs durch jedes Kaffeehaus toben zu lassen. Sind ja nur Kinder, klar. Und zu Hause werden sie das nicht tun können, da will der grossräumig denkende Vater seine Ruhe haben, also muss das Kaffeehaus dazu herhalten.

      Also, keine Tipps für Sie, nur das noch: Sollte demnächst im Kaffeehaus ihre wohlerzogene Horde an mir vorbeitoben, regeln wir das am besten persönlich. Bei einem Kaffee. IN RUHE, sofern ihre sehr lauten Jungs das zulassen. Und ich werde versuchen Ihnen zu erklären, wie Ihre tobenden Jungs, Ihre Erziehungsmethoden, Ihr Zuhause, das Kaffeehaus, mein Wunsch IN RUHE Zeitung zu lesen und all so Sachen unter einen Hut gebracht werden können.

      Kriegen wir schon hin, watte, und ein Gespräch lang helfe ich Dir beim Miterziehen.
      23 2 Melden
    • Fabiola Elkuch 05.07.2014 11:32
      Highlight Auch Familien sind zahlende Kunden! Stell dir vor, nicht nur die, die ihre Ruhe haben wollen, ansonsten kann ich euch ein Wellness Ausflug empfehlen!
      1 8 Melden
  • Hazzo 04.07.2014 10:58
    Highlight Nun, vielleicht wäre es schön, wenn alle weniger egoistisch wären. Wer Ruhe haben will, könnte auch zuhause bleiben. Oder Kolumnen schreiben.
    4 20 Melden
    • Zappenduster 04.07.2014 15:06
      Highlight Tya und wer spielen will könnte doch auch auf einen Spielplatz? Sie verstehen?
      22 2 Melden
    • Hazzo 05.07.2014 08:27
      Highlight Ich habe sehr wohl verstanden: Die Mütter sind egoistisch, die Dame im Kaffee ist egoistisch, Kafi ist egoistisch – und alle regen sich auf.
      6 4 Melden
  • gaba 04.07.2014 10:44
    Highlight Thanks
    8 3 Melden
    • Urs Handte 04.07.2014 13:46
      Highlight Wenn die Kronenhallenbar eine Auffahrt hätte, würden die Cayenne-Muttis dort sogar ihre Porschs mit Kindersitzli versuchen zu parken...
      11 0 Melden

Wie weiter nach dem Aus für Jamaika? Das sind die drei Möglichkeiten

Nach dem Jamaika-Aus herrscht Krisenstimmung in Berlin. Die Parteien müssen jetzt schleunigst nach neuen Lösungen für die Regierungsarbeit suchen. Was ist möglich? 

Keine Zeit für Katerstimmung: Knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl ist völlig offen, wer Deutschland künftig führen soll. Mit dem Abbruch der Sondierungsgespräche hat die FDP die Idee einer Jamaika-Koalition vorerst begraben – und die politische Krise in Berlin dramatisch verschärft. «Es ist ein Tag mindestens des tiefen Nachdenkens», erklärte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in der Nacht. 

Doch allzu lange sollte dieses Nachdenken nicht dauern. Deutschland kann sich eine rein …

Artikel lesen