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«Feinde bekochen mit Kafi Freitag». Das neue Kochbuch, schon bald erhältlich im Weltbild-Verlag. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

Liebe Frau Freitag. Im Grossen und Ganzen halte ich mich für recht nett und anständig und umgänglich. 

15.12.14, 16:41 18.12.14, 12:33

Aber es gibt Leute, mit denen kann ich einfach nicht. Ist es ok, sich gegenüber Arbeitskollegen, mit denen man sich WIRKLICH NICHT versteht, biestig zu verhalten? Mit allerbesten Grüssen. Wanda, 34  

Liebe Wanda. 

Ja, das ist ok.

Recht herzlich, Ihre Kafi. 



 P.S. Gegenüber Arbeitskolleginnen übrigens auch.

Fragen an Frau Freitag? ​ 

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Sälber tschuld! 

Bild: Kafi Freitag

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 16.12.2014 20:33
    Highlight @ Wanda: Ich finde, wenn man sich mit einem Arbeitskollegen oder einer Arbeitskollegin derart miserabel versteht, dass man biestig werden will oder muss, ist es höchste Zeit, dass sich jemand eine andere Stelle sucht. Da dies die andere Person nur in den seltensten Fällen einsieht, sollten halt Sie selbst dies ernsthaft in Betracht ziehen. Wirklich - glauben sie mir - es ist besser so. Nach dem Stellenwechsel kehren Sie Abends mit viel besserer Laune nach Hause zurück und verhindern so, dass in ihrem trauten Heim plötzlich jemand biestig zu Ihnen wird.
    5 1 Melden
  • Raffaele Merminod f 16.12.2014 11:51
    Highlight Liebe Frau Freitag
    Ich habe ein Problem mit miener Arbeitskollegin. Sie ist plötzlich viel biestiger zu mir. Haben Sie ihr gesgat, das sei OK?
    Ich finde das nicht lustig.
    42 0 Melden
    • kafi 16.12.2014 17:49
      Highlight Das würde ich nie tun. Ich bin für meine friedvollen, lösungsorientierten Antworten bekannt.
      10 4 Melden
  • Bowell 15.12.2014 20:37
    Highlight Ah ich kenns...da kann man nichts machen. Ich seh das Gesicht und die Laune ist im Keller.
    11 0 Melden
  • Alnothur 15.12.2014 20:15
    Highlight Wow. Mit dem Sprachgendermist kann man es aber auf übertreiben.
    15 13 Melden
  • Yelina 15.12.2014 19:00
    Highlight Ich finde in fast jedem Menschen gute Seiten, aber bei manchen klappt das nicht... Die würde ich am liebsten mit einer Gabel stechen. Liegt wohl in der Natur des Menschen.
    12 1 Melden
    • Frühaufsteher 16.12.2014 17:43
      Highlight Mit der Gabel stechen finde ich bei solchen eigentlich Leuten legitim...
      3 0 Melden
    • kafi 16.12.2014 19:59
      Highlight Aber bitte mit einer Fonduegabel.
      5 2 Melden
    • Grabeskaelte 18.12.2014 22:14
      Highlight Ja mit einer Chinoisegabel in die Augen ;-)
      2 0 Melden
    • Andeli 19.12.2014 06:47
      Highlight Ui ich kenne das. Vor allem, wenn die Gute beim kleinsten Vorfall zum Chef rennt und heult. Ist wirklich so. Beide verstehen sich sehr gut und sind fronsösisch und finden die Schweizer allgemein doof. Die herrlichste Aussage: Es ist so schön hier in der Schweiz, leider fehlen die Franzosen. Ich: ja, das hatten wir vor 300 Jahren einmal mit Monsieur Napoleon versucht. Der musste dann auch wieder gehen.
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Liebe Kafi. Wie würden Sie Leuten kontern, die einem anschauen und sagen, das arme, arme Einzelkind braucht ein Geschwisterchen? Manuela, 37

Liebe ManuelaGar nicht. Warum sollten Sie darauf auch kontern? Sind Sie Rechenschaft schuldig darüber, wie viele Kinder Sie zeugen? Na also!Wir Menschen definieren uns gerne über unsere Defizite. Wir betonen das, was wir nicht haben. Nicht können. Was uns fehlt. In Ihrem Fall ein weiteres Kind. Im Falle eines Singles ein Partner, eine Partnerin. Immer sehen wir das, was da sein könnte. Und vergessen darob das, was bereits ist.Ich habe es noch nie verstanden, dass man erst eine «richtige» …

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