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epa05765068 US President Donald J. Trump (C) takes his seat between Paula White (L) of the New Destiny Christian Center and Executive Vice President and CEO of the National Rifle Association (NRA) Wayne LaPierre (R), at a meeting on Trump's nomination of Neil Gorsuch to the Supreme Court, in the Roosevelt Room of the White House in Washington, DC, USA, 01 February 2017.  EPA/MICHAEL REYNOLDS / POOL

Pastorin Paula White und ihr Gönner Donald Trump. Bild: MICHAEL REYNOLDS / POOL/EPA/KEYSTONE

Gott hat Donald Trump reich beschenkt – behauptet seine Pastorin

22.04.17, 06:48 22.04.17, 19:05


Gott hat viele Kostgänger, wir wissen es und erfahren es täglich von Neuem. Einer der schillerndsten Figuren im Kabinett Gottes ist zweifellos Donald Trump. Er kennt zwar die Gebote und moralischen Vorstellungen seines himmlischen Vaters, doch der Flegel der Nation scheint sich einen Deut darum zu kümmern. Ganz nach dem Motto: Was kümmert es den Baum, wenn sich das Wildschwein an ihm reibt.

Trump lügt, wenn er den Mund öffnet. Vielleicht nicht immer, aber oft. Er hält nicht die andere Wange hin, wenn er kritisiert wird, sondern greift zum verbalen Zweihänder. Er gibt den Schutzlosen kein Asyl, sondern baut hohe und sehr lange Mauern. Trump beleidigt seine politischen Gegner und macht sie nieder.

Hat Trump die christliche Heilslehre tatsächlich verstanden?

Und er begrapschte Frauen und glaubte, ein Recht dazu zu haben. Ein Flegel, der – neben Gott – der mächtigste Mann der Welt ist. Es sei denn, Gott ist eine Frau.

Trumps Verhalten nährt den Verdacht, dass er die christliche Heilslehre nicht verstanden hat oder Gottes Autorität nicht anerkennen will. Letzteres wäre auch verständlich, denn Narzissten vom Kaliber eines Trumps dulden in der Regel keine Macht über sich.

Paula Whites Ansprache bei der Amtseinsetzung von Donald Trump. Video: YouTube/PBS NewsHour

Deshalb wäre es nichts als konsequent, wenn sich Trump zum Atheismus bekennen würde. Das wäre zwar für Atheisten eine Strafe, für Trump aber die Reinigung seiner Seele: Er könnte sich nicht nur als der real existierende mächtigste Mann der Welt empfinden, sondern des ganzen Universums. Damit wäre er endgültig am Ziel seiner geheimen Träume angekommen.

«Donald Trumps ökonomischer Erfolg ist der beste Beweis dafür, dass Gott ihn segnet.»

Doch Fehlanzeige: Trump gibt sich als frommer Christ. Als scheinbar devoter Diener seines Herrn. Dies verrät uns Paula White, Personal Trainer von Trump in religiösen Belangen, wie mein Kollege Michael Meier im «Tages-Anzeiger» schrieb.

Die 51-jährige attraktive Pastorin, die sich auf ihrer Homepage als internationale Evangelistin, beliebte TV-Persönlichkeit mit eigener Fernsehshow und Frau Gottes bezeichnet, schreibt über ihren Freund, den Präsidenten der USA: «In seinem Herzen ist er hungrig nach Gott.»

Geld für Trump, kein Brot für hungernde Kinder

Geradezu verräterisch ist die Aussage: «Donald Trumps ökonomischer Erfolg ist der beste Beweis dafür, dass Gott ihn segnet.» Was heisst das? Trump steht unter dem Segen Gottes – frauenverachtende Worte und Handlungen zum Trotz. Und: Gott liebt seinen sündigen Sohn offenbar trotzdem so innig, dass er Trump mit weltlichem Reichtum segnet.

Vielleicht noch bedeutungsvoller: Gott belohnt offenbar selbst chronische Sünder und greift aktiv in die Welt ein. Für die verhungernden Kinder in Afrika ein Affront: Gott schenkt Trump Milliarden, den unschuldig Leidenden nicht einmal ein Stück Brot.

Als Trump die fromme Dienerin Gottes vor 15 Jahren im Fernsehen sah, war er so begeistert, dass er sie sofort anrief und nach New York einlud. Seither betet White für Trump – angeblich oft stundenlang am Stück. Und sie ist inzwischen stolze Besitzerin einer 3,5 Mio. Dollar teuren Wohnung im Trump Tower.

Auftritt der Pastorin bei der Amtseinsetzung von Trump

White durfte denn auch bei der Amtseinsetzung von Trump Gott anrufen, auf dass er den neuen Präsidenten segne. Und vor jedem wichtigen Entscheid faltet sie seither die Hände für ihren Präsidenten und Gönner.

White hat sogar das Beratungsgremium «Evangelical Advisory Board» ins Leben gerufen, ein Zusammenschluss bekannter Prediger und Pastoren. Diese treffen sich wöchentlich, um Trump geistlich zu unterstützen und religiös fit zu machen für seine Entscheidungen, wie Michael Meier schreibt.

Ich wäre gern Sonderkorrespondent in den himmlischen Gefilden und würde im ersten Interview den Sohn Gottes fragen: «Herr Jesus, wie ist Ihr Verhältnis zu ihrem Sohn Donald Trump? Haben Sie ihn tatsächlich reich beschenkt? Wofür hat er die Milliarden bekommen?» Wir werden die Antworten nie erfahren.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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210Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 18.05.2017 18:58
    Highlight Chamäleon oder Kamel, bei Trump passt beides in Einem. Er passt sich ein, wie er sich momentan fühlt, entsprechend seinem inneren Dilemma.
    0 0 Melden
    • Agnos ~ 20.05.2017 11:40
      Highlight Wie Freibeuter zieht es ihn umher, alsbald in Europa, in Asien und Afrika. Will er denn die Welt bekehren ihm Geld zu spenden, als Wiedergutmachung an die Wahlspender von Paula Whites?
      0 0 Melden
  • Alienus 28.04.2017 16:53
    Highlight Das Kamel des Herrn, das Kabel zum Himmel und der Glaube, eine hochreligiöse Zweideutigkeit.

    Bis zu Kreuzzügen des 11./12. JH hatte in Europa das Kamel einen anderen (dt.) Namen: goth. „ulbandus“, ahd. „olpentâ“, mhd. „olbente“. Erst nach Ende der Kreuzzüge erhielt es die Bezeichnung Kamel, aus dem Arabischen und der verwirrenden gr. Bezeichnung καμηλος, welche zum lat. camelus führte und bei Bibelübersetzern mit dem Tier assoziiert wurde.

    Dieser unterstellbare Fehler wirkt bis zum heutigen Tage.

    Bei Gott, dies ist in der Bibel offensichtlich nicht der einzige Interpretationsfehler.
    2 3 Melden
    • Pasionaria 29.04.2017 22:46
      Highlight Unter uns vertraue ich Dir in aller Bescheidenheit an, dass ich fuer meine Familie wie die Bibel fuer den Glaeubigen bin: sie weiss nie genau, ob die Interpretation und die Uebersetzung richtig sind, doch mein Wort ist.... Gesetz!
      2 1 Melden
  • Alienus 27.04.2017 13:07
    Highlight 1/2

    Krünitz meint 1773, dass „Camelus“ (griech. Καμηλοςin) der Vulgata vorkommend, eben ein dickes Tau meint. Dies meint aber auch das Kamel als Tier.

    Die Brüder Grimm weisen darauf hin, dieser Begriff (gr. Κάμηλος) eben auch das Tier meint. Das Kabel (lat. capulum, caplum) meint ein dickes Tau in dreifacher Stärke. Solche Kabel wurden z.B. in der Seefahrt zum Anschlagen von Schiffen am Kai oder Mole verwendet.

    Die Griechen waren ein Seefahrervolk, daher scheint der Sinnbezug (Kabel, Tau, Seil und Schiff) logisch als die sprachliche Lautähnlichkeit zum Kamel, diesem Wüstenschiff.
    2 4 Melden
  • Alienus 27.04.2017 13:06
    Highlight 2/2

    Auch scheint sich beim Luther bei der Übersetzung vom Gr. ins Dt. folgendes ergeben zu haben: Krünitz schreibt „Bey den Griechen ging das b in das verwandte m über, καμηλος, welches Luther'n verführte, es Matth. 19, 24. Marc. 10, 25. und Luc. 18, 25. durch Kamel zu übersetzen; …“

    Es könnte sein, dass im gr. Καβηλος eben dieses β (beta) durch Verschreibung oder dialektale Variante zum Καμηλος diesem μ (mü) wurde.

    Könnte wohl meinen: ein sehr dickes Kabel geht nicht durch die Öse der Nähaale (für Segelmachen), welche eigentlich für die dünneren Seile vorgesehen ist.
    2 4 Melden
    • Maracuja 27.04.2017 21:34
      Highlight @Alienus

      Bei mir geistern auch camel, cammello, camelum in diversen Übersetzungen rum, letzteres auch in der Vulgata, also müssen bereits Übersetzer vor Luther auf das Kamel gekommen sein. Wobei z.b. die englischen Übersetzungen schon durch die Reformatoren beeinflusst wurden.
      1 4 Melden
    • Maracuja 27.04.2017 21:38
      Highlight @Alienus

      Zu den Inspirationen bei den Übersetzern noch eine Anekdote: <Besonders der dezidiert antiroyalistische Ton der Genfer Bibel war für König Jakob I. unerträglich, denn er war strenger Verfechter des Gottesgnadentums. Die Übersetzer der Genfer Bibel hatten an die vierhundert Mal das Wort König mit Tyrann übersetzt. Das war für ihn untragbar, weshalb sich das Wort Tyrann nicht ein einziges Mal in der KJB findet.> (Wiki)
      Zum Glück hatte er keine Abneigung gegen Kamele, sonst wäre das arme Tiere auch noch der königlichen Zensur zum Opfer gefallen und evtl. durch ein Pferd ersetzt worden.
      2 4 Melden
    • Pasionaria 28.04.2017 00:18
      Highlight olive
      Maracuja
      Alienus
      Wiederum spannend...., thanks, Alienus

      Fuer mich persoenlich, was alles andere als relevant ist, liegt die die Betonung eher auf dem Nadeloehr als auf dem Kamel ......
      erteilen doch die Bibel/der Koran dermassen strenge, beengende Weisungen und Gebote, dass das beruehmte Nadeloehr dagegen fast wie ein weit offenes Scheunentor erscheint.
      Ist nicht all dies eine reine Interpretationssache?


      2 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • olive 26.04.2017 17:20
    Highlight Beide Worte hat das Deutsche aus dem arabischen entlehnt: gamal/dschamal und kabl/chabl ( Seil ). Der ähnliche Lautklang machte aus dem kabl/chabl ein gamal/dschamal. Jetzt macht die Metapher Sinn: Eher rutscht ein Seil durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel.
    3 11 Melden
  • olive 26.04.2017 17:19
    Highlight @Maracuja
    du schreibst 22.04.2017 10:41
    "getreu der Bibelstelle, dass leichter ein Kamel/Tau durch das Nadelöhr geht als ein Reicher in den Himmel"
    Davon habe ich nie gehört, steht das so in der Bibel?
    Spannender Zufall ( für mich) ich lese im Moment "Islam heisst nicht Salam " von Manfred Schlapp und traf dort gestern auf folgende Frage: Wie steht es um das angebliche Kamel? Eigentlich müssten Menschen deutscher Zunge mit einem Blick die Fehlschreibung erfassen; sie müssten nur die Worte Kamel und Kabel betrachten.
    2 11 Melden
    • Maracuja 26.04.2017 21:37
      Highlight In der Bibel steht in den Übersetzungen, die ich kenne, immer die Version mit dem Kamel, z.B. King James Bible
      It is easier for a camel to go through the eye of a needle, than for a rich man to enter into the kingdom of God. (Mark 10:25). Wenn es sich um einen Übersetzungsfehler handelt, dann muss man wohl eher im Griechischen suchen: "Tatsächlich unterscheidet sich das griechische Wort für Kamel (kamhloV) nur durch einen Vokal von dem Wort kamiloV, das ein Schiffstau bezeichnet". http://www.zeit.de/2001/36/200136_stimmts_kamel_un.xml
      2 11 Melden
    • olive 27.04.2017 10:27
      Highlight Okay, interessant. Wobei das Tau wirklich einleuchtender ist, es sei denn, es handelt sich um ein Nano-Kamel.
      4 6 Melden
    • Share 28.04.2017 16:37
      Highlight Da fällt mir ein, dass mit Nadelöhr ebenso das Stadttor gemeint werden kann und üblicherweise die Kamele draussen, also vor den Stadtmauern nächtigten. Nur zum Wolle abnehmen, so kann ich mir das vorstellen, wurden sie halt doch hineingelassen.
      0 2 Melden
  • Hypatia 26.04.2017 17:08
    Highlight Mit ihrem Fakepräsidenten werden die Amerikaner lernen, was das überhaupt bedeutet: fake.

    2 11 Melden
  • Makatitom 24.04.2017 01:36
    Highlight Schade, den mit Intelligenz zu beschenken wäre intelligenter gewesen :O)
    12 15 Melden
    • #bringhansiback 24.04.2017 08:23
      Highlight Bei Trump wohl eher Verschwendung.
      5 19 Melden
  • Felix Walter S. 23.04.2017 19:04
    Highlight Schön, dass jetzt auch von dieser Seite zugegeben wird, dass er nicht ein hervorragender businessman ist, sondern sein Reichtum aufgrund externer Einflüsse gewonnen hat. Ob dies jetzt Gott, Zufall oder der Teufel höchstpersönlich war, lassen wir jetzt mal offen.
    16 14 Melden
  • Alienus 23.04.2017 11:13
    Highlight 1 /2 Ein herrliches Thema, aber verwirrend.

    Betrachtet man die dt. Herkunft von „beten“, gelangt man über „betten“ zum „bitten“ und „betteln“.

    Geht man der der Annahme aus, dass die Benennung „Gott“ vom „Begossener, Gegossener, ...“ stamme, so gelangt man zu der Annahme, die Götterfiguration wurde zwecks Bitten- bzw. Bettel-Anhörung mit einen symbolischen Geschenk, hier geheiligtes Wasser, be- und verehrt. Reste davon sind noch in dem Weihwasserschwengel erkennbar.

    Das Betteln nach dem täglichen Brot, dem Jagdglück, der guten Ernte uam. scheint ein Hauptzweck der Verehrung zu sein.
    11 15 Melden
    • Alienus 24.04.2017 00:23
      Highlight 2/2

      2. Sendung

      Bedenkt man, dass der heilige.........................................................................................................., wie eine Wohnhütte, verdienen.

      Drum gilt: Unser tägliches Brot gib uns heute.

      Beim Donald aber: Oh Herr, seinen täglichen Verstand gib ihm heute! Amen.
      0 13 Melden
    • Alienus 24.04.2017 15:52
      Highlight 2/2

      Bedenkt man, dass der heilige Sexualakt auch vereinzelt dabei ein ritueller Vorgang gewesen zu sein scheint, so kann man sich doch mit recht wenig Phantasie vorstellen, dass der gute alte D. zur Hohepristerin P. im somnambulen Zustand und im Nachtmantel ging, um Gaben des Wohlstandes vom Gott zu erbetteln.

      Drum gilt: Unser tägliches Brot gib uns heute.

      Beim D. aber: Oh Herr, seinen täglichen Verstand gib ihm heute! Amen.
      1 9 Melden
    • Pasionaria 24.04.2017 20:00
      Highlight Zum Glueck beschenkst Du uns mit Deinen Etymologischen Hintergruenden, resp. hintergruendigen Etymologie, das einiges zum Verstaendnis von Irrungen und Verwirrungen beitraegt.
      "Beim Donald aber: Oh Herr, seinen täglichen Verstand gib ihm heute!......"
      Wie auch kann nur ein Buchstabe eine Sachlage veraendern", das 's' in > 'seinen' taegl. Verstand!
      Aber Alienus, wo nichts vorhanden ist, kann auch nicht in taeglichen Dosen etwas gegeben werden!
      Selten passiert Dir ein solcher lapsus littera!
      Leider waehlen zu viele US-Amerikaner ihr Pijama mit mehr Verstand aus als ihren Praesidenten....
      2 9 Melden
  • DerTaran 23.04.2017 11:10
    Highlight Ich glaube vor allem, dass Trump mit ihr Sex hat oder hatte.
    Ich kenne Sie nicht, aber ich schätze ihn genau so ein. Sie wäre nicht seine Pastorin wenn dem nicht so wäre, dazu ist/war sie zu attraktiv und passt zu gut in sein Beuteschema.
    15 12 Melden
  • Michael Bamberger 23.04.2017 10:12
    Highlight “The bible tells us how good and pleasant it is when God's people live together in unity...When America is united, America is totally unstoppable.” (Donald Trump, Inaugural Address, 20th January 2017)

    "And most importantly, we will be protected by God." (Donald Trump, Inaugural Address, 20th January 2017)

    "So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn." (Adolf Hitler, Mein Kampf, Seite 70)
    13 10 Melden
    • Nonbeliever 23.04.2017 23:56
      Highlight Dass sich die Herrscher dieser Welt von Gott berufen fühl(t)en, hat in der Geschichte eine lange Tradition.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gottesgnadentum

      Das macht die Despoten, Wahnsinnigen, Ego-Leader, die an der Spitze und am Drücker hocken, so gefährlich: In ihrem Wahn glauben sie, dass sie so wie der "Allmächtige" in ihren Entscheiden unfehlbar sind oder zumindest geführt von göttlicher Macht und Absichten.
      6 10 Melden
  • Gummibär 23.04.2017 07:49
    Highlight Das hat alles seine Richtigkeit. Auf dem Sinai schließt Gott einen Bund mit allen, die ihn lieben und seine Gebote halten (Deuteronomium 7,9) und belohnt seine Gefolgschaft mit Reichtum. Erst mit dem besitzlosen Wanderpriester Jesus wird materieller Reichtum zum Hindernis. Es geht allerdings nicht lange bis die Kirche als Institution den Trick findet, dieses Hindernis zu umgehen. Die Funktionäre bleiben zwar persönlich "arm" aber die Kirche wird zur Grossgrundbesitzerin und treibt Steuern und Frondienste ein. Und so findet jeder im Alten oder Neuen Testament seine Rechtfertigung.Bis heute
    15 18 Melden
    • Gummibär 23.04.2017 13:02
      Highlight Nachtrag für Blitzli.
      Die beiden grossen Landeskirchen, die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche, nehmen jedes Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Franken ein (davon 1,3 Milliarden Franken Steuergelder von Mitgliedern).
      Recht wenige Pfarrer teilen ihr Haus und ihr Salär 50/50 mit den Armen. Spitzenverdiener sind die Pfarrer imKanton Zürich mit Salär von min. 8860 Franken bis über 12000 Franken.
      Vielleicht könnte man Ausgesteuerte, Lebenserfahrene zu Pfarrern umschulen.

      18 8 Melden
    • Nonbeliever 24.04.2017 00:16
      Highlight Das ist eben die grosse "Sauerei" - sorry für den derben Ausdruck. Aufgrund von Geschichte und Tradition wird hier ein aufgeblasener staatlicher Einkommens-Apparat am Leben erhalten, der Pfaffen und deren Entourage fürs Fantasy-Geschichten erzählen mehr als fürstlich belohnt und die wirklich Bedürftigen mit Almosen abspeist. Dann gibts noch den Kanton Bern, - wo ich wohne - wo auch Konfessionslose via Steuern den Pfaffen ihre Saläre finanzieren ;-((
      9 7 Melden
  • Pasionaria 23.04.2017 07:09
    Highlight Alienus
    "Um mit Donald ein Interview zu machen bräuchte man wohl eher eine Akkreditierung für die Hölle. "
    Ich meinte eher eine f. die Psychiatrie..., was uebrigens auch Elitepsychiater an einer Konferenz der mediz. Fakultaet der Yale-Uni in N. Haven der Meinung sind!
    Aber immerhin bleibt er sich bei Interviews treu:
    - er geht niemals auf die Frage des Fragestellers ein oder gibt auf intelligente Fragen ausschliesslich dumme Antworten
    - er gibt seinen Kommentar schon ab, bevor er gefragt wird.
    A  propos Interview > Udo Lindenberg > Interv. mit Gott: "
    6 29 Melden
  • WilliMu 22.04.2017 23:31
    Highlight Ja doch: der Trump wurde allerdings reich beschenkt. Fragt sich nur, mit was. Bis jetzt ist mit diesen Geschenken so alles in die Hosen gegangen (Obamacare, Restriktionen für Einwanderer, Mauer gegen Mexiko, Ideen für eine Steuerrevision, etc., etc. Neustens mischt er sich noch in den Wahlkampf in Frankreich ein. Ich hoffe nur, dass er weiss, wo Frankreich liegt. Ich möchte eigentlich wissen, wie gut er Golf spielt und an seinen Weekends soviel Steuergelder verbratet. Ich vermute, auch sein Golfspiel ist ein grosser Bluff und auch das würde zu allem übrigen passen.
    15 29 Melden
  • Sisiphos 22.04.2017 23:05
    Highlight Tatsächlich ist es so, dass es keinen Gott gibt. Die Gottesidee stiftet nur Krieg und Hass. Wir sollten uns endlich davon verabschieden. Wir sollten dazu übergehen unser Leben selbst in die Hand zu nehmen - wir sind Gott und Teufel zugleich. Wir kreieren die Welt, niemand sonst. Trump ist einfach ein cleverer, gefährlicher Idiot, der mit Hilfe der Russen inauguriert wurde und eigentlich schon längst impeached gehört. Es agieren im Augenblick noch einige andere Köter: Erdogan, Le Pen, May, Putin etc.
    24 40 Melden
  • Nonbeliever 22.04.2017 22:28
    Highlight 1/3 HS: „Deshalb wäre es nichts als konsequent, wenn sich Trump zum Atheismus bekennen würde. Das wäre zwar für Atheisten eine Strafe, für Trump aber die Reinigung seiner Seele.“
    Nun, diese Aussage von Stamm mutet m.E. doch etwas kurios an: Atheismus ist für mich ein genereller, weder negativ noch positiv besetzter Begriff, der eigentlich nur besagt, dass eine Person davon ausgeht, dass(ein)Gott nicht existiert oder in einem sehr erweiterten Sinn davon ausgeht, dass es einen Obergott womöglich gibt, aber man nicht an ihn glaubt, d.h nichts von ihm hält und ihn auch nicht nötig hat.
    2 35 Melden
    • Makatitom 23.04.2017 10:13
      Highlight zweiteres nennt sich aber Agnostizismus
      4 8 Melden
    • Nonbeliever 23.04.2017 13:55
      Highlight Wo du recht hast, hast du recht ;-) deshalb habe ich ja auch geschrieben ".....in einem sehr erweiterten Sinn"
      0 10 Melden
  • Nonbeliever 22.04.2017 22:28
    Highlight 2/3 Nach meiner Meinung kann man sich nicht zum Atheismus bekennen, weil ein Bekenntnis bereits etwas Religiöses oder Ideologisches beinhaltet, was beim Atheismus generell nicht der Fall ist. Man ist überzeugt, oder zum Schluss gekommen, dass es einen Gott nicht gibt, - that’s it! Frei von verbrämtem Firlefanz wie es die Glaubensgenossen so an sich haben oder praktizieren Was Trump anbelangt: In den USA ist es leider immer noch Usus, dass sich ein Präsi zum christlichen Glauben bekennen muss.
    9 27 Melden
  • Nonbeliever 22.04.2017 22:28
    Highlight 3/3 Das hat v. a. historische Gründe. In einer Wahl zum amerik. Präsident hätte ein überzeugter Atheismus wohl keinerlei Chancen. In dieser Hinsicht sind die USA gesellschaftspolitisch immer noch ein echtes Entwicklungsland, leider.
    Es ist absolut undenkbar, dass sich Trump als Atheist outet, selbst wenn er ganz tief in sich drinnen *grins* einer wäre. Und eine Strafe für Atheisten wäre es auch nicht, es wäre für mich zumindest eigentlich egal. Etwas ist Trump aber mit Sicherheit nicht, und das ist weniger egal. Er ist mit Sicherheit KEIN Humanist.
    13 27 Melden
  • Gummibär 22.04.2017 18:53
    Highlight Paula White is der lebende Beweis dafür, dass Beten zu Reichtum führt.
    7 31 Melden
  • Spooky 22.04.2017 17:02
    Highlight Also, diese Paula Whites hat natürlich voll recht.

    Es ist halt nun mal so - und das schleckt keine Geiss weg - dass Gott die Reichen liebt und die Armen hasst. Denn wenn Gott die Hungernden nicht hassen würde, dann würde er sie nicht verhungern lassen, sondern reich machen. Ist ja logisch.

    Und wenn Gott die Reichen und vor allem die Superreichen nicht von ganzem Herzen lieben würde, dann würde er ihnen allen Reichtum wegnehmen und sie in die Hölle der Armut stürzen.
    22 46 Melden
    • rodolofo 23.04.2017 07:59
      Highlight @ Spooky
      In Deinem nächsten Leben wirst Du reich sein.
      Versprochen!
      3 20 Melden
    • Spooky 25.04.2017 00:51
      Highlight @rodolofo
      Ich weiss zwar nicht, ob du das sarkastisch meinst. Aber falls du es echt meinst, dann habe ich nichts dagegen. Danke.
      2 3 Melden
  • Share 22.04.2017 16:14
    Highlight Herr Stamm, sobald wir Darth Vader gefunden haben, konvertieren wir zum Atheismus, promised! Bis dann sollten wir Ihr Gottesbild diskutieren. Kennen Sie die Geschichte vom Säuhäfeli, Säudeckeli?
    9 69 Melden
    • guby 23.04.2017 22:17
      Highlight Darth Vader ist aber schon tot.
      5 5 Melden
    • Share 26.04.2017 20:32
      Highlight Oh, das tut mir leid. Nehmen wir das was wir haben: Ich bin das Leben, der Tod und die Auferstehung.
      0 0 Melden
    • Share 26.04.2017 20:48
      Highlight Verstehe mich bitte nicht falsch, guby, ich bin mir bewusst, das ist eine ernste Angelegenheit. Meine Ablehnung gilt der Anbiederung an die Macht. Die hat sich ein Machtmensch und Oligarch angeeignet. Wenn sich die Pfarrerin als Spiritual von dem Präsidenten ausgibt, so nimmt er das noch so gerne an, wer könnte es ihm verübeln. Dass sich aber der christliche Glaube über die Verankerung hinaus, der Präsident schwört auf die Bibel, anbiedert und den Personenkult mit der finanziellen Potenz legitimiert, sollte alle christlichen Gläubigen aufschrecken. Nicht nur Herr Stamm.
      1 0 Melden
  • Ueli der Knecht 22.04.2017 13:38
    Highlight "Trumps Verhalten nährt den Verdacht, dass er die christliche Lehre nicht verstanden hat oder Gottes Autorität nicht anerkennen will."

    Ist dieses Oder ein Entweder-Oder? Oder lässt Hugo noch andere Möglichkeiten offen? zB. dass Hugo selbst die Lehre nicht verstanden hat, oder nicht will, oder nicht kann, oder..?

    Gemäss Wikipedia sind Trumps religiösen Ansichten mit den säkulären Lehren des „Positiven Denkens“ verknüpft. Das ist Trumps Talent.

    Verräterisch sei die Aussage: «Donald Trumps ökonomischer Erfolg ist Beweis dafür, dass Gott ihn segnet.» - Schonmal von Calvin gehört, Hugo?
    53 109 Melden
    • Ueli der Knecht 22.04.2017 14:17
      Highlight Ein paar Quellenangaben (find ich gemein, dass auch Quellenangaben, Links etc von den 600 Zeichen abgezogen werden 😠😉):

      Wikipedia zu Trump: http://bit.ly/2pOFFzW

      Positives Denken: http://bit.ly/2owBk3a

      passend dazu,
      "Die Diktatur der Optimisten": http://bit.ly/2q1tWxf

      Johan Calvin: http://bit.ly/2p2yp3a und http://bit.ly/2ownspP

      Calvin zum ökonomischen Erfolg: http://bit.ly/2oeUJtv oder http://bit.ly/2q1CAMh

      dazu passend,
      "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus": http://bit.ly/2po3Zf2
      "Gottgewollter Reichtum": http://bit.ly/2pQ6syG
      42 88 Melden
    • Maracuja 22.04.2017 15:57
      Highlight @Ueli: Schonmal von Calvin gehört, Hugo?

      Am Beginn des Christentums steht aber nicht Calvin, sondern Jesus. Also bringen Sie bitte mal anhand von Worten die Jesus zugeschrieben werden den Beweis, dass sich Calvins Lehren in diesem Punkt mit denjenigen von Jesus decken.
      93 9 Melden
    • ujay 22.04.2017 17:31
      Highlight Hört doch auf mit diesem Glaubenssch..iss
      22 32 Melden
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  • go for it 22.04.2017 13:31
    Highlight Wenn ich Menschen wie Paula White und Trump sehe, wünschte ich mir, dass es einen Gott gäbe.
    31 31 Melden
    • rodolofo 23.04.2017 07:51
      Highlight Ein zorniger Gott würde alle Wutbürger, Ego-Shooter und Neonazis in den Boden stampfen!
      Aber er ist halt ein Lieber, der alles, was da kreucht und fleucht, am Leben lassen will...
      Und bei all dieser Göttlichen Untätigkeit reisst gewissen Menschen der Geduldsfaden!
      "Da muss doch endlich mal jemand etwas dagegen unternehmen!"
      Und dann beginnen sie damit, "Unkraut" auszureissen und "Schädlinge" zu zertrampeln und auszurotten. Und mit diesem Ackerbau-Kultur-Denken ausgestattet sehen sie bald auch "Menschliche Schädlinge".
      Und so werden diese besorgten "Macher" schleichend und unmerklich zu Nazis.
      3 11 Melden
  • Mbatatart 22.04.2017 12:38
    Highlight Frage :Wer ist Reicher? Der Papst oder Donald Trump? Weißt jemand?
    4 38 Melden
    • Dr. Zoidberg 22.04.2017 14:41
      Highlight der papst hat kein einkommen, er ist kein angestellter der katholischen kirche wie ein normaler priester. aber: alles, was der papst wünscht, wird beschafft. ist also so ähnlich wie bem seligen baghwan.
      8 27 Melden
  • Regas 22.04.2017 11:42
    Highlight Der Trump handelt nicht viel anders als viele US Presidenten vor ihm. Fast jeder Amerikanische Präsident, hat während den Wahlauftritten ein Gottesbekentnis abgelegt.

    Putin Geht in die Ortodoxe Kirche und lässt im Nahostkrieg Kinder umbringen.
    Erdogan Beruft sich auf Allah (auch so ein Gott), und baut sich auf Statskosten einen Milliarden teuren Palast.
    Kim Jong-il ist ist selber Gott und lässt seine Untertanen verhungern.
    Die Reihe liesse sich beliebig fortsetzen, es gibt noch viel zu schreiben Herr Stamm, warum immer nur Trump?
    30 64 Melden
    • malu 64 22.04.2017 12:14
      Highlight And the devil sends Trump!
      34 32 Melden
  • karl_e 22.04.2017 11:14
    Highlight Reichtum ist ein Zeichen für die Gnade des Herrn. Sagen angeblich die Calvinisten.
    22 13 Melden
  • rodolofo 22.04.2017 09:33
    Highlight Diese Evangelikalen "Christen" sind eigentlich Gottlose Materialisten, die sich aber zwischendurch eine Mönchskutte überziehen, ähnlich wie sie sich an Halloween als Monster verkleiden...
    Das Gerede von Gott ist genauso hohl, wie die pseudo-Imperialen Kulissen in Las Vegas, oder rund um die Supermärkte, die hohl klingen, wenn der aufmerksame Beobachter mit dem Finger an ihnen klopft...
    Wer sagt denn, dass Reichtum immer nur gut ist?
    Ich kann in strahlenden Kinderaugen mehr "göttliches" erkennen, als im protzigsten Prunkbau aller Zeiten, dem Petersdom in Rom!
    (Höhepunkt meiner letzten Reise)
    39 36 Melden
    • Luku luku 22.04.2017 09:42
      Highlight Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelsreich.
      8 27 Melden
    • Mbatatart 22.04.2017 12:36
      Highlight @lukas nicht ALLE Kinder kommen im Himmel gel, nur die die katholisch getauft sind. Die die es nicht sind, landen in der Hölle.
      9 32 Melden
    • Michael Mettler 22.04.2017 19:44
      Highlight @mbatatart: gott zu verneinen und gleichzeitig seinen glauben bashen hat schizophrene züge.
      2 16 Melden
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  • Therealmonti 22.04.2017 09:16
    Highlight Gott und den Trampel vom Weissen Haus in einem Artikel zu nennen ist schon fast Blasphemie.
    45 21 Melden
  • TheDude10 22.04.2017 09:11
    Highlight Er wurde wohl eher beschrenkt im geistige sinne.
    25 21 Melden
  • Firefly 22.04.2017 09:05
    Highlight Und wenns der Teufel war?
    22 14 Melden
  • Tepesch 22.04.2017 08:33
    Highlight Trump muss sich wegen seinen Wählern religiös geben. Die "Pastorin" ist einfach scharf aufs Geld. Es ist bei amerikanisnhen Fernsehpredigern übrigens nicht unüblich, dass diese Finanziellenerfolg mit Gottessegen gleichstellen.
    56 12 Melden
  • Menel 22.04.2017 08:13
    Highlight Da hat sich Jehova wohl vertan; nicht Ge-ld hat beim Donald noch gefehlt, es war Ge-hirn 🤣
    44 21 Melden
  • malu 64 22.04.2017 08:11
    Highlight Bei der Verteilung der materiellen Dinge,
    sputete klein Donald nach vorn. Die Ellbogen beide draussen.
    Die Verteilung der Intelligenz verpasste er, durch den Reichtum träge geworden.
    38 10 Melden
  • Liederli 22.04.2017 08:08
    Highlight Witzig, sogar die Pastorin von dem Kerl sieht irgendwie gleich aus wie all die andern Frauen um ihn rum. Gut geschriebener Artikel
    42 16 Melden
  • zombie woof 22.04.2017 08:06
    Highlight Gott hat Donald Trump reich beschenkt – behauptet seine Pastorin.....Frag mich nur grad mit was er beschenkt wurde?
    15 11 Melden
  • N. Y. P. D. 22.04.2017 08:02
    Highlight Und: "Gott liebt seinen sündigen Sohn offenbar trotzdem so innig, dass er Trump mit weltlichem Reichtum segnet."

    Also Bitte, Mrs White. Zuerst dachte ich, dass Sie Ivanka (Eingangsbild) mit neuer Frisur wären. Aber das ist ja nicht das Thema.
    Dann liebt demnach Gott all die Oligarchen in Russland auch sehr innig. Denn sie wurden ja von Gott mit soviel Reichtum gesegnet.

    Sehr unterhaltender Artikel..
    35 15 Melden
  • Granini 22.04.2017 07:30
    Highlight Für einen inkompetenten Präsidenten zu beten finde ich gar nicht so dumm. Warum der Flegel gesegnet sein soll ist mir ein Rätsel. Ich halte es viel mehr für einen Fluch der Verblendung und des Verfalls am Mammon.
    Passt doch super ins Teufelshandwerk, den Presi geiseln und mit dem samtigen roten Mantel der Frömmigkeit zudecken. Amen
    31 11 Melden
  • Michael Mettler 22.04.2017 07:23
    Highlight Hugo vermischt wieder mal die Taten von Menschen und die Haltung von Gott. Warum? Weil Differenzieren nur eine Stärke von Journalisten ist. Er selber ist ein Populist, wie Trump auch...
    23 91 Melden
    • zombie woof 22.04.2017 08:04
      Highlight Die Haltung von Gott? Erklär mir das bitte mal
      34 11 Melden
    • keplan 22.04.2017 08:13
      Highlight Sagt Gott nicht selbst, dass er durch Menschen wirkt die an ihn glauben. Warum also Trump bei dieser Aussage ausschliessen?da trump ja bekennender christ ist
      9 28 Melden
    • Maracuja 22.04.2017 08:56
      Highlight Hugo Stamm vermischt in diesem guten Artikel überhaupt nichts, sondern schreibt ausschliesslich über Taten/Behauptungen/Ansichten von Menschen, die vorgeben oder überzeugt sind den Willen/die Haltung von Gott genau zu kennen.
      46 15 Melden
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  • Pana 22.04.2017 07:19
    Highlight Hier wird mit Trump gebetet. Oder beten sie ihn an?
    22 10 Melden
    • zombie woof 22.04.2017 08:07
      Highlight Affentheater
      32 7 Melden
    • redeye70 22.04.2017 08:49
      Highlight In den US of A funktioniert eben so ein Affentheater. Die stehen voll auf das. Seltsame Kultur.
      26 8 Melden
    • nickmiller 22.04.2017 09:14
      Highlight Da kommt mir diese Szene in den Sinn.
      7 7 Melden
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  • oppeano 22.04.2017 07:01
    Highlight Haaaaaaleluia. Hey you creepy littlte watson, I've got a message for you

    Praise the lord, praise the lord.

    Hizg

    Proscht

    Aia machä
    7 22 Melden
  • Alienus 22.04.2017 06:59
    Highlight Um mit Donald ein Interview zu machen brächte man wohl eher eine Akkreditierung für die Hölle.

    Da könnte Herr Stamm noch weitere Politiker und die Paula White treffen.
    17 10 Melden
    • Maracuja 22.04.2017 08:50
      Highlight Trump in der Hölle? Das dürfte aber diejenigen schwer enttäuschen, die annehmen, das wäre die Destination, wo man coole gottlose Schriftsteller, Musiker usw. trifft.

      Den Artikel habe ich aber so verstanden, dass Hugo Stamm, den Mann interviewen will, der die Händler aus dem Tempel warf. Da würde ich auch gern wissen, was er vom Wohlstandsevangelium und seinen äusserst geschäftstüchtigen VertreterInnen hält.
      8 11 Melden

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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